Waren heute da - pünktlich eine Stunde vor Badöffnung wurden wir vom Marketing in Empfang genommen und marschierten natürlich auf direktem Wege zum Ziel - zur neuen "AquaRocket".
Der Start geschieht, wie schon oben beschrieben, vollautomatisch, trotzdem stand immer ein Bademeister am Start, als es etwas voller wurde. Laut Badaufsicht schreibt der TÜV derzeit sogar vor, dass man bei vollautomatischen Fallklappenrutschen auch einen manuellen Modus auswählen können muss. Bei uns lief aber alles im Automatikbetrieb. Man stellt sich in die Kabine, schließt die Tür von innen und drückt auf den Countdown-Knopf. Nach einem Soundeffekt oder Musikstück springt die Ampel von Grün auf Rot und der freie Fall beginnt.
Die Rutsche ist übrigens deutlich höher, als sie aussieht - über 14 Meter Höhe misst die rote Röhre, sie startet ein paar Stufen höher als der AquaRacer. Die Rutsche ist dann auch dementsprechend hart. Der freie Fall ist natürlich der größte Kick, doch auch die Strecke danach hat es noch wirklich in sich. Nach dem Gefälle geht es nämlich in eine enge Linkskurve mit sehr hohen G-Kräften, bis man äußert hart im Landebecken gebremst wird. Top Rutsche und mit dem Sloop im Nettebad ganz klar die beste "Nicht-Looping-Raketenrutsche", die es in Deutschland gibt. Auf jeden Fall einen Rutsch wert!
Die nächste Rutsche ist übrigens schon in Planung, zwei Monteure von Hartwigsen werkelten gerade am Einstieg und Landebecken einer schwarzen Röhre. Man hat Start und Ziel schon direkt eingebaut, damit man die Röhre später nur noch dazwischensetzen und den Rutschenturm nicht mehr wegen Bauarbeiten außer Betrieb setzen muss.