Beiträge von SilentDiver


    Ja,allerdings gibt es in Großstädten,wahrscheinlich wegen dem Platzmangel mit wenigen Ausnahmen kaum gute Erlebnisbäder. Allerdings ist das von Rostock nächstgelegene große Erlebnisbad (Wonnemar Wismar) 39 Minuten entfernt.


    Das Problem bei Großstädten ist auf jeden Fall auch der Platzmangel. - Hinzu kommt aber wohl noch, dass Städte an sich nur über ein begrenztes Budget verfügen und daher lieber konventionell bauen - also ohne außergewöhnliche Attraktionen. In den Köpfen vieler Stadträte/Entscheidern besteht ein Schwimmbad eben aus klassischen Elementen, wie einem 25m Sportbecken, einem Nichtschwimmerbecken und einem Kleinkinderbereich. - Ein Erlebnisbecken mit ein paar Massagedüsen, Nackenduschen oder gar einem Wasserpilz ist da schon das Höchste der Gefühle. Es geht in erster Linie darum "(irgend)ein Schwimmbad" zu haben und hier spielen die Schulen/Vereine tatsächlich eine entscheidende Rolle. Sie sind "sichere" Gäste, durch den sich der Bau eines teueren Schwimmbads - auch im Hinblick auf die Gesundheitsförderung - legitimieren lässt. Das Umdenken, dass das klassische Schwimmbadkonzept im 21. Jahrhundert viele Leute nicht mehr hinterm Offen vorlockt, findet aber immerhin langsam statt. Mehr und mehr werden nun Großwasserrutschen nachgerüstet, weil man erkannt hat, dass sie für die heutigen Generationen einfach dazu gehören. Bei der Ausstattung von komplett neuen Bädern tun sich Städte insgesamt gesehen aber nach wie vor schwer.


    Ausnahmen hinsichtlich der Kreativität gibt es bei städtischen Bädern jedoch auch. - So ist das Europabad in Karlsruhe ein städtisches Erlebnisbad, welches außergewöhnlich viel zu bieten hat. Nach zunächst schleppendem Start 2008 schreibt man nach ein paar Jahren und Nachbesserungen nun sogar schwarze Zahlen. Man hat mit dem Konzept viel gewagt und wurde in der Anfangszeit auch von vielen Seiten kritisiert. Es kann also funktionieren, die Gefahr, dass die Rechnung nicht aufgeht ist jedoch gegeben und dann sind es keine privaten Investitionen sondern Steuergelder, die eine Wiederwahl nicht gerade wahrscheinlicher werden lassen.


    Private Investoren sind in Sachen Ausstattung deutlich kreativer und gehen lieber direkt raus auf die grüne Wiese. Bevor sie (sinnlos) viel Geld in teueres innerstädtisches Bauland investieren, wählen sie lieber gleich Möglichkeiten wie z.B. das Erbbaurecht und pachten das Gelände langfristig. Hinzu kommt noch, dass man sich "auf der grünen Wiese" etwas Abstand zur Stadt schafft. Hierdurch wird man nicht von Anfang an von Besuchern überlaufen, sondern kann den Andrang beobachten und ggf. langsam mitwachsen. - Auch ganz simple Probleme wie z.B. die begrenzte Kapazität von Kanalisation und Wasserleitung lassen sich auf der grünen Wiese schneller und einfacher beheben als in der "zubetonierten" Stadt.

    In Freiburg ist nun aufgrund bzw. trotz des (eigentlich recht offensichtlichen) Aprilscherzes eine ernsthafte Bewerbung einer Ingenieurgesellschaft für die Projektleitung eingetroffen:


    http://www.badische-zeitung.de…f-den-plan--85801911.html


    Da war wohl jemand unaufmerksam, unterbeschäftigt oder schlichtweg übermotiviert. ;D


    Aber wer weiß, evt. entwickelt sich aus dem Scherz evt. doch noch etwas ernstes. Bedarf an einem Schwimmbad scheint in Freiburg jedenfalls zu bestehen, wie man einiger der Kommentare zum Artikel entnehmen kann.
    8)

    Das Konzept ist auf jeden Fall ungewöhnlich. Wie dies in der Praxis mit Umziehen, Schließschränke oder Duschen funktionieren soll, kann ich mir auch nicht so wirklich vorstellen. Ohne zusätzliche Schwimmbecken würde mir definitiv was fehlen. - Ein Fluss wäre für mich da keine Alternative - wobei es auf den Bildern im Internet so aussieht als würde die Rutsche nicht in sondern an der Donau enden.


    Jedenfalls sieht es in diesem aktuellen Amateurvideo so aus:



    Der Preis pro Fahrt ist kein Schnäppchen, allerdings muss man die Rutsche nicht als "normale" Wasserrutsche sondern als Einzelattraktion sehen.- Ähnlich wie bspw. Sommerrodelbahnen oder AlpineCoaster, die sich nicht in einem Freizeitpark befinden sondern unabhängig von anderen Attraktionen betrieben und bezahlt werden müssen.

    Also wenn mit "Crazy River" der (blaue) AlpaBob gemeint, kann ich bestätigen, dass dieser definitiv bereits Ende der 1980er Jahre existiert hat. Ich war 1988 dort und kann mich noch sehr gut daran erinnern, da es mein erster Besuch überhaupt in einem "Spaßbad" war.


    Die Cobra Tunnel war damals tatsächlich oben noch offen auch das "Felsdesign" war damals noch nicht vorhanden. Außerdem glaube ich, dass man damals die Cobra sowie die AlpaRun noch nicht mit Matten rutschen konnte - ganz sicher bin ich mir in dem Punkt aber nicht.


    Ansonsten sah es in Sachen Rutschen damals noch ziemlich "mau" aus. Man konnte zwar erkennen, dass es Pläne für weitere Rutschen gibt, aber umgesetzt war davon noch nichts. (Extrem) Teuer war das Bad damals jedoch schon, besonders der damals für uns ungewohnte Stundentarif forderte zum Abschluss nochmals eine ordentliche Nachzahlung... Ein Grund, weswegen das Bad bei meinen Eltern noch bis heute - über 25 Jahre später - in negativer Erinnerung geblieben ist.

    Als Saunafan freut mich die Ankündigung auf jeden Fall und besonders die Tatsache, dass es nun sogar 7 neue Saunen werden sollen. Auch das textilfreie Becken hat bisher - im Vergleich zu Erding und Sinsheim - definitiv gefehlt und stellt auf jeden Fall eine große Bereicherung dar. Ich bin besonderes darauf gespannt wie man den Dachgarten realisieren wird...


    Leider liegt der angekündigte Eröffnungszeitpunkt (Ende 2015) in (zu) ferner Zukunft. Bis zum Baubeginn im Herbst des Jahres kann noch sehr vieles passieren. - Wie man ja auch jetzt im vgl. zu den ursprünglichen Planungen sieht.


    Spannend werden auf jeden Fall die Pläne für den EP-Wasserpark. - Es würde mich nicht wundern, wenn man in Titisee ganz bewusst wartet und pokert bis der EP seine Pläne veröffentlicht hat. Da die Wund-Gruppe in Sachen Spaßbädern definitiv mehr Erfahrung hat, dürfte es ihr wesentlich leichter Fallen kurzfristig das eine oder andere Highlight des EP zu toppen - wenngleich sich der EP-Wasserpark in anderen Größendimensionen bewegen wird.

    Ich denke auch, dass man bei einer einheitliche Thematisierung bleiben sollte. Von einem Abrücken in Richtung anderer Sportarten würde ich jedoch abraten, da dies ziemlich merkwürdig wirkt. - Im Europapark gibt es z.B. ein "Märchenland", mit welchem ich bis heute so meine Probleme habe. - Es lässt sich einfach nicht richtig einordnen, da der Rest des Parks nach realen Ländern/Regionen gestaltet wurde.


    Man müsste sich ja nicht ausschließlich auf Schalke beschränken sondern könnte ganz allgemein ein Bad mit dem Thema "Fußball" konzipieren. Selbst wenn Schalke quasi "Heimspiel" hätte, könnte man auch "Gastmannschaften" ins Bad hineinholen, die gerade ihr Auswärtsspiel haben.


    Als Idee hätte ich da z.B. typische Fahrstuhlmannschaften, die man in Form einer Master-Blaster Rutsche realisieren und somit das auf und ab zwischen 1. und 2. Liga veranschaulichen könnte.


    Als absoluter Nichtfußballfan musste ich gerade bei Wikipedia nachschauen und bin dabei z.B. auf Manschaften wie Duisburg, Bochum oder Rostock gestoßen. Auf der einen Seite ist der Titel "Fahrstuhlmannschaft" zwar kein Kompliment, auf der anderen Seite wird dies durch den erhöhten Spaß den man auf solchen Rutschen hat definitiv wieder ausgeglichen...


    Theoretisch könnte man sich ja sogar abseits der Bundesliga auch in internationalen Ligen umschauen und somit auch Einflüsse anderer Fußballnationen wie Italien, Spanien, England oder aber auch Brasilien mit ins Boot holen. - Möglichkeiten gäbe es da genügend.


    Hauptproblem bei der ganzen Aktion sehe ich jedoch in Bezug auf das bereits erwähnte Thema der "Rechte". - Es würde mich wundern wenn hierfür nicht ein gewaltiger Betrag investiert werden müsste um überhaupt den Namen/das Logo eines Vereins bzw. einer Liga verwenden zu dürfen....

    So soll es lt. Badischer Zeitung aussehen:



    Der Bericht findet sich hier:


    www.badische-zeitung.de/galaxy-badewelt-entsteht-auf-dem-ganter-areal-in-freiburg



    Leider liest man von solchen und anderen sehr vielversprechenden Ideen oft nur am heutigen Kalendertag.


    Außerdem muss man dem Autor ankreiden, dass er nicht wirklich Ahnung von dem hatte, was er schreibt und dass ihm an mancher Stelle (bewusst?) die Fantasie durchgegangen ist. Bereits die Tatsache, dass u.a. Herr Brugger und nicht Herr Wund unterschrieben haben soll, lassen (ganz abgesehen vom Datum) bei einem Spaßbadkenner sehr schnell Zweifel aufkommen. Spätestens bei der Ankündigung, dass das Galaxy über eine Wellnessoase verfügen soll dürften dem letzten Zweifler die Augen geöffnet werden. Für die Kreation des Begriffs "Hochtempo-Rutsche" hat er sich in meinen Augen jedoch eine Auszeichnung redlich verdient. ;D

    Ein ursprünglich fehlkonstruiertes Landebecken gab es bei der GalaxyFlash Rutsche im Badeparadies Schwarzwald.


    In der ursprünglichen Version bildete sich im Landebecken ein Wasserwirbel, der dafür sorgte, dass man dort mitsamt Reifen umgeworfen wurde. Dies war besonders tückisch wenn man sich vorschriftsgemäß an den Griffen des Reifens festgehalten hat, da man hierdurch unwillkürlich mit dem Kopf am Beckenboden vorbeischramte oder gar aufschlug. Hatte man die Hände dagegen nicht an den Griffen oder schnell genug reagiert konnte man sich noch halbwegs abfangen. Vermutlich haben jedoch viele Gäste genau das Falsche gemacht und aus Panik die Griffe noch stärker umklammert als sie merken, dass der Reifen im Landebecken ins Kippen gerät.


    Nach relativ kurzer Zeit hat in Titisee das Proglem erkannt und nachgebessert indem man die Rutsche um ca. 1m gekürzt hat. Hierdurch endet die Rutsche nicht mehr im Wasser sondern leicht darüber (vergleichbar mit einem kleinen Plumpsauslauf). Die tückische Verwirbelung, die es bisher durch das einströmende Wasser gab ist dadurch beseitigt bzw. an den äußeren Rand verschoben worden.


    Allerdings hat unter dieser nachträglichen Entschärfung die Optik des Landebeckens ein wenig gelitten.


    Seit der Entschärfung sieht das Landebecken so aus:


    Wenn man es darauf anlegt umgeworfen zu werden schaft man es mit etwas körperlichem Einsatz zwar noch immer, allerdings ist man dann letztendlich selbst schuld. - Der tückische Wirbel im Landebecken wurde jedenfalls deutlich entschärft, so dass bei ordnungsgemäßem Rutschen die Gefahr gebannt wurde.

    Also die Ideen finde ich klasse. - Ich hätte nicht gedacht, dass sich zwischen Fußball und Freizeitbad soviele gelungene Parallelen aufzeigen lassen.


    Allerdings denke ich, dass die Ideen in doppeltem Sinne polarisieren.


    Zum Einen gibt es Leute (wie mich), die mit Fußball absolut gar nichts anfangen können. - Selbst bei Spielen der Nationalmanschaft versuche ich schon seit Jahren herauszufinden, worin die Begeisterung liegen soll. - Tendenziell verbinde ich mit Fußball nichts spannendes oder interessantes sondern mindestens 90 quälend lange Minuten. Mein Antrieb in ein "Fußball-Bad" zu gehen wäre daher eher gering. - Irgendwie hätte ich dabei den Eindruck "Fan sein zu müssen" um das Bad besuchen zu dürfen. - Obwohl es allen Leute offen steht.


    Zum Anderen dürfte das Hauptproblem jedoch der konkrete Bezug zu Schalke sein. Für mich persönlich sind Fanfreundschaften oder Fanfeindschaften zwischen den Teams zwar ebenfalls ein Rätsel, dennoch scheint es diese ja zweifelsohne zu geben. Vorhin wurde gerade kurz im Radio über das heutige Derby zwischen Schalke und Dortmund berichtet und die u.U. kritische Fansituation berichtet. - Ich könnte mir vorstellen, dass alleine schon aus Prinzip manche Fans, die mit Schalke auf Kriegsfuß stehen, ein solches Bad meiden würden. - Zumal sie ja (indirekt) durch ihren Eintritt den Gegner (zusätzlich) finanzieren würden. Oder aber - was noch übler wäre - ihre Aggressionen die sie gegen den Verein hegen - an den Einrichtungen das Bades auslassen würden. Angefangen von Schmierereien, Schnitzereien oder anderen Sachbeschädigungen. -


    An gewaltätige Außeinandersetzungen unter den Gästen möchte ich da gar nicht denken. Ich habe leider schon mehrfach beobachten dürfen, wie dünn die Haut (gestandener) Fußballfans sein kann. Da reicht mitunter ein Satz oder ein falsches T-Shirt (von einem anderen Verein) und deren Puls geht auf 180. - Ein Verhalten, welches ich absolut nicht nachvollziehen kann.


    Es gibt in Deutschland sicherlich Millionen friedliche Fußballfans, die nur ein spannendes Spiel sehen möchten. - Aber es gibt eben auch ein gewisses Klientel, denen es nicht um Fußball geht sondern die jeden Anlass dafür nutzen um Krawalle zu provozieren. - Und ein solches (vereinsbezogenes) Bad könnte ein solcher Anlass sein.


    Aus diesem Grund denke ich, dass der Sicherheitsaspekt in einem solchen Bad eine deutlich größere Rolle spielen müsste als er es normalerweise spielt.

    Die Moderation der Erfindersendung "Einfach genial" kam diese Woche aus dem Nettebad Osnabrück.


    Darin wird u.a. die Technik der Sloop-Rutsche vorgestellt.


    Online kann man die Sendung nochmal nachschauen.


    Unter folgendem Link wird die Sloop vorgestellt:


    http://www.mdr.de/einfach-genial/eg_rutsche100.html


    Die komplette Sendung (inkl. weiterer Erfindungen) ist unter folgendem Link abrufbar:


    http://www.mdr.de/mediathek/fe…ea9f5e14_zs-dea15b49.html

    Ich kann mich nur anschließen. Das neue Design ist - wie man es von tuberides.de gewohnt ist - äusserst gelungen. Ich persönlich hätte jedoch auch mit der "alten" Optik noch sehr gut leben können. Selbst davon hätte sich noch manch eine andere professionelle Homepage ein dickes Stück abschneiden können.


    An den statischen Hintergrund muss ich mich noch ein wenig gewöhnen, aber das wird vermutlich bald schon kein Thema mehr sein... Leider besteht das ominöse Phänomen des schwarzen Hintergrunds (ab einer bestimmten Seitenlänge) noch immer. Genauer gesagt hat es sich aufgrund des statischen Hintergrunds sogar verschlimmert. Diesmal wird nicht der äussere blaue Hintergrund sondern die graue Fläche der Berichte durch eine schwarze Fläche ersetzt. Dies führt bei längeren Beiträgen zu einem echten Problem: Und zwar kann man ab dann sämtlichen Text nicht mehr lesen (schwarzer Text auf schwarzem Grund). :-[ Aktuell ist dies bei mir (Browser: Firefox 28) u.a. beim Tournesol Idstein - Bad der Fall. Die Kommentare zu den letzten 9 Bildern sowie das Fazit lässt sich nur noch erkennen wenn man den Bereich zuvor mit der Maus markiert. Scrollt man dann jedoch ganz nach unten bis ans Ende der Seite verschwindet die schwarze Fläche, sobald der untere Banner angezeigt wird, komplett.


    Die (nun) hervorgehobene Anzeige der Endnoten finde ich eine sehr gute Idee. Vielleicht ist sie ja für manch ein Bad ein kleiner Ansporn um sich ein paar Zehntel zu verbessern und an der Konkurrenz vorbeizuziehen. Wenn ein Bad bisher die Gruppe der "++" - Bäder erreicht hatte konnte es sich ja bequem zurücklehnen. :)


    Wünschen würde ich mir noch eine detailliertere Karte (z.B. eine individuelle Google Maps auf der die besuchten Bäder angezeigt werden). Wenn man in Deutschland Urlaub macht und/oder unterwegs noch ein Bad sucht, tut man sich mit der Anordnung nach Bundesländern doch ein wenig schwer. Insbesondere wenn es sich bei den lohnenswerten Bädern um Bäder von kleinen Städten handelt, die es höchstens alle 15 Jahre mal in die öffentliche Wahrnehmung schaffen. Eine Karte auf der man auf einen Blick ermitteln kann, welche Bäder auf dem Weg bzw. im Umkreis liegen wäre daher perfekt.


    Dies soll jedoch nur eine Anregung sein. Macht weiter so!

    Die Seite gefällt mir ebenfalls sehr gut, darauf habe ich gewartet! - Alles Wichtige auf einen Blick!


    Besonders bei Tuberides.de hat mich bislang nämlich ein wenig irritiert, dass dort lediglich die Angabe "Besucht am..." zu finden war. - Hierdurch ist sicherlich beim oder anderen neuen User ein falscher Eindruck entstanden, nämlich dahingehend, dass die Seite "veraltet" und nicht mehr gepflegt sein könnte. - Doch dies ist - wie Stammuser wissen - definitiv nicht der Fall, im Gegenteil. Es ist absolut nachvollziehbar, dass aufgrund der Vielzahl der besuchten Bäder nicht jeder Bericht sofort online sein kann/muss, allerdings wissen dies "Neulinge" beim ersten Besuch i.d.R. nicht. Aktuell steht z.B. der Bericht vom Aqualand auf der Startseite ganz oben, das Besuchsdatum bezieht sich auf den 20.07.2013, obwohl der Bericht erst vor einigen Tagen online ging. Besonders schade war es, wenn man z.B. aufgrund von Urlaub, Reisen o.ä. 1-2 Wochen nicht reinschauen konnte.


    Auf Rutscherlebnis hat mich dagegen ein wenig der "wilde Mix" aus News, Gewinnspiel und Berichten irritiert.


    Beide "Probleme" sind mit einer gemeinsamen Übersichtsseite aus der Welt geschafft. Ich hoffe daher, dass die Rutschentest-Seite daher immer aktuell gehalten wird.


    Da kommt etwas großes für 81,5 Millionen Euro und Josef Wund mischt auch mit (hat der nicht schon genügend Projekte...)


    Doch, das hat er ohne Zweifel, allerdings damit auch die notwendigen Erfahrungen, Quellen bzw. Leute, die das notwendige Know-How mit sich bringen. Wenn jemand bei "Null" anfangen müsste, wäre ein solches Projekt sicherlich nicht zu den Kosten zu realisieren. So lassen sich bereits jetzt schon auf den ersten Skizzen einige etablierte Elemente aus den anderen Bädern erkennen. - Diese müssen lediglich noch angepasst werden, entweder aufgrund der örtlichen Rahmenbedingungen oder der zwischenzeitlich gemachten Erfahrungen.


    Interessant ist, dass man in den Skizzen offenbar auf den etablierten (Abwasser)See verzichtet. - Weniger gut gefällt mir persönlich, dass die Saunalandschaft in die oberere Etage verlagert wird. Bereits in Titisee hat man nun ja das Problem der begrenzten Fläche und möchte daher einen neuen ebenerdigen Saunabereich bauen und bewegt sich danach dann recht unkomfortabel auf zwei Ebenen.


    Hier bin ich nochmals auf eine etwas deutlichere Grafik gestoßen:



    Also an der Anzahl der Rutschen wird hier definitiv nicht gespart. Und auch das obligatorische Wellenbad scheint Bestandteil zu sein.


    Besonders interessant ist jedoch auch die Grafik, die man im folgenden Bild im Hintergrund erahnen kann. Hat man da schon Ideen in Richtung "Süden", die bislang in den Berichten nicht erwähnt werden? - Optisch erinnert mich dies ein wenig an die aktuelle Erding-Erweiterung. Möglicherweise handelt es sich dabei ja auch um einen Vorschlag für das angedachte Freibad?



    Es bleibt auf alle Fälle spannend. Mich freuts, dass ein weiteres solches Bad entsteht auch wenn ich persönlich aufgrund knapp 2 Std. Anreise vermutlich eher selten hinkommen werde. Doch dafür liegen Titisee und Sinsheim in Reichweite.


    Den Coaster als Kirmes Coaster zu bezeichnen ist schon ein hartes Stück, wir reden hier von immer hin 45 Meter Höhe und fast 100km/h.Natürlich ist diese Bahn dafür ausgelegt möglicht interessantes auf kleinen Raum zubauen, es kombiniert aber Fahrerlebnis in ungewohnter Kombination. Gib der Achterbahn eine Change.


    45m sind für einen Kirmes nichts besonderes. Mobile Free-Fall-Türme und Riesenräder bewegen sich in einer ähnlichen Größenordnung, was die Höhe betrifft. Aber um die Höhe geht es auch gar nicht. Vielmehr erweckt die neue Bahn den Eindruck als ob man mit ihr in zwei, drei Tagen mühelos mit einem Autokran umziehen könnte. - Und diese finanzielle "Hintertür", die sich die Betreiber hier offenbar offen lassen (wollen) gefällt mir nicht. - Der Park entwickelt sich dadurch für mich mehr in Richtung "Rummel". - In Bayern gibt es mit dem Skyline-Park ein "schönes" Beispiel dafür, wie ich mir einen Freizeitpark nicht vorstelle. Der größte Teil der Attraktion wirkt so, als seien sie nur auf der "Durchreise".


    Ich werde die Sky Scream Bahn sicherlich testen, allerdings bevorzuge ich in Sachen Fahrelementen "Qualität" vor "Quantität" und ich fürchte, dass man hier zuviel des Guten auf engstem Raum packen möchte. Ich sehe in der Umgestaltung des Holidayparks einfach keinen "roten Faden". - Einerseits muss Plopsa natürlich seine Kinder-Helden unterbringen, auf der anderen Seite dann jedoch die ExtremeRides. - Das passt für mich nicht wirklich zusammen. Attraktionen von denen sich die ganze Familie (von den Enkeln bis zu den Großeltern) angesprochen fühlen fehlen. Ein Beispiel hierfür wäre z.B. "Piraten in Batavia" im EP.


    Delphino :
    Ich habe gelesen, dass der ehemalige Betreiber des HolidayParks bereits vor dem Verkauf an Plopsa ein Wasserpark bauen wollte. - Damals war die Schließung des "Badeparks Hassloch" im Gespräch. Wisst ihr dazu etwas näheres?


    Der Superwirbel war zwar eine Achterbahn von der Stange,


    Das war er sicherlich, aber - und das ist das besondere - einer der ersten von jener Stange. - Insbesondere das er Überkopfelemente (Korkenzieher) enthielt. - Gemütlich war die Fahrt sicherlich nicht, aber das gehörte einfach dazu.


    Vergleichbar ist es mit den richtig alten Wasserrutschen, die Ende der 80er/Anfang der 90er konstruiert und gebaut wurden. Sie waren/sind (selbst bei einwandfreien Fugen) mitunter zwar schmerzhaft, bieten jedoch ein Rutscherlebnis, welches man auf vielen modernen Bahnen vergeblich sucht. - Vorgaben, Richtlinien und PC-Berechnungen haben den "Nervenkitzel" deutlich reduziert. Man versucht dem zwar durch Doppellooping- oder Freefall-Rutschen ein wenig entgegen zu steuern, doch die breite Masse der Rutschen lässt Adrenalin-Fans nur müde aus der Wäsche schauen. Und aus dieser Sicht ist es jedes mal besonders schade, wenn ein weiterer Coaster/eine weitere Rutsche der "ersten Stunde" abgerissen wird.


    Es ist vielleicht schade das der Superwirbel abgerissen wurde, aber dafür gibt es doch Ersatz und mich wundert das der dich nicht nochmal in den Park ziehst.



    Ich werde ganz sicher mal wieder in den Park gehen, dann aber - wie geschrieben - eigentlich nur noch wegen dem FreeFall-Tower und besonders wegen der Expedition GeForce.


    Die Geschichte rund um den neuen Coaster, der anstelle des Superwirbels gebaut wird, verfolge ich. - Es handelt sich dabei ja um eine Kopie des "Superman Ultimate Coasters", der in einem SixFlags Park in Californien steht. - Mich erinnert er eher an eine Kirmes-Attraktion, mit der man versucht auf möglichst geringer Grundfläche ohne Sinn und Verstand sämtliche extremen Fahrmanöver eines Coasters kombinieren zu müssen. - Durchgängiges und sinniges "Horror"- Theming dürfte hier nur schwer möglich sein. Den reizvollen Baumbestand des alten Superwirbels hat man vermutlich größtenteils gemeinsam mit dem Superwirbel opfern müssen, so dass die Bahn aufgrund ihrer Höhe ähnlich "nackt" dasteht wie "Hollys wilde Autofahrt" - eine der neuesten "Attraktionen"- die auf einem Rummel ebenfalls besser aufgehoben wäre. Sie ist kein Vergleich zu anderen "Wilde Maus"-Coastern wie z.B. dem Matterhorn Express, den man aus dem Europa-Park kennt. Dies ist für mich der "Knackpunkt". An einen Freizeitpark habe ich deutlich höhere Ansprüche, was die Gestaltung betrifft als an einen Rummel. - Und diese Ansprüche erfüllt der Holiday Park immer weniger. - Wenigstens solange man nicht auf kunterbunte Kinderwelten steht. Wie man es richtig macht zeigt - neben dem Europa-Park - z.B. der Tripsdrill in Cleebronn, bei dem sich ein roter Faden durchs Konzept zieht und dem man die liebevolle und konsequente Gestaltung bis ins kleinste Detail ansieht.


    Um auf den Punkt zu kommen: Der Holiday-Park hatte für mich früher Kultstatus. - Die hohen alten Bäumen, die mystische Ritterburg, der Superwirbel sowie der Donnerfluss haben einfach zusammen "gepasst". Es lag immer irgendwie ein wohliger und authentischer "Grusel" in der Luft, der perfekt in die Pfalz passte. - Und dies vor allen Dingen ganz ohne künstlich hochgeputschtes Ami-Halloween. Auch die "neueren" Attraktionen wie die Teufelsfässer oder die "Expedition GeForce" haben zu diesem Thema gepasst. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass dieser Park ein mystisches "Geheimnis" in sich trägt. Und in diese Stimmung hätte man (weiter) investieren müssen, anstatt sich zu einer kunterbunten Marketing-Märchenwelt zu wandeln. - Einen richtigen Stich ins Herz hat es mir versetzt, als ich gesehen habe, wie man derzeit die "Teufelsfässer" durch das "Vicky-Motto" verunstaltet. Durch den Kauf von Plopsa war dies allerdings leider vorprogrammiert. - Dass man nun mit "Sky Scream" wieder in die Grusel-Ecke will nehme ich dem Betreiber nicht wirklich ab. - Der Kontrast zwischen Kleinkinder-Helden wie Vicky, Flip oder Biene Maya zu extremen Fahrgeschäften "passt" einfach nicht, insbesondere da es kaum etwas zwischen heiler Kinderwelt und Gruselhorror gibt.

    Seit Plopsa den Holiday Park in Hassloch übernommen hat ist viel passiert. - Aus Sicht von Adrenalin- und Theming-Fans war die Orientierung hin zur quitschbunten Comicwelt keine positive Entwicklung. Negative Schlagzeilen hat zuletzt der Abriss des alten "Superwirbels" gemacht, welcher in der Tat zwar ein mitunter schmerzhaftes Fahrvergnügen bot, allerdings unter Achterbahnfans "Kultstatus" hatte. Ohne den Freefall-Tower sowie der Expedition-GeForce (für mich der beste Coaster überhaupt), hätte ich den Holiday-Park spätestens jetzt von meiner Besuchsliste gestrichen.


    Doch nun bin ich auf ein spannendes Gerücht gestoßen, (welches leider schon ein Jahr alt ist) nachdem Plopsa im HolidayPark ab 2016 einen "Plopsaqua" Wasserpark bauen will. (http://www.screamscape.com/html/holiday_park.htm) Öffentlich bestätigt wurde bislang noch nichts. Fakt ist jedoch, dass Plopsa derzeit in "de panne" - einer Gemeinde in Belgien - in einem anderen Freizeitpark einen solchen Indoor-Wasserpark erstellt. Er dürfte zwar um ein Vielfaches kleiner sein als der, den der Europapark auf die Beine stellen will, dennoch lassen die auf der Homepage veröffentlichten Artworks erahnen, dass es sich beim Theming um eine bislang unerreichte Detailtiefe in Wasserparks handeln dürfte.


    Artworks zum Park in de Panne findet man hier: http://plopsafansite.be/DePanne/Dossiers/2015-Aqua/Ontwerp/


    In einem anderen Forum finden sich außerdem aktuelle Baubilder, die zeigen, dass die Arbeiten zügig voranschreiten.


    Wenn ich mir dies so anschaue, denke ich, dass wir erst am Anfang einer tollen Entwicklung stehen und in einigen Jahren Wasserparks entstehen werden, die hinsichtlich der Gestaltung sowie der Thematisierung mit einem Schwimmbad kaum noch etwas gemein haben und erstklassigen Freizeitparks im wahrsten Sinne des Wortes "das Wasser reichen können". ;)


    Hat jemand von euch aktuelle Infos zu einem möglichen Plopsaqua in Hassloch?

    Wenn das Hotel einmal fertig ist, wird es sicherlich spitze werden.


    Dass man momentan noch keine Preise nennt, dürfte vermutlich in erster Linie daran liegen, dass man


    - entweder noch keinen konkreten Öffnungstermin und daher noch nicht genau weiß, was bis zu jenem Zeitpunkt fertig sein wird....
    - oder, dass man einen konkreten Öffnungstermin hat, zuvor jedoch ein "Soft-Opening" durchführt währenddessen noch nicht alle Bereiche zugänglich sind, wodurch man zunächst niedrigere Preise als "üblich" verlangen wird.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass man als einer der ersten Gäste ein (zahlender) "Beta-Tester" sein wird dürfte - ähnlich wie man es von den Bädern in Sinsheim und Titisee kennt - hoch sein. Insbesondere, da die Betreiber mit solch einem Hotel noch keine Erfahrung gesammelt haben und sich trotz intensiver Planungen alles erst einpendeln muss.


    Ich könnte mir vorstellen, dass man bestimmte Bereiche, die man als Hotelgast nicht unbedingt benötigt, erst nach und nach fertigstellt. Wenn man sich den Plan ansschaut könnte dies z.B. die Lobby-Bar, einige Hotelzimmer oder eines der beiden Restaurants sein. Um das Entsetzen der ersten Gäste etwas zu mildern, wird man daher diese Tatsache bei der Preisfindung berücksichtigen müssen und nennt daher öffentlich keine konkreten Preise.


    Im Vorfeld wird es garantiert unterschiedliche und aber stetig ansteigende Preise geben.


    Die Frage ist nur, ob es sich lohnt für eine "halbe Baustelle" einzuchecken. Ich selbst habe so eine Erfahrung einmal gemacht und mich damals während dem Aufenthalt und auch danach sehr darüber geärgert. - Das Problem war nicht Schmutz oder Baulärm, den hatte man gut versteckt, sondern einfach das halbfertige Ambiente. An etlichen Stellen wurde improvisiert und/oder auf Schildern um Verständnis für die Situation gebeten.


    Seither warte ich bei Neueröffnungen grundsätzlich 2-3 Monate bevor ich eine neue Location besuche. Die Intensität des Facebook-Shitstorms ist hierfür ein guter Indikator. - Sobald die Zahl der positiven Stimmen überhand nimmt, kann man an einen Besuch denken. 8)


    Was das Preissegment betrifft, wird man sich den Aufenthalt spätestens dann sicherlich fürstlich bezahlen lassen. - Ich bin überzeugt, dass man aufgrund der Austattung und des ganzen Konzepts dazu auch das Recht hat. - Die meisten Familien werden sich eine Buchung vermutlich jedoch zwei Mal überlegen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man dort besonders am Wochenende und in den Ferien ziemlich schnell beim doppelten Preis eines normalen 3 Sterne-Hotels liegt. Dennoch dürfte es genügend zahlungskräftige Gäste geben...

    Beim Blick auf die geplanten neuen Sommerrutschen in Erding bin ich auf eine Frage gestoßen.


    Gibt es in irgendeinem Schwimmbad Wasserrutschen, die über ein Cabrio-Dach verfügen?


    Ich habe davon gehört, dass es Trichter (z.B. in Loipersdorf) geben soll, die sich bei schönem Wetter automatisch öffnen lassen. - Aber gibt es auch komplette Rutschen, bei denen dies möglich ist?


    Konkret stelle ich es mir so vor, dass der Badbetreiber in Frühjahr/Spätjahr jeweils den oberen Teil der Rutsche entfernt bzw. wieder anbringt. - Dies wäre sicherlich teuer und ein zusätzlicher Kostenfaktor, würde jedoch ein Alleinstellungsmerkmal dar stellen - oder? Früher dachte ich, dass dies bei Rutschen, die oben transparent sind, so gemacht wird. - Tatsächlich gesehen habe ich es allerdings nie.


    Man könnte dies sicherlich auch automatisch lösen in dem man - ähnlich, wie man es von automatischen Schwimmbadabdeckungen kennt - eine solche Abdeckung entlang dem Rand einer Rutsche von oben nach unten fahren lässt. Damit man in der geschlossenen Rutsche dann auch Rutschen kann müssten die Seitenränder der Rutsche allerdings höher sein als üblich.