Beiträge von SilentDiver

    Danke für die Infos sowie die Klarstellung. :)


    Ein User hatte das Thema in einem eigenen Thread auf FB bereits zuvor angesprochen. - Der Beitrag ist aktuell jedoch nicht mehr auffindbar. 8)


    Dafür hat sich in der Zwischenzeit die Therme Erding selbst auf FB zu Wort gemeldet und den Bau der 8 Rutschen so bestätigt. Außerdem ist ein Link zur Webseite der Therme hinterlegt, diese ist jedoch aktuell offenbar überlastet. - Bei mir hat sie knapp 15 min benötigt um zu laden.


    Auf der Seite sind dann auch nur Bilder mit dem "kreuzenden" Verlauf der beiden äusseren Rutschen zu finden, den ich persönlich auch interessanter finde. Ich freue mich auf die Erweiterung und denke, dass die Therme Erding davon sicherlich profitieren wird. So ein verschlungener Rutschenturm macht opitsch definitiv was her und dürfte aus marketingtechnischer Sicht besser nutzbar sein als das (zweifelsohne geniale aber überwiegend unter einer Kuppel versteckte) bisherige Galaxy.


    Eine Wehrmutstropfen hat die ganze Sache jedoch leider. Die Chancen, dass das geplante Galaxy 2.0 jemals in der Form in der es ursprünglich vorgesehen war umgesetzt wird, hat sich durch die neuen Rutschen nochmals deutlich reduziert. So hat man heute auf FB auch ganz klar bestätigt, dass es derzeit nicht in Planung ist, was sich eher so liest als ob man verschweigen möchte, dass es in der Form höchstwahrscheinlich auch nie mehr in Planung gehen wird.


    Neutral betrachtet erhalten wir "Rutschfans" mit den 8 neuen Rutschen tatsächlich nur 4 neue Rutschen, da 3 Mattenrutschen jeweils baugleich sind. In Sachen Vielfalt ist es daher kein so großer Gewinn, wie ihn das Galaxy 2.0 geboten hätte.


    Auch die Tatsache, dass die Rutschen nur im Sommer nutzbar sein werden ist insbesondere im Winter oder bei schlechtem Wetter ein Nachteil. Auf der einen Seite lockt man durch die neuen Rutschen sicherlich zusätzliche Gäste an, auf der anderen Seite müssen diese Gäste dann auch irgendwie beschäftigt werden.... und dies wäre mit Indoor- oder auch Ganzjahresrutschen sicherlich besser möglich gewesen....

    Sicher scheint zu sein, dass Erding neue Außenrutschen erhält - nachdem aufgrund des Hotelbaus die bisherigen Rutschen entfernt wurden.


    Daher liest sich die Meldung nicht schlecht, wobei ich gewisse Zweifel am Wahrheitsgehalt habe....


    Hauptgrund für diese Annahme ist, dass sich die Bilder auf der Seite widersprechen und es sich m.M. lediglich um Entwürfe handelt.


    Dies zeigt sich an 2 Punkten:


    1.) Der Verlauf der beiden äusseren Rutschen varriiert. Auf der oberen Grafik laufen die beiden äusseren rutschen neben den Mattenrutschen, auf den drei unteren Grafiken kreuzen sie die Mattenrutschen.


    2.) Wenn man den unteren drei Grafiken glauben schenken darf handelt es sich nicht um 8 sondern um (mindestens) 9 Rutschen. Eine Etage unterhalb der Mattenrutschen startet eine Breit(wellen?)rutsche, die im Text jedoch nicht erwähnt wird.


    Dennoch würde es zu der Wund(er)kiste passen, in die die Betreiber häufig greifen. Über die Medien werden immer wieder Pläne und Bausteine vorgestellt. Zunächst geschieht dies in Verbindung mit einem konkreten Bad. Im Laufe der Zeit wandern die Bausteine dann durch eine "BlackBox" und tauchen an einem ganz anderen Bad wieder auf ;-) Zuletzt war dies z.B. beim Parkhaus in Titisee so, welches nun offenbar doch zuerst nach Euskrichen wandert. Die Sommerrutschen wären nun der zweite Baustein, von dem man in dieser Form bisher nur aus Titisee ("Rutschenberg") etwas gehört hat.


    Mich freut es dennoch. Denn egal wie und wo auch immer (zu erst) gebaut wird, hauptsache ist, dass gebaut wird.

    Wenn ich den Artikel richtig deute ist Brauhausberg keine Stadt sondern ein "Berg" in Potsdam. :)


    Interessant:
    - Geplant wurde er von der Gesellschaft die auch den neuen Hauptstadtflughafen BER geplant hat.
    (http://www.rbb-online.de/polit…er_neue_Schwimmhalle.html)


    - bereits jetzt steht fest, dass der Bau mindestens 13 Mio Euro teuerer wird als das Budget ursprünglich betragen sollte.
    Grund:
    Aus Platzgründen kann man kein Parkdeck errichten sondern muss unter das Schwimmbad eine Tiefgarage bauen. ???


    ... das dürfte noch "unterhaltsam" werden...

    Mein erster Gedanke:


    Rutschen würde ich sofort, solange ich die Reifen nicht hochschleppen muss. 8)


    Wie man auf dem Video erkennen kann, hat man jedoch vorgesorgt und sinnvollerweise einen Reifenlift integriert.


    Besonders spannend stelle ich mir alleine schon den Weg nach oben vor.... bereits durch die im Freien verlaufende Treppe dürfte der Puls selbst bei schwindelfreien Gästen merklich ansteigen. Und wenn dann noch ein wenig Wind dazu kommt ist Gänsehaut vorprogrammiert...


    Dennoch schließe ich mich der Meinung von Mike an:



    Man sitzt nicht nur ein einem Reifen, sondern in einer Art Sclauchboot, inklusive Anschnallgurten = für mich keine richtige Wasserrutsche mehr


    Ich würde eine solche Rutsche eher in einem klassischen Freizeitpark als in einem Wasserpark zuordnen. Entsprechende Wildwasserflüsse bzw. "Boote" gibt es ja z.B. in Europa-Park oder Holidaypark. - Der einzige (wenn überhaupt vorhandene) Unterschied nedürfte sein, dass man dort nicht in Badekleidung drin sitzt.

    Die Kölner Rundschau zeigt in diesem Beispiel wieder schön, wie Gerüchte entstehen können. Es war nicht von 35m hohen Rutschen die Rede, sondern von einem 35m hohen Rutschenturm. Da dieser in unseren Gefilden definitiv geschlossen und überdacht sein wird, dürften die Starthöhe der Rutschen höchstens 30m sein - je nach architektonischer Gestaltung des Turmdaches auch niedriger. - Allerdings ist dies noch immer eine ordentliche Ansage und passt zu den vorherigen Ankündigungen des Investors.


    Interessant ist auch, dass man nun hier ein Parkhaus plant. - Möglicherweise handelt es sich um jenes Parkhaus, das in Titisee-Neustadt vorerst (doch) noch nicht gebaut werden soll? - Denkbar wäre es, da es im Schwarzwald ja schon in diesem Jahr realisiert werden sollte und dementsprechend der Hersteller vermutlich längst in den Planungen stecken dürfte.


    Um eine mangelhafte Besuchernachfrage mache ich mir in Euskirchen keine Sorgen. - Ganz im Gegenteil. Wenn ein solches Bad im tiefsten Schwarzwald funktioniert, dann ist dies in Euskirchen ebenfalls problemlos möglich. - Das Einzugsgebiet und die Zahl der potentiellen Gäste ist dort um ein Vielfaches größer. - Und demensprechend höher ist auch die Anzahl der Leute, die bereits sind für ein solches Bad mehr Geld auszugeben und eine längere Anreise in Kauf zu nehmen. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich deswegen auch ganz bewusst nicht "Mitten ins Ruhrgebiet" gesetzt hat um nicht völlig überrannt zu werden


    Hinzu kommt hier dem Betreiber zudem die Tatsache zur Hilfe, dass sich nicht jeder die hohen Eintrittspreise leisten kann / will. Hohe Preise sorgen - neben der Entfernung - zusätzlich für eine Art "Selektion" und dafür, dass ein solches Bad überhaupt irgendwie mit dem Ansturm klarkommt und der versprochene Erholungsfaktor tatsächlich vorhanden ist. - Das dies dennoch nicht immer der Fall ist, zeigt sich dann vor allem in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr in der die breite Masse Urlaub/Zeit hat und in Scharen mit dem Weihnachtsgeld vorbei kommt.

    Einen interessanten Service stellt das Badeparadies Euskirchen auf seiner Homepage: http://www.badeparadies-euskirchen.de bereit:


    Wie bereits beim Bau der Wund-Bäder in Titisee und Sinsheim sind auch in Euskirchen zwei Webcams zur Beobachtung des Baufortschritts installiert worden.


    Webcam 1: http://www.webcam-profi.de/bilder/wund/m12/panorama.jpg


    und


    Webcam 2: http://www.webcam-profi.de/bilder/wund/m24/image.jpg


    Obwohl man nicht so viel erkennen kann, finde ich solche Baustellencams spannend, da sich Presseberichte i.d.R. auf Grundsteinlegung und Baderöffnung beschränken.

    Da bestätigt sich, was sich bereits abgezeichnet hat. Ursprünglich wollte man die Erweiterungen ja schon im Sommer (Galaxy) bzw. zur Weihnachtszeit (Saunabereich) 2014 in Betrieb nehmen.


    Interessant sind die neuen Überlegungen aber auf jeden Fall. Vor allen Dingen, dass man in Erwägung zieht den Bau des Parkhauses erst einmal zurück zu stellen halte ich für sinnvoll. Keine Frage, bequem ist es schon wenn man trockenen Fußes zum Auto kommt und sich im Winter das Kratzen sparen kann - aber wirklich notwendig scheint mir das Parkhaus nicht. Letztendlich brächte es vermutlich "netto" nur 200 neue Parkplätze, da es ja auf dem alten Parkplatz entstehen soll. Wirklich überfüllt habe ich den Parkplatz noch nie erlebt. Dieser bietet aktuell ja bereits Platz für über 850 Autos, von deren Insassen sicherlich die wenigsten Einzelbesucher sein dürften.


    Evt. hat neben dem Bau/den Erweiterungen der Wundbäder ja auch die Entwicklung in Weil am Rhein eine Rolle gespielt. Auf FB wird das umgebaute Laguna seit der Wiedereröffnung in der Luft zerissen. Wenn man das Galaxy noch mehr in Richtung Erlebnisbad erweitert und auch die (ewigen) Kritikpunkte (zu kalt, zu laut, zu wenig Rutschen für Jugendliche/Erwachsene) in den Griff bekommt könnte sich der Laguna-Flop in Titisee schnell bezahlt machen. Auch wenn es noch nirgendwo geschrieben wurde, bin ich sicher, dass in Titisee früher oder später die Palmenoase z.B. an einem Familiensamstag für alle Besucher geöffnet wird.


    Ich bin gespannt wie es weiter geht, auch wenn ich nicht wirklich damit rechne, dass sich - insbesondere durch die Verzögerungen in Euskirchen - da im nächsten Jahr sehr viel bewegt.

    Also nach derzeitigem Stand wird es wohl min. (Frühjahr) 2017, bis das Bad eröffnet wird. Das alte Hallenbad bleibt bis dahin in Betrieb, da das neue Bad überwiegend auf dem Gelände des alten Freibads gebaut wird. Alles in allem dauert es - wie bei öffentlichen Projekten nicht unüblich - mal wieder etwas länger...


    Bisher wurden lediglich die Sieger eines Architektenwettbewerbs gekürt. Der Siegerentwurf wird sicherlich nicht 1:1 umgesetzt werden, gibt jedoch eine Richtung vor. Zu der Rutsche kann man derzeit leider noch überhaupt nichts sagen, außer dass sie lt. Vorgaben "ca. 60m lang" werden soll. Das ist in der heutigen Zeit nun leider nicht mehr wirklich lang. Aber wer weiß, evt. ändert sich hier auch noch etwas zum Positiven, entweder durch einen spannenden Rutschenverlauf oder interessante Effekte. In den Anfangsstadien der Planung war ursprünglich mal von 2 Rutschen die Rede. - Evt. hat man diesen Gedanken ja noch im Hinterkopf und gestaltet z.B. den Rutschenaufgang sowie das Landebecken so, dass sich dies später nachträglich noch realisieren lässt.... aber da müssen wir uns wohl überraschen lassen.

    Bahnschalker :
    Aus Sicht eines Spaßbadfans gebe ich dir recht. In der Sicht hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Wobei das Miramar auch schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts eröffnet wurde. Ich denke, die Hauptzielgruppe liegt ganz klar bei den Leuten, die "das Geld haben". Und dies sind in aller Regel nicht die Familien mit kleinen Kindern und frisch finanzierter Immobilie. Die Leute, die sich das Bad regelmäßig leisten (können), dürften in aller Regel nicht mit Bus, Bahn oder Kleinwagen sondern eher mit dem Mittelklassewagen anreisen.


    Ich denke, dass auch in Bad Herrenhalb - so liest es sich jedenfalls - das Spaßbad eher als nettes zusätzliches Feature zu sehen ist Wenngleich die Dimensionen sicherlich in einer ordentlichen Größenordnung liegen. Der Schwerpunkt dürfte aber sicherlich auf dem Begriff "Therme" verbunden mit Gesundheit, Wellness und Sauna liegen.


    Die meisten Bäder haben Stammgäste, vermutlich sind viele von ihnen nur mangels Alternative zu Stammgästen geworden. Alleine in der alten Sieben-Täler-Therme in Bad Herrenalb kommen bislang insgesamt (noch) rund 500 Gäste täglich, wobei es - als die Therme ihre Glanzzeit hatte - offenbar deutlich mehr waren. Das Einzugsgebiet (90 min) Fahrt wird auf über 17 Mio Menschen beziffert unter denen ganz sicher potentielle Stammgäste sind.


    Im Südschwarzwald in Titisee-Neustadt, waren die kritischen Stimmen zunächst ebenfalls skeptisch, sind mittlerweile aber fast vollständig verstummt, da die Erwartungen in Sachen Besucherzahlen voll erfüllt und z.T. sogar übertroffen wurden. Insbesondere die Lage (ebenfalls ohne Autobahn weit und breit) war ein Kritikpunkt. Auch der Nordschwarzwald ist eine beliebte Ferienregion und warum sollte sich der Erfolg hier nicht wiederholen.


    In trockenen Tüchern ist dennoch noch nichts. Natürlich besteht die Gefahr, dass sich der Investor überhebt und dass die Stadt dann am Ende ohne Grundstück und womöglich mit einer Bauruine da steht. Allerdings ist man sich dessen in Bad Herrenalb bewusst drüber und will sich deshalb im Vorfeld auch absichern. Letztendlich gehört sicherlich auch etwas Mut dazu, denn wie heißt es so schön "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt".

    Nach der Entscheidung hat man bekanntgegeben, dass derzeit 5 Weltneuheiten geplant sind. 2 im Bereich Sauna und gleich 3 Weltneuheiten im Erlebnisbad:
    http://www.schwarzwaelder-bote…c7-abb1-cf01852cf2a4.html


    Es wird auf jeden Fall interessant. Baubeginn soll möglichst schon im Herbst 2015 und Eröffnung 2017 sein.



    Warum wollen die ausgerechnet in Bad Herrenalb (mit viel Konkurrenz durch andere Bäder) investieren?


    Viel Kokurrenz? - Also davon kann meiner Meinung nach keine Rede sein. Das Bad dürfte kaum mit Stadtbädern wie Karlsruhe oder Ettlingen vergleichbar werden. Vor allen Dingen wenn man sich im Vergleich dazu anschaut wie viel Bäder in den letzten Jahren in den östlichen Bundesländern aus dem Boden gestampft wurden. Dort ist es kaum verwunderlich, dass mitunter deutlich am Markt vorbei geplant wurde. Aber in Baden-Würrttemberg sehe ich die Gefahr aktuell nicht.


    Die meisten Bäder im Umkreis von Bad Herrenalb haben 20,30 oder noch mehr Jahre auf dem Buckel und sind damit alles andere als auf dem neuesten Stand. Der Mief der 70er und 80er wurde oft allerhöchstens überpinselt oder dezent modernisiert. Auch die alte Sieben-Täler-Therme, an dessen Standort das neue Bad entstehen soll, kann ihr wahres Alter nur schwer verbergen.


    Hinzu kommt noch, dass sich es sich bei dem Ort nicht um "Herrenalb" sondern um "Bad Herrenalb" handelt, wobei das vorangestellte "Bad" bei vielen potentiellen Gästen bereits ein Qulitätssiegel darstellt und alleine deshalb potentielle (Kur)Gäste anzieht.


    In Erding kämpft man ja aktuell bislang vergebens darum, dass das Wasser als Quell- und Heilwasser anerkannt wird, damit es eines Tages "Bad Erding" gibt: http://www.merkur-online.de/lo…il-bad-erding-147791.html


    In Bad Herrenalb ist man da schon deutlich weiter und bereits für das Heilwasser bekannt. Allerdings wurde Hinzu kommt noch, dass große Teile der Bevölkerung hier Baden-Würrttemberg insbesondere im Dreieck Karlsruhe-Baden-Baden-Stuttgart nicht gerade am Hungertuch nagen (um es vorsichtig auszudrücken) und für solche Einrichtungen sicher auch bereitwillig den einen oder anderen Euro springen lassen. Was die Lage betrifft könnte sie kaum besser sein.


    Zu den erwähnten geplanten 160 Mio Euro muss man jedoch noch sagen, dass damit nicht nur Spaßbad/Therme sondern auch ein Hotel sowie ein Gesundheitsbereich finanziert werden soll.

    Am Wochenende hat in Bad Herrenalb (Baden-Württemberg) im Nordschwarzwald ein Bürgerentscheid den Weg für ein "Millionen-Projekt" frei gemacht bzw. wenigstens eine große Hürde genommen.


    Dort soll sowohl eine Therme als auch ein Spaßbad mit Rutschen entstehen, welches lt. Investor

    Zitat

    in der Größenordnung "zwischen in Titisee-Neustadt und Erding"

    liegen soll! (Quelle)


    Die Investitionssumme von angeblich "mindestens 160 Millionen Euro" (Quelle), die der aktuell interessierte Investor nannte, lässt großes erahnen...


    Beindruckend beim Bürgerentscheid ist vor allen Dingen die hohe Zustimmung von deutlich über 60% der Wähler sowie die hohe Wahlbeteiligung an sich. - Schön zu sehen, dass die Miesmacher noch nicht überall die Oberhand haben.


    Ich beobachte die Planungen schon länger, war bislang allerding eher pessimistisch, da die Nörgler in der Presse sehr stark vertreten waren. Allerdings freue ich mich nun umso mehr, dass sich in Sachen moderner Thermen und Spaßbäder hier im vernachlässigten Südwesten endlich was tut. Nach Titisee, Sinsheim und (in Zukunft) dem EP-Wasserpark wäre dies ein weiteres Highlight, wobei bis zur Umsetzung vermutlich noch längere Zeit ins Land geht. Außer dem "grünen Licht" der Bevölkerung steht nämlich leider noch überhaupt nichts fest.


    Ausführliche Informationen zum geplanten Projekt findet man hier:


    Mega-Projekt auf der Schweizer Wiese in Bad Herrenalb


    Nicht sicher 2016, sondern nur "keinesfalls vor 2016".


    Und diese Homepage ist Murks und enthält nichts aus Vermutungen...
    Man muss wohl einfach mal noch 2-3 Jahre abwarten, bis man was konkretes erfahren kann.


    Was die angesprochene Homepage betrifft stimme ich dir zu. Die Seite ist nicht mehr als ein -eher schlecht als recht- umgesetztes Hobbyprojekt, welches keinen Mehrwert und schon gar keine "Insider-Informationen" bereit hält.


    Etwas detailliertere und vor allen Dingen offizielle Angaben zum Wasserpark dürfte man aber bereits schon im nächsten Jahr bekommen. Auf jeden Fall soll 2014 der Baubeginn verkündet werden. Ich könnte mir vorstellen, dass dann zum 40. Geburtstag des Europa-Parks im Jahr 2015 nähere Details zum Wasserpark publiziert werden. Bis der Wasserpark dann tatsächlich öffnet dürften sicher noch ein paar Jahr vergehen. Wobei es beachtlich ist, was der Euroapa-Park - wenn die Pläne mal stehen und genehmigt sind - in kürzester Zeit umsetzt. 2016 dürfte knapp werden, aber 2017 halte ich für realistisch - wenigstens solange der Amtsschimmel, die Bevölkerung oder unsere lieben Naturschützer nicht dazwischen funken.

    Flowrider :
    Was sonst sollte der Betreiber denn machen, außer investieren? - Natürlich locken solche tollen Bäder die Massen an und um diese Besucher zufrieden zu stellen muss das Bad attraktiv bleiben. In einer "Sardinen-Büchse" ist dies kaum möglich. Wenn man nicht investieren würde sondern nur drauf bedacht wäre irgendwie das Niveau zu erhalten, wären die Besucher ziemlich schnell unzufrieden/gelangweilt.


    Delphino :
    Ich halte die 500.000 Besucher durchaus für realistisch. Im Badeparadies Schwarzwald hat man diese Marke im relativ abgelegenen Schwarzwald nach der Eröffnung Ende Dezember 2010 bereits im ersten Jahr am 7.November 2011 geknackt.


    Ganz sicher ist in Sinsheim unter der Woche - insbesondere am Montag - weniger los als die durchschnittlichen 1600 Besucher. Und wenn man sich entspannen will sollte man auch gerade dann hingehen. Am Wochenende bzw. an Feiertagen platzt das Bad lt. diversen Facebook-Einträgen dagegen aus allen Nähten.


    Man muss zudem beachten, dass die meisten Stammgäste vermutlich nicht jedes Mal Tagestickets nehmen sondern mit 2-3 Stunden vollkommen zufrieden sind. Von 1600 Tagesticket-Besuchern hat nämlich nirgendwo jemand gesprochen, ein großer Teil davon ist sicherlich kürzer vor Ort. Zumal man bedenken muss, dass das Bad bis zu 15 Std./Tag geöffnet ist!


    10er Karten hat man zudem garantiert nicht mit in die Kalkulation einbezogen, denn: Die gibt es in den Wund-Bädern überhaupt nicht ;-) Man bietet lediglich vergünstigte "Wertgutscheine" an, welche man schlecht in Eintritte umrechnen kann, da damit auch Verpflegung sowie Wellness-Anwendungen bezahlt werden.


    Die jüngsten Zeitungsberichte lesen sich nun für mich jedoch so, als hätte man irgendwelche olle Kamellen verarbeitet bzw. aufgewärmt. Die 30 Mio waren schon kurz nach der Eröffnung schon mal im Gespräch. Zwischenzeitlich hat her Wund ja auch eine 25 Mio Erweiterung für Titisee angekündigt. Leider hat man hiervon schon seit fast einem halben Jahr nichts mehr gehört....

    Die Eröffnung des Badeparadies Euskirchen verschiebt sich nun offenbar deutlich. Einen Vorwurf kann man den Planern allerdings nicht wirklich machen. Grund für die Verzögerungen sind massive Probleme mit dem Untergrund, der nicht tragfähig genug war und ausgetauscht werden musste.


    Geplante Eröffnung des Sportbades (Schwimmer, Schulschwimmen und Vereine) ist zum Schuljahresbeginn 2014/15 geplant. Das eigentliche Badeparadies soll voraussichtlich Ende 2014 öffnen. Dass sich diese Termine nochmals verschieben ist - sofern das Wetter bzw. der Winter nicht mitspielt - nicht auszuschließen...


    Quelle:
    http://www.ksta.de/euskirchen/…en,15188884,25026168.html


    Ich bin gespannt, wie sich diese Verzögerung, die vermutlich automatisch auch mit Kostensteigerungen verbunden sein dürfte, auf die anderen Wund-Projekte auswirkt. Ich hoffe nicht, dass diese Verzögerungen der Grund dafür sind, dass man von der geplanten 25 Mio-Erweiterung des Badeparadies-Titisee schon fast ein halbes Jahr nichts mehr gehört hat....

    Ich hoffe doch sehr mit Quellenangabe :o


    Ähm nein, nicht wirklich - jedenfalls kann ich keine entdecken.


    Hat sich das ZDF da womöglich mal eben ganz dreist bei euch bedient? :-)


    Mal gucken, was sie sagen, wenn ich Tuberides künftig meine GEZ zukommen lasse. - Verdient hättet ihr sie jedenfalls mehr als dieses Zwangs-Pay-TV...


    Konkret geht es um folgendes Video aus dem Freizeitbad in Cham:



    und zwar taucht die Szene ca. bei 00:14 als ihr den Trichter von oben gefilmt habt 1:1 in der Sendung auf.


    Die Sendung findet man unter: http://www.tivi.de/fernsehen/purplus/start/index.html


    Anschließend auf "Sendungen" (http://www.tivi.de/tiviVideos/kanal/895212?view=flash) klicken und dann den Beitrag "Highspeed-Rutschen" starten.


    Die "gestohlene" Szene taucht im ZDF-Beitrag dann ca. bei 10:05 auf. Und wo das ZDF gerade so schön dabei war hat es sich direkt im Anschluss auch noch das Video der HighFly aus dem Fildorado teilweise geschnappt....


    Außerdem sind in diesem Bereich noch einige andere "fremde" aber zugleich irgendwie verdächtig bekannte Videoausschnitte zu sehen, wobei ich hier nicht ganz sicher bin ob und falls ja, welche davon von euch stammen.

    Aus rutschtechnischer Sicht eher uninteressant, dennoch der Vollständigkeit halber:


    Der Architektenwettbewerb zum Bau des neuen Freizeitbades wurde vor wenigen Tagen ausgewertet und ein Sieger gekührt. Das letzte Wort wird jedoch erst Anfang 2014 durch den Gemeinderat gesprochen.


    http://www.badische-zeitung.de…wettbewerb--76094994.html



    Der Rutschbereich ist dort bereits zu erkennen (rechte Bildseite). Aufgrund der Größe des Landebeckens könnte man davon ausgehen, dass hier theoretisch auch zwei Rutschen ihren Ausstieg haben könnten. (Röhrenrutschen, die außen verlaufen, jedoch innen starten und enden).


    Was mich in diesem Zusammenhang besonders wundert ist, dass man überhaupt ein Landebecken plant.


    Die Kosten für Bau/Betrieb eines Beckens dürften doch um ein Vielfaches höher sein als reine Rutschausläufe wie z.B. in Titisee oder Erding. - Zudem besteht bei einem Landebecken immer die Gefahr, dass sich Leute nicht schnell genug vom Auslauf wegbewegen bzw. unabsichtlich zum Auslauf hinschwimmen. Bei einem reinen Rutschauslauf hat man viel schneller das Bedürfnis diesen zu verlassen.

    Direkt Geld abwerfen würde eine Rutsche nur, wenn man pro Rutschvorgang einzeln bezahlen müsste. Dann könnte man den Betrag direkt der Rutsche zuordnen. Allerdings ist dieses System - bei einigen Bädern ist dies ja der Fall - zu recht äusserst unbeliebt.


    Indirekt wird eine solche Attraktion aber ganz sicher Geld abwerfen. Mit solch einem Highlight lässt sich perfekt Werbung machen und schon beim Bau über FB ein Spannungsbogen aufbauen. Ich bin sicher, dass ein Slidewheel sehr viele neue Besucher anlockt aber vor allen Dingen auch Wiederholungsbesucher aus der weiteren Umgebung, die sonst nicht (schon wieder) gekommen wären.


    Dass beim Betrieb zu viel Wasser in der Rutsche ist kann ich mir nicht vorstellen, schließlich fließt/schwappt das Wasser von alleine wieder weiter und staut sich (wenn überhaupt) nur sehr kurzfristig.