@Slidy:
In vielen Regionen ist das sicherlich ein wichtiges Argument. Von daher ist es evt. gerade deswegen wichtig, dass Bäder sich durch Innovationen von anderen Bädern abheben.
Irgendjemand hatte in einem anderen Thread mal geschrieben, dass Wasserrutschen als Kinderspielgeräte abgestempelt werden. Das könnte auch einer der Gründe sein.
Derjenige war vermutlich sogar ich....
Aber stimmt, das könnte natürlich auch ein Grund dafür sein, sich eher auf Freizeitparks zu konzentrieren.
Adrenalinjunkies denken oft, dass es keine harten Wasserrutschen gibt, sondern eben nur harte Achterbahnen. Ein Trugschluss. Tropical Islands, Palm Beach, Ostsee-Therme..., alles sehr harte Anlagen. Natürlich sind Loopingrutschen nicht mit Achterbahnen vergleichbar, das Rutschgefühl ist aber einmalig und keineswegs langweilig. Diejenigen, die keine Wasserrutschen mögen, aber dafür Achterbahnen, waren wohl noch nie auf einer richtig harten Turborutsche oder Trichterrutsche.
Genau das Gefühl habe ich auch oft. Manchmal sieht man im Auslaufbereich auch entsprechend "geschockt" ankommende Gesichter - nicht selten von Erwachsenen, die vollkommen überrascht werden.
Ich persönlich finde den Nervenkitzel/Spaß in Wasserrutschen mitunter deutlich interessanter als auf Achterbahnen. In Wasserrutschen gibt es keine Blockbremsen. Wenn man losgerutscht ist, rutscht man. - Ohne Schienen und - besonders z.B. in X-Tubes - nur mit grob vorgegebener Richtung. Zugleich besteht dabei immer auch ein wenig "Risiko", dass man umkippt oder plötzlich langsamere/schnellere Rutscher auftauchen.
Aus diesem Grund unternehme ich auch Tagesausflüge in weiter entfernte Bäder. Allerdings nicht nur zum Rutschen, der Sauna- und Wellnessbereich nimmt davon auch einen entscheidenden Teil ein.
Rutschen nutze ich meist direkt nach Kassenöffnung für (je nach Andrang) 2-3 Stunden sehr intensiv. Wenn es dann voller wird gehe ich am Nachmittag meist in die anderen Bereiche. Gegen Abend so ab 19-20 Uhr, wenn es wieder leerer wird, ist dann wieder Rutschen angesagt.
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