Beiträge von tuberides1

    Wie ich gerade voller Entsetzen feststellen musste, sind meine PM's an die Leute, die mitfahren wollten, nicht gesendet worden. >:( *grrrr* Also schreibe ich es auf diesem Weg...


    Der Jam am 14. Mai wird verschoben, da nur sehr wenige Leute Zeit haben. Sven und ich haben uns deshalb überlegt, dass ihr mir am besten alle Wochenenden (etwa bis Mitte Juni) per PM schickt, an denen ihr Zeit hättet. Auch eine Änderung der Bäder wird es geben, statt dem Kölner Raum wird eines unserer Ziele das Schwimm in Gevelsberg sein. Ich hoffe, das war nicht zu kurzfristig und ihr habt für Samstag extra was abgesagt oder so...

    Die erste Neuerung wird eine Breitrutsche sein sowie andere kleine Veränderungen:


    Zitat


    * Wellenbad: Ab 2. Mai ist das Wellenbad auf Grund von Renovierungsarbeiten 4 Wochen geschlossen.
    * Breitrutsche: Baubeginn am 2. Mai
    * Textilwellness: Baubeginn am 2. Mai
    * Hamam: Baubeginn Mitte Juni


    (http://aquabasilea.ch/de/)

    In diesen Bädern sind normale Badeshorts auch erlaubt. Verboten sind sie lediglich im französischsprachigen Teil Belgiens (Wallonische Region), aber Houthalen liegt am äußeren Nordostteil und ist somit noch nicht diese Region. Überall wo man holländisch spricht, darf man auch die weiten Bermudas tragen, Ausnahmen gibt es da nur sehr wenige.


    Oceade in Brüssel verbietet diese Shorts übrigens trotz französischer Sprache auch nicht, da Brüssel eine gesonderte Region ist.

    Einen kleinen Belgien-Urlaub, ähnlich wie in einem anderen Thread bereits beschrieben, machten wir am 27. April. Der Tag lag außerhalb jeglicher Schulferien in Belgien und den Niederlanden und versprach somit ein ruhiger Tag im Schwimmbad zu werden.


    Nach rund 50 km Autobahnfahrt in Deutschland, 70 in den Niederlanden und 40 in Belgien erreichten wir Houthalen-Helchteren, was zwischen Hasselt und Genk in Nordostbelgien liegt. (Erstaunlich, dass man nur rund 50 km von Aachen entfernt ist...) In Houthalen befinden sich gleich 2 top Schwimmbäder. Das erste ist Molenheide, was eine Art Center Parc ist, also ein Ferienpark mit Bungalows. Direkt am Parkplatz befindet sich eine Passage, wo wir aber zuerst den falschen Eingang erwischt hatten und so mitten in einem dunklen, geschlossenen (!) Spielparadies mit ebenfalls geschlossenen Restaurants drumrum standen... also ganz außenrum und vorne herein, und siehe da, dort befindet sich direkt die Schwimmbadkasse.
    Zum Schwimmbad kurz: es ist kein Schwimmbad mit Rutschen, sondern ein Rutschenturm mit Schwimmbecken. Es gibt lediglich ein Sportbecken und zwei nicht erwähnenswerte Kleinkinderbecken. Die Rutschen machen aber alles wieder wett! Die grüne Turbo startet mit einem kleinen Jump, worauf eine sehr steile Linkskurve mit anschließenden Richtungswechseln folgt. Das ist wirklich brutal und eine der heftigsten Turbos, die ich kenne. Außerdem gibt es noch eine relativ lange und schnelle rote Röhrenrutsche, eine kurze Black Hole und eine kleine Breitrutsche. Das Schwimmbad ist seine 4,60 Eintritt voll und ganz wert!


    Hier gibt es viele Fotos und Videos zum Bad: http://www.tuberides.de/Molenheide/


    Nach gut 2 Stunden war es aber auch genug. Kurz die Route neu geplant und ab ging es zur Station 2: Hengelhoef, ebenfalls ein Ferienpark, in derselben Stadt! Besonders bekannt ist Hengelhoef für seine extrem heftige und geniale Wildwasserbahn. Wildwasser kam aber leider genau im Moment unserer Ankunft in Form von starken Regenschauern vom Himmel herab, sodass wir schon vor Betreten des Bades nasser waren als im Bad selber. Hier ist der Eintritt etwas teurer (10 Euro), doch es lohnt sich. Das Bad ist deutlich schöner und weitläufiger als Molenheide und ist wie eine Art Hafenstadt thematisiert, mit Häuserfassaden und anderen derartigen Kulissen. Zu den Rutschen: die kurze blaue "Python" kann man vernachlässigen, sie ist schmerzhaft und sehr kurz. Viel spaßiger dagegen der "Tornado", eine lange Röhrenrutsche mit vielen Richtungswechseln und scharfen Kurven, die am Ende offen durch die Halle führt. Weiter hinten befindet sich noch eine kleine, familienfreundliche Breitrutsche.


    Das Highlight ist aber die Wildwasserbahn, die wirklich alles in den Schatten stellt. Die Strömungen sind wirklich extrem und ziehen einen einfach so unter Wasser. Beim ersten Rutschen verursachte das bei mir schon etwas Panik, da es einfach sehr heftig ist. Ich fand das Ding lebensgefährlich, aber genial!


    Und auch hier nochmal der Link zum vollständigen Fotobericht inklusive Onrides: http://www.tuberides.de/Hengelhoef/


    Insgesamt ein gelungener Tag in Belgien - die Tour lohnt sich und die beiden Bäder lassen sich optimal an einem Tag verbinden.

    Wer nochmal schnell nach Reichshof-Eckenhagen ins wirklich schöne Bad monte mare möchte, muss das noch am heutigen Tag tun.


    Heute, 30.04.2011, ist der letzte Badetag, ab morgen beginnt der Abriss des Badbereichs. Rund 1 Jahr soll die Renovierung des Bades dauern - danach wird es aber nur noch ein Sportbad ohne Rutschen sein. Die Sauna wird schon etwas eher wiedereröffnet.


    Wirklich schade, denn die Rutschen waren wirklich klasse und auch das Bad war schön. Es gab zwei schön alte und heftige White-Water-Röhren, eine Black Hole und eine Turborutsche, die es beide in sich hatten. Die Lage war halt nur etwas suboptimal (fernab von jeder Autobahn).


    Irgendwie habe ich Lust, heute abend nochmal dahin zu fahren...

    Wir hatten mal einen ähnlichen Fall bei uns in der Essener "Oase" - die Großeltern saßen gemütlich in der Gastronomie und aßen, während ihr kleiner Enkel unbeaufsichtigt herumrannte und hinterher ertrank. Wirklich unverantwortlich - man kann nicht davon ausgehen, dass die Bademeister auf jedes Kind achten.

    Den Bericht zu Molenheide habe ich gerade fertiggestellt (sind immerhin gut 50 Bilder, also ordentlich was zu Gucken ;) ), hochladen werde ich es aber erst zusammen mit Hengelhoef.


    Die Videos sollten in diesem Moment bei Youtube zu finden sein.

    Gut erkannt, die neuen Rutschen in Erding sind auch allesamt Reifenrutschen, man will also eine möglichst funktionale Anlage haben, die viele Besucher "abarbeiten" kann innerhalb einer gewissen Zeit. Bei Speedrutschen wie in Stein ist das natürlich schwieriger: einzeln durchs Drehkreuz - warten bis er unten ist - der nächste usw. In Erding können immer direkt 3 oder 4 Leute in einem Reifen starten und eine Ampel wird es bei einigen Rutschen auch nicht geben.


    Ganz davon abgesehen dass Erding bestimmt auch mitbekommt, dass die bisherigen Extremrutschen kaum benutzt werden und sich daher neue Turbos gar nicht lohnen würden. (Wobei ich eine Erneuerung der Schanze auch für notwenig erachte)


    Stein ist halt eher was für welche wie uns, die den wahren Rutschenspaß erst bei den Speedrutschen erleben ;) Auch das Galaxie-Thema scheint sogar schon jetzt an den alten Rutschen richtig gelungen zu sein, in meinen Augen schöner als in Erding, wo man ein paar kleine Modelle stehen hat...

    Bei unserem gestrigen Besuch in Molenheide (Belgien) ist mir etwas aufgefallen. Die Röhrenrutschen waren zwar als Van Egdom deklariert, sahen aber schon deutlich anders aus und nannten sich "Aqua Whiz" und "Super Flume". Nach einigem googlen bin ich dann auf den kanadischen Hersteller Water Fun Products gestoßen, der richtig geniale Rutschen baut:


    http://www.waterfunproducts.com/


    Aqua Whiz ist eine von denen oft produzierte, vom Verlauf her immer ähnliche Turborutsche mit anschließendem engen Bogen und Richtungswechsel. In Brüssel gibt es auch eine derartige und ebenso im Aquaboulevard in Paris. Super Flume nennt der Hersteller die normalen Röhrenrutschen. Nachdem ich dann auch die belgische Stadt Houthalen in der Referenzliste gefunden hatte, war der Hersteller somit klar identifiziert. Also, wer richtig gute Waterfun-Rutschen rutschen möchte, sollte nach Belgien fahren!


    Danach fuhren wir noch ins benachbarte Hengelhoef in Houthalen-Oost. Dort steht eine Rutsche (die große gelbe) von einem Hersteller, den ich ebenso nicht kannte: Big Country Waterslides mit Sitz in British Columbia. Eine Homepage habe ich bisher nicht gefunden...

    Ich denke, dass nur Rutschenspezialisten und Hersteller die genaue Definition von Kamikaze-Rutschen kennen. Im Falle Nettebad könnte man sich bei der Namensgebung auf Kamikaze geeinigt haben, da man ja quasi wie im Sturzflug hinunterrauscht und der Name somit gut passt. Ein Schwimmbad wird sich ja nicht vorher einen Rutschenkatalog anschauen und sagen: "So können wir die nicht nennen, eine Kamikaze-Rutsche muss immer Hügel zum Abheben haben".
    Viele Turborutschen heißen Kamikaze, so auch z.B. im Wet 'n Wild Newcastle (GB), Oceade Brüssel oder Molenheide Houthalen (B). Diese sind auch alle Röhrenrutschen mit Kurven.

    Der Architekt dieses Bades bzw. des ganzen Westside-Zentrums ist Daniel Libeskind, der international sehr bekannt ist.


    Sieht aber wirklich sehr zerstört aus, mal schauen, wie lange es dauert, bis das "Problem" behoben ist. Das Bad sieht richtig klasse aus von der Architektur her, eigentlich wollte ich demnächst mal hin, aber das hat sich wohl erledigt...

    Danke für eure Stimmen, die Umfrage ist beendet. Der Termin mit den meisten Stimmen und somit der feste Termin unseres Treffens ist Samstag, der 14. Mai.


    Alle, die an diesem Tag kommen möchten: bitte schreibt in diesen Thread, wer mit wie vielen Personen kommen wird. Ihr könnt gerne noch jemanden mitbringen.


    Wir treffen uns um 12 Uhr im Aqualand, um die Anreise und den Eintritt muss sich jeder natürlich selbst kümmern. Treffpunkt ist der erste Whirlpool rechts hinter der Brücke im Erlebnisbereich. Wir werden ca. 4 Stunden im Bad verweilen und die Rutschen ausgiebig testen.


    Danach fahren wir noch ins Oktopus in Siegburg, was von Köln aus nicht weit ist. Im Aqualand werden wir schauen wie jeder nach Siegburg kommt. Dort werden wir ca. 2 - 3 Stunden bleiben. Einen Treffpunkt machen wir vorher im Aqualand aus, wobei man sich im Oktopus auch ohne Treffpunkt meiner Meinung nach gut finden wird.


    Bitte bringt vernünftige Badekleidung und gute Laune mit ;)

    Polglass war der Produzent der Wiegand-Maelzer GfK-Röhren. Das kann man gut z.B. in der Sylter Welle erkennen. Auch die Sihag-Röhrenrutschen (z.B. in Olpe oder Neuwied) stammen ursprünglich von Polglass. Die Rutschen sind richtig gut - sauber verarbeitet, gute Effekte, einfallsreiche Streckenführung und teilweise sehr schnell.


    (Quelle: http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=68398)


    Also doch eine Turborutsche. Perfekt, dass das ganze im Juni fertig ist, dann fahren wir da auch nochmal vorbei, wenn wir Ende August an der Ostsee sind. Die Rutschen sind von Polglass, also vermutlich Wiegand-Maelzer. Wenn der knapp 16 m hohe Turm bleibt, ist die Turborutsche mit 59 m bestimmt recht heftig!

    Cannonballs ohne Plumpsauslauf wären auch reichlich sinnlos... diese Rutschen sollen den Rutscher ja durch die Luft katapultieren, somit muss die Rutsche ein Stück über dem Wasserspiegel enden.