Autor Thema: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten  (Gelesen 687 mal)

Offline Windfisch

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Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« am: Juli 07, 2018, 17:58:03 Nachmittag »
Als ich vor längerer Zeit mal das Freibad Hardenberg in Dortmund besuchen wollte wegen der beiden Rolba-Nautic-Rutschen, stellte ich mit Entsetzen fest, dass selbst nach der Sanierung wieder die Einfachste Version der Schränke installiert wurde, bei der man ein eigenes Vorhängeschloss braucht. Es gibt dort auch keine Leihschlösser. Als ich das Bad fragte, warum man nicht das heute übliche Safe-O-Mat-System (oder Wettbewerber wie ASSA oder ojmar) installiert hat, kam die Antwort, dass diese Schlüssel ständig verloren gehen würden. Allgemein entgegnete man mir mit großem Unverständnis. Man sagte sogar, dass Safe-O-Mat "überhaupt nicht üblich sei" - was zumindest für Norddeutschland nicht stimmt. Hier haben alle Bäder, die ich bisher besuchte, außer die in Hamburg, entweder Safe-O-Mat-Schränke, die alten Blechkisten fürs eigene Schloss wurden mit Safe-O-Mat nachgerüstet oder es gibt einen Schloss- oder Schlüsselverleih, wie z.B. in der JoWiese oder in Barenburg. Wenn ich das Personal auf die Aussage aus Dortmund, die Schlüssel gingen ständig verloren, anspreche, dann hält man das durch die Bank für Unsinn und meint, wenn, kommt mal ein Schlüssel oder zwei während der gesamten Saison weg. Ist es tatsächlich in NRW anders und die Leute sind da "schusseliger"?
Wie handhabt ihr das, wenn ihr in ein Bad kommt, wo es keine vernünftige Möglichkeit gibt, seine Habseligkeiten zu verstauen? Ich meine nicht das Bad vor der Haustür, wo man tatsächlich mit abgezähltem Geld und dem Wohnungsschlüssel im Tauch-Ei hingehen kann, sondern schon weitere Touren, wo man unweigerlich Sachen von Wert mithat.
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Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« am: Juli 07, 2018, 17:58:03 Nachmittag »

Offline bamito

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #1 am: Juli 07, 2018, 18:02:38 Nachmittag »
Scheint ja eine sehr fadenscheinige Begründung zu sein. Immerhin nehmen die meisten Bäder eine Gebühr für das Verlieren des Schlüssels, da sollte es dem Bad doch egal sein, wenn es bezahlt wird?

Und die Gäste verlieren sowas ja auch nicht aus Spaß, da muss man erst wieder zum Personal rennen, Situation erklären etc.
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Offline Windfisch

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #2 am: Juli 07, 2018, 18:17:51 Nachmittag »
So sieht's für mich auch aus. Ein Bademeister in einem meiner Stammbäder sagte dazu "Das durfte wohl nichts kosten" - So eine Blechkiste dürfte billiger sein als ein Safe-O-Mat-System.

Aber wer nicht will, der hat schon. Die Rutschenanlage im Badepark Wörth sieht baugleich aus und dort soll es nach meiner Information zumindest Schränke geben.
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Offline Bahnschalker

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #3 am: Juli 07, 2018, 20:14:32 Nachmittag »
Das Bad kenne ich noch gar nicht. Nun als Schalker fährt man ja auch eher ungern in die verbotene Stadt. ;)

Das Problem mit den Wertsachen: Ich würde schauen, was die Bäder für Unterbringungsmöglichkeiten haben. Im Zweifel einfach das Bad kontaktieren. (Gespräch beginnen mit “Sie kennen doch sicher die Rutscherlebnis-Community...“) Ich bin sicher, dass es Lösungen geben wird

Ich war mal vor Jahren mit Frau und Kind (war damals 2) im Palm Beach. Wir hatten ein Hotel außerhalb. Da ich abends am Nacktrutschen teilnehmen wollte (gibt es leider nicht mehr), fragte ich an, ob ich zwischendurch das Bad verlassen dürfte um Frau und Kind zum Hotel zu bringen. Eigentlich nicht, war die Antwort. Aber wir machen hier eine Ausnahme für Sie. Ich sollte nur schon beim reingehen Bescheid sagen. Das klappte vorzüglich. Das Kassenpersonal wusste sogar meinen Namen. Eigentlich eine Kleinigkeit - aber mir ist das nachhaltig positiv in Erinnerung geblieben.

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #3 am: Juli 07, 2018, 20:14:32 Nachmittag »

Offline Windfisch

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #4 am: Juli 08, 2018, 12:34:10 Nachmittag »
Das habe ich im Freibad Aschberg einmal versucht, da meinten sie, sie dürfen keine Wertgegenstände von Badegästen entgegen nehmen und verwahren. Dann habe ich es nicht wieder probiert.

Ich rufe immer einen Tag vor meinem Besuch im betreffenden Bad an, und frage zum einen, ob alle mir wichtigen Attraktionen in Betrieb sind, zum anderen bei mir bisher unbekannten Bädern, ob es Garderobenschränke oder Wertfächer gibt und wie sie zu benutzen sind. Wenn es heißt "Sie müssen ein eigenes Schloss mitbringen", dann ist meine Antwort nur "schade, dann eben nicht."
Genauso handhabe ich es auch bei den Öffnungszeiten. Bäder, die Wetterglücksspiel betreiben, werden von mir gar nicht erst besucht (siehe auch mein Posting zum neuen Boomerang in Erding) - denn nichts ist frustrierender, als >=5 Stunden im Zug gesessen zu haben und dann vor verschlossenen Türen zu stehen, weil sich eine Wolke vor die Sonne geschoben hat. Dadurch fällt eine Menge für mich weg, aber die, die es richtig machen, werden dann öfter besucht, und die muss man auch unterstützen.
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Offline bamito

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #5 am: Juli 09, 2018, 10:25:05 Vormittag »
Schöner wäre es auch, wenn zB geschlossene Attraktionen auf der Homepage bekanntgegeben würden. Manchmal stehts am Eingang, aber hey, wenn ich 2h gefahren bin, mag ich auch nicht unbedingt mehr umdrehne, auch wenn die Hälfte der Rutschen geschlossen ist. Zuhause hätte ich immerhin noch ein kleines Bad ansteuern können.
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Offline Luke

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #6 am: Juli 10, 2018, 17:04:51 Nachmittag »
Das Bad kenne ich noch gar nicht. Nun als Schalker fährt man ja auch eher ungern in die verbotene Stadt. ;)

Ich war übrigens auch noch nicht im Sportparadies Gelsenkirchen  :-\

Aber zum eigentlichen Thema: Ich kann mich an kein selber besuchtes Bad erinnern, in dem es noch Spinde mit Vorhängeschlössern gab. Allerdings haben wir einmal vor Jahren einen Schlüssel im H2O in Remscheid verloren und der Verlust hat uns, soweit ich mich erinnern kann, 50 € gekostet.

Offline Otto

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #7 am: Juli 10, 2018, 17:59:29 Nachmittag »
Allgemein entgegnete man mir mit großem Unverständnis. Man sagte sogar, dass Safe-O-Mat "überhaupt nicht üblich sei"

What? In welcher Welt leben diese Leute? :D

Unter den 81 Bädern, die ich besucht habe, gab es bisher auch nur eins mit Vorhängeschlössern. Und da gab es welche zum Ausleihen (eigentlich war das Ausleihen sogar üblich und sein eigenes Schloss mitzubringen wäre eher vom Standard abgewichen).
« Letzte Änderung: Juli 11, 2018, 09:20:20 Vormittag von Otto »
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Offline AquaSlider

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #8 am: Juli 11, 2018, 01:08:49 Vormittag »
So ein Problem hatte ich in Österreich eigentlich noch nie. Am "schlimmsten" war es noch im Wiener Gänsehäufel, wo es armbandlose Schlüssel gibt. Eine Hostentasche an der Badehose ist damit Pflicht, wenn man, so wie ich, alles bis auf ein Handtuch im Spind zurücklässt.


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Offline Windfisch

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #9 am: September 01, 2018, 11:24:21 Vormittag »
Da ich - aus Gründen - mich dazu entschlossen habe, keine Frei- und Freizeitbäder mehr zu besuchen, und "back to the roots" zum Baggersee zurückkehre, stellt sich mir wieder die Frage: Wohin mit den Sachen?

Ich habe mir zwei wasserdichte Gürteltaschen bei Amazon bestellt, die unterschiedlich gute/schlechte Bewertungen erhalten haben, und für die doppelte Sicherheit noch eine "Tüte" fürs Smartphone (das dann natürlich ein altes aus meiner Ramschkiste sein wird).

Zum einen die Tasche von ECHTPower (Amazon-Link, derzeit im Sonderangebot: 2 Stück für 9,98).

Und dann die von Overboard (Ebenso Amazon-Link, hat schlechtere Bewertungen).

Und für die Sicherheit, sollten die Taschen doch nicht so dicht sein, noch eine Handy-Tüte.

Testberichte folgen, ich wollte nur mal drauf aufmerksam machen, dass es solche Produkte tatsächlich gibt. Wusste ich vorher gar nicht.
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Online Delphino

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #10 am: September 01, 2018, 13:00:06 Nachmittag »
Ich mache jetzt mal Werbung in eigener Sache: Wir haben seit kurzem Badeshorts von UAKKO in unserem Sortiment, die über eine wasserdichte Tasche verfügen (patentierte Technik, guter Schließmechanismus und 100% Wasserdicht), sodass man seine Sachen auch direkt am Mann mit ins Wasser nehmen kann - zumindest, wenn man keine allzu vielen Wertsachen hat. Sowas ist praktisch für Autoschlüssel + Smartphone und den kleinen Geldbeutel. Die Tasche mit Handtuch kann dann auch mal auf der Wiese bzw. im Hallenbad am Platz bleiben. Im schlimmsten Fall kommen so die Klamotten und das Handtuch weg - aber darauf hat es selten einer abgesehen.
Schaut gerne mal unter https://www.rutscherlebnis-shop.de/uakko/ rein - Schließfach to go ;)

Offline Windfisch

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Re: Freibäder und die Handhabung der Habseligkeiten
« Antwort #11 am: September 01, 2018, 20:53:56 Nachmittag »
Das ist ja auch sehr interessant! Leider würde ich diese Hose dann trotzdem über Amazon bestellen, weil ihr den (in meiner Region) schlechtesten Lieferdienst nutzt, nämlich DHL. Die deutsche Post und DHL funktioniert bei uns nämlich ÜBERHAUPT nicht.

Aber ich finde es schön, dass es mittlerweile Hersteller gibt, die den Wandel der Zeit und die manchmal besorgnis erregenden Trends erkannt haben und das mit entsprechenden Dienstleistungen und Produkten würdigen.

EDIT: Off-Topic über die Post entfernt.
« Letzte Änderung: September 02, 2018, 12:35:17 Nachmittag von Windfisch »
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