Autor Thema: Rutschentour durch das Leinetal  (Gelesen 176 mal)

Offline Otto

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Rutschentour durch das Leinetal
« am: August 23, 2018, 20:26:17 Nachmittag »
Bitte ruhig mehr Berichte  :)

Dein Wunsch ist mir Befehl. :) Hier kommt ein weiterer Sommerbericht.

In einem Tal zwischen Göttingen und Hannover fließt die Leine entlang, daneben führen die Leinetalbahn und der Leineradweg entlang. In diesem Flusstal stehen mehrere Bäder. Zu einigen davon gibt es bereits Berichte, zu anderen nicht. Mit diesen Bericht möchte ich einen Überblick über die Rutschenlandschaft des Tals schaffen.

Grundsätzlich ist mir aufgefallen, dass in vielen der Bäder ein typisch südniedersächsischer Gestaltungsstil vorherrscht: Holzbalken, ganz viele Felsformationen, manchmal eine Glaspyramide, aber insgesamt dennoch etwas düster. Ich mag den Stil, ein bisschen rustikal und gemütlich.
Außerdem sind die Bäder hier alle ziemlich günstig, ich habe immer unter 5 Euro und oft sogar unter 2,5 Euro bezahlt (für eine kurze Eintrittsdauer).

Beginnen wir in Göttingen. Dort gibt es vier Bäder mit Rutsche (drei davon Freibäder) - ganz schön viel für eine Stadt dieser Größe.

Badeparadies Eiswiese

Das Göttinger Spaßbad im Süden der Stadt hat einen warmen Whirlpool. Das Erlebnisbecken hat einen sehr langen Strömungskanal und eine kleine Fliesenrutsche. Das Außenbecken ist ziemlich klein ausgefallen. Im Schwimmbecken gibt es als Besonderheit zwei Schwimmerbahnen, die zu einem Kreisverkehr verbunden wurden.
Im Rutschenturm startet eine flotte Reifenrutsche und eine Turbo. Als ich die gesehen habe, war ich sehr überrascht. Denn seit der Tuberides-Bericht zu dem Bad verfasst wurde, hat man die Rutschenteile im Drop ausgetauscht und ein langes Glaselement eingebaut - so lang, dass man auch beim Rutschen ganz gut nach draußen sehen kann. Und aus der Schwimmhalle kann man die Rutscher im Glas auch super beobachten.
Ein feines Bad, bietet rutschenmäßig mehr als die Freibäder für nur ein klein wenig mehr Geld.



Freibad am Brauweg

Gleich nebenan liegt das mittlerweile einzige gechlorte Freibad der Stadt.
Es bietet viel Wasserfläche, schön warme Becken, einen Zehnmeterturm und eine Rutsche mit klassischem Schlängelverlauf (ohne Helix). Man schaukelt hin und her, teilweise schwappt dabei Wasser aus der Rutsche. Allerdings habe ich von der Bahn dann doch etwas zu viel erwartet, eigentlich ist sie relativ langsam. Die letzten Meter sind übertunnelt, dann folgt ein Plumpsauslauf.



Naturerlebnisbad Grone



Im Ortsteil Grone liegt ein wunderschönes Naturbad mit vielen Pflanzen. Es fühlt sich fast so an, wie in einem See zu baden. Besonders schön anzusehen ist der Dreimeterturm aus echten großen Steinen. Das Wasser fand ich allerdings relativ kalt.
Ins Nichtschwimmerbecken mündet eine erstaunlich lange (21,5 m) und hohe Wiegand-Breitrutsche aus Edelstahl. Man kann dort auch abheben. Tatsächlich fand ich diese Rutsche sogar spannender als die Freirutsche am Brauweg.



Parkbad Weende



Das jüngste und nördlichste Freibad wurde in der Saison 2017 komplett geschlossen und in ein Naturbad umgebaut. Der Eröffnungstermin 2018 wurde mehrmals verschoben oder offengelassen, bis das Bad sogar mit einem gewissen Berliner Großflughafen verglichen wurde.
Doch am 28. Juli war es dann endlich soweit: Das Bad wurde eröffnet. Mehr oder weniger.
Wenn ich mir den Bericht auf rutscherlebnis.de anschaue, der das alte Bad zeigt, muss ich wirklich sagen: Es hat sich viel verändert. Die alte Rutsche ist erhalten geblieben, allerdings ist das Becken daneben komplett verschwunden, nun hat die Rutsche statt Plumps (leider) ihren eigenen Sofaauslauf. Das Layout der Rutsche ist eine nette Kombination aus Kreiseln und scharfen Kurven - man schaukelt ziemlich weit nach oben. Die beste der Göttinger Freibadrutschen.
Ein weiteres Highlight ist die hohe Kletterwand am Sprungbecken, gegenüber vom Zehnerturm. Die Strecke ist nicht ganz so schwierig wie in Pardubice.
Große Teile der Liegewiesen, der Nordeingang und das Volleyballfeld waren allerdings noch geschlossen, rings um das Bad erhoben sich Bauzäune, hinter denen nach wie vor Bagger lärmten. Für ein Naturbad habe ich außerdem ein wenig Grün vermisst, es gibt nur ein paar niedrige Felsformationen am Beckenrand. Um die Becken erheben sich hässliche Metallzäune. Jedes Freibad, das etwas auf sich hält, verwendet an dieser Stelle Hecken. Vielleicht ändert sich das ja noch.
Die Hitze hatte das Bad außerdem sehr stark mit Menschen gefüllt - insgesamt habe ich mich also nicht sehr wohlgefühlt und das Bad nach einer Stunde fluchtartig verlassen.
Hoffentlich gibt man sich Mühe, wirklich alles noch ordentlich fertigzustellen, und belässt es nicht bei "Hauptsache eröffnet".



So, nun gehen wir aber mal raus aus Göttingen. Die ersten Bäder in Richtung Norden (zum Beispiel in Northeim) bieten leider keine richtige Wasserrutsche. Erst in Alfeld bin ich wieder auf eine gestoßen.
Von Northeim aus bietet sich allerdings auch ein kurzer Ausflug nach Thüringen ins geheime Vitamar Bad Lauterberg (siehe mein Bericht dazu) oder ins historische Badehaus Nordhausen (siehe Tuberides-Bericht) an. In Kreiensen kann man einen Abstecher zur Coneslide im Sehusa Seesen machen.

7-Berge-Bad Alfeld

In Alfeld steht ein modernes Cabriobad. Im Sommer wird das Dach zurückgeschoben (über den Gebäudeteil mit Kassen und Umkleiden) und das Erlebnisbecken mit einem langsamen Strömungskanal und Kletterfisch liegt unter freiem Himmer. Der Raum mit dem Schwimmbecken ist hingegen ganzjährig überdacht, während das Sprungbecken immer im Freien liegt und wahrscheinlich nur im Sommer geöffnet ist.
Im Rutschenturm startet eine rote Röhre mit Zeitmessung. Der Verlauf ist ziemliches Standard-Gekreisel, aber durch den ordentlichen Startjump hat man immerhin eine hohe Geschwindigkeit.



Freibad Elze

Durchaus empfehlenswert ist auch das Freibad in Elze. Dort ist alles mit rostroten Steinen gepflastert, das sieht gar nicht schlecht aus.
Es gibt ein Schwimmbecken, ein separates Sprungbecken und ein Erlebnisbecken. Dort wurden Sprudelliegen und Schwalldüsen eingebaut, und es schwimmen Gummireifen und verschiedene Spielzeuge aus Schaumstoff herum. Ins Becken mündet eine bunte Breitrutsche, die durchaus steil ist. Es wurde auch toleriert, wenn man in den Reifen rutscht, dann macht es noch mehr Spaß.



Das Freizeitbad Pattensen liegt eigentlich auch noch im Leinetal, aber halt sehr weit weg von jedem Bahnhof, weshalb ich dort nicht war. Es gibt eine Freirutsche im Außenbereich, die aber nicht so spannend aussieht, dass sie den Umweg wert wäre.
Von Elze aus lohnt sich allerdings ein kurzer Ausflug nach Osten, ins Badeparadies Hildesheim mit der neuen Theming-Rutsche. Und in Richtung Westen ist es auch nicht mehr weit bis ins H2O Herford.

Innerstebad Sarstedt

Nun sind wir auch schon in den Vororten von Hannover. Das Innerstebad ist nicht so bekannt, aber mir hat es gefallen. Der Innenbereich ist nicht besonders groß (Schwimmbecken, Lehrschwimmbecken, 3 Whirlpools), im Sommer gibt es aber noch ein riesiges Außenbecken, das Schwimm-, Sprung- und Erlebnisbecken zugleich ist, mit einem aufblasbaren Oktopus.
Die Rutsche ist nicht sehr lang und sieht langsam aus, aber mich hat sie positiv überrascht. Man ist ganz flott unterwegs und optisch ist die Bahn auch sehr abwechslungsreich. Zuerst ist die Rutsche offen und führt innen durch eine Felslandschaft, dann durchbricht sie die Wand und führt mit durchsichtiger Abdeckung mitten durch die grüne Natur draußen, und schließlich gibt es auch noch einen Plumpsauslauf.
Meiner Meinung nach muss sich diese Bahn vor der modernen Hightech-Rutsche nebenan in Laatzen nicht verstecken.



Aqualaatzium Laatzen

Das Aqualaatzium ist etwas größer. Der Fokus liegt hier eher auf Entspannung, deshalb gibt es auch einen sehr großen Saunabereich.
Allerdings hat sich das Bad auch zwei parallele, hochmoderne Turbo-Rennrutschten von Aquarena besorgt. Die eine ist rot, die andere schwarz. Die schwarze hat ganz coole Lauflichtringe, während die rote Daylight-Pfeile bietet. Die Soundeffekte mit Racing-Geräuschen und Filmmusik sind auch ganz cool. Das Tempo ist schnell und Wettrennen sind tatsächlich gut möglich - dennoch würde ich nicht sagen, dass sich für diese Rutsche jetzt eine sehr weite Anreise lohnt.

Heimbad: Eiswiese Göttingen
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Rutschentour durch das Leinetal
« am: August 23, 2018, 20:26:17 Nachmittag »

Offline Windfisch

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Re: Rutschentour durch das Leinetal
« Antwort #1 am: August 24, 2018, 00:40:10 Vormittag »
Wait, what, du hast eine Tour durch das Leintal gemacht und das Wasserparadies Hildesheim nicht besucht, obwohl du mit Sarstedt praktisch gleich nebenan warst? Sofort in die Ecke und schämen!  :P Und du hast noch das Freibad in Bad Salzdetfurth vergessen, dort gibt es auch noch eine richtig gute Rolba-Nautic-Rutsche mit Plumpsauslauf.

Wenn du bei der Eiswiese noch die Gelegenheit hast, nach draußen zu schauen, dann rutschst du definitiv falsch. Die Glasstrecke ist zwar verhältnismäßig lang, aber mehr als 1-2 Sekunden "hell" sollte man da mit Dreipunkttechnik nicht sehen. Die Rutsche war aber vorher klasse und ist es heute auch noch. Die Reifenrutsche rutscht man am besten ohne Reifen, wenn gerade keiner hinguckt. Dann macht die auch richtig Spaß.

Die Rutsche im Freibad am Brauweg fand ich persönlich ganz nett, aber unter den Rolba-Nautics nichts besonderes. Sie ist sehr lang, hat aber eine relativ geringe Starthöhe. Sie soll um die 80 Meter lang sein, aber nur 6-7 Meter hoch.

Das Weende habe ich dieses Jahr etwas aus den Augen verloren, dass heute in Deutschland nichts mehr pünktlich fertig wird, kennen wir ja. Ich frage mich, was die (z.B.) Skandinavier da anders machen... Ich bin ja gespannt, ob die in Ganderkesee und Buxtehude tatsächlich zur Saison 2020 wieder eröffnen. Ich hoffe es.

Das Innerstebad in Sarstedt ist in deiner Aufzählung das beste. Die Rutsche ist mit Abstand die brutalste, die es in der Region dort gibt. Aus den 58 Metern hat man wirklich alles herausgeholt. In dem Tunnel-Teil werde ich immer wie eine Flipperkugel zwischen den Seitenblenden (die dort aus gutem Grund trotz Tunnelabdeckung verbaut sind) hin und her geprügelt, und lande dann immer "irgendwie" in der Landezone. Die Bademeister sagen dann immer zu mir: "Na, versuchst du wieder, unsere Rutsche kaputt zu machen? Wir wissen ja, wohin wir dann die Rechnung schicken müssen."
Schön finde ich dort auch den Wasserfall, der dort seitlich angebracht ist, so dass auch die Eltern, die auf ihre Kinder warten, etwas davon haben. Ich mag ja solche kleinen Details.

Und auch wenn das hier ein Bäderforum ist: Das Rasti-Land bei Elze hättest du auch besuchen sollen. Ein eher kleiner Freizeitpark mit eher kinderfreundlichen Fahrgeschäften, aber einer beispiellos familiären und gemütlichen Atmosphäre, wo man sich nicht nur "durchgeschleust" fühlt, sondern als Teil des Parks. Dort gibt es eine Bobkart-Bahn (Sommerrodelbahn fast zu ebener Erde mit motorgetriebenen Schlitten), die richtig Laune macht, und einige Boots-Wasserrutschen.

Aber jetzt hast du ja Tipps für deine nächste Tour in der Region.

Ach ja: Wenn du was zum übernachten suchst: Gästehaus Klocke in Hildesheim, direkt neben der JoWiese. Ein "Stadthotel" in einer alten Stadtvilla aus dem 19. Jahrhundert, so weit ich mich richtig erinnere. Wenn du im Haupthaus unter kommst, dann fühlt sich das ganze an wie in Hogwarts. Das ist ein prächtiger Altbau mit einem riesigen Aufenthaltsraum mit hohen Decken, und Erkerfenstern mit Schachtischen darin. Man denkt sofort, die Schachfiguren bewegen sich gleich von selbst. Und das Frühstück dort ist göttlich.

Ach ja^2: Du wirst sicher mitbekommen haben, dass die Gastro im Innerstebad in Sarstedt eher zum abgewöhnen ist. Ich habe dort einmal versucht, zu essen, aber nach 30 Minuten Wartezeit auf ein Getränk habe ich es dann aufgegeben. Am besten nimmst du dir da was mit, der Bäcker nebenan ist auch nicht schlecht, und isst hinterher. In Hildesheim kann ich Zhong Hua empfehlen (die Hildesheimer nennen es immer noch "Glückskeks", weil das vormals so hieß), aber heb dir die "schöngeistigen Getränke" für danach auf. Wenn du nicht gerade an einem Sonntag dort bist, gehe hinterher ins "Wild Geese", ein richtig guter Irish Pub, wo es super Bier gibt, und tolle Mixgetränke.
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Offline Otto

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Re: Rutschentour durch das Leinetal
« Antwort #2 am: August 24, 2018, 13:15:52 Nachmittag »
Keine Sorge, in Hildesheim war ich auch schon. Irgendwo habe ich im Forun auch schon kurz meine (positiven) Eindrücke dazu ergänzt.
Gegessen habe ich in Sarstedt nicht (das war wohl eine gute Entscheidung). Dass die Rutsche dort die beste ist, würde ich auch unterschreiben, vielleicht abgesehen von der Turbo in Göttingen.
Apropros: Du wagst es, meine Rutschtechnik zu kritisieren? :D Ich sehe da in den 1-2 Sekunden durchaus mehr als auf anderen Glasstücken.
Reifenrutschen rutsche ich lieber mit Reifen. Man hat zwar etwas Angst rauszufallen, dafür ist man schneller.

Danke für all die Tipps!
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Re: Rutschentour durch das Leinetal
« Antwort #3 am: August 24, 2018, 15:56:03 Nachmittag »
Ich bin auf Reifenrutschen oft schneller ohne Reifen. Die Reifen tragen sehr zur Homogenisierung des Rutschens bei, ähnlich wie bei einer Achterbahn - jede Fahrt ist gleich. Auf der Turbo im Badeparadies Eiswiese sehe ich tatsächlich nur 1-2 Sekunden "weiß", aber auch, weil ich etwas mehr auf den Rippen habe und ich in so einer engen Röhre sowieso weniger von der Umwelt mitbekomme. Dafür sorgt mein Stamm-Chinese um die Ecke immer zuverlässig ;D

Ich habe mich aber mal wieder etwas genauer für das Parkbad Weende interessiert, und ich denke, da werde ich an einem der nächsten Wochenenden nochmal hinfahren. Naturwasser und Sandstrand finde ich ja gut, dass man die alte Rolba-Nautic-Rutsche erhalten hat, ist ein Pluspunkt, wenn auch leider mit Flachlandebecken. Ich hätte ein kleines Plumpsbecken gemacht, wie z.B. in Büchen oder auch in Adendorf. Aber irgendwas ist ja immer.
Dafür kann man lt. telefonischer Auskunft vom Freibad aus zum Strandrestaurant gehen und dort essen - die Speisekarte liest sich sehr vielversprechend, und es gibt auch ein paar Sorten interessantes Bier. Frühstücken kann man dort auch.

Leider wird der Rutschenturm im Badeparadies Eiswiese ab Montag für vier Wochen wegen Sanierungsarbeiten geschlossen, aber dann schaue ich mir als Alternative für schlechtes Wetter auch mal das 7-Berge-Bad an. Dürfte nach dem, was ich bisher darüber gelesen habe, ein Bad nach meinem Geschmack sein.
« Letzte Änderung: August 24, 2018, 16:02:36 Nachmittag von Windfisch »
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Re: Rutschentour durch das Leinetal
« Antwort #3 am: August 24, 2018, 15:56:03 Nachmittag »

Offline Otto

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Re: Rutschentour durch das Leinetal
« Antwort #4 am: August 26, 2018, 20:08:19 Nachmittag »
Alfeld kann ich empfehlen, mit Weende würde ich lieber noch etwas warten. Dort soll sich, soweit ich gehört habe, seit meinem Besuch noch nicht allzu viel getan haben. Deshalb würde ich dem Parkbad erst kurz vor Ende der Saison noch eine Chance geben. Wobei, das ist ja auch schon bald... :(
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Re: Rutschentour durch das Leinetal
« Antwort #5 am: August 26, 2018, 21:04:12 Nachmittag »
Der Nordeingang und die restlichen Einrichtungen sollen wohl nun fertig sein. Das Saisonende richtet sich nach dem Wetter, man hat voraussichtlich noch bis nächstes Wochenende geöffnet, ich solle aber "auf jeden Fall kurz vorher anrufen". Leider sind die Öffnungszeiten in der Nebensaison auch nicht das gelbe vom Ei - wochentags erst ab 13 Uhr. Kann man nachvollziehen, denn die meisten erwachsenen ohne schulpflichtige Kinder, oder Familien mit ganz kleinen Kindern, haben ein anderes "Beuteschema", was Bäder angeht. Die Erwachsenen wollen mehrheitlich schwimmen, was dank nur 1,35m Wassertiefe nicht so gut möglich ist - die gehen dann lieber zum Brauweg (z.B.), und die Eltern mit kleinen Kindern fahren lt. Erfahrungsberichten im Netz wohl momentan lieber ins Grone. Das Alleinstellungsmerkmal des Weende ist hier der Sandstrand und die Strandbar / Gaststätte mit Cocktailbar und gehobener Gastronomie. Und vom JoBeach in Hildesheim kenne ich das so, dass die meisten Leute dann auch nur deswegen hingehen und nicht zum baden - das machen dann, wenn überhaupt, höchstens ihre Kinder.
Da ich aber wohl gerade was ausbrüte, wird es das mit der Freibadsaison wohl für dieses Jahr für mich ohnehin gewesen sein - ich nehme es mir dann aber für nächstes Jahr vor, wenn Weende und Brauweg geöffnet sind und auch das Eiswiese uneingeschränkt, fahre ich auf jeden Fall mal über ein verlängertes Wochenende da runter. Dann ist auch alles wirklich richtig fertig und man badet nicht mehr zwischen Baukränen. Ich suche ja noch einen JoWiesen-Ersatz - Ganderkesee ist ja nächstes Jahr geschlossen und Weende ist da durchaus interessant, auch wenn der See dort fehlt.
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