Nächstes Jahr möchte man mit den Bauarbeiten für ein "Badecenter für Familien" beginnen. Diese Umschreibung hört sich für mich jetzt nicht gerade nach einer großen Rutschenwelt an...
Ich denke, dass es sich bei der Aussage "Badecenter für Familien" um weit mehr als "nur" eine große Rutschenwelt handelt. Bislang war von einem Galaxy, also einer Rutschenwelt, die Rede. Hierfür wurde lt. diverser früherer Berichte bereits das Nachbargrundstück gekauft, auf dem sich die Bauruine eines (geplanten) Heizkraftwerks befindet/befand. - Nun könnte man schließen, dass man evt. noch weitere Grundstücke kaufen möchte? - Es würde mich nicht wundern, wenn hier wieder jemand der Bodenbesitzer das große Geschäft wittert. Ähnlich wie in Erding, als "Kartoffelbauern" erfolglos ihre Felder vergolden lassen wollten. Das Resultat waren Umplanungen und Bauern, die auch künftig ihre Kartoffeln anbauen dürfen.
Es liest sich für mich nun so, als ob man in Sinsheim eine weitere Badeoase mit Becken, Palmen und Co schaffen möchte. Erfahrung mit auffahrbaren Dächern hat man mittlerweile ja jede Menge gesammelt. Vor einigen Tagen war der Dachhub in Euskirchen, vor ein paar Monaten in Erding. Und so könnte ich mir durchaus vorstellen, dass man auch in Sinsheim einen weiteren solchen "Palast" aufstellt. - Dann aber mit den ursprünglich erwähnten Rutschen und getrennt vom aktuellen Badeparadies. Denn die Wichtigkeit solcher außergewöhnlichen Attraktionen hat Herr Wund schon mehrfach betont.
Die Aussage "Denn nichts ist falscher als zu glauben, man könne in ein einziges Produkt alles reinpacken." würde die Vermutung bestätigen. - Denn genau dies ist ein Kritikpunkt den man (von entsetzten Übereltern, deren Kinder nicht in die Palmenoase dürfen) z.B. zum Badeparadies in Titisee immer wieder liest. Je deutlicher man künftig die Trennung der Bereiche macht, desto weniger wird die Kritik werden.
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