Beiträge von tuberides1

    Zitat

    Kanns sein dass die Betreiber einfach den Rutschauslauf noch in die Längenangaben mit einbeziehen? So 4-5 Meter kommt ja meistens hin, das könnte dann auch die Differenz in den Angaben erklären.


    Stimmt, wäre eine Möglichkeit. Allerdings sind bei der Turborutsche direkt 11 Meter drangehängt - die laut Schild 50 Meter lange Röhre ist laut Roigk-Referenzliste nur 39 Meter lang.


    Die Turborutsche stammt übrigens von White Water, die wahrscheinlich - wie von Slidy vermutet - von Roigk vertrieben wurde. Was mich auch wundert ist die Tatsache, dass es kein Drehkreuz an der Anlage gibt, nur einen Monitor neben der vorhandenen Ampel. Zum Vergleich: selbst der für eine Turborutsche sehr langsame "Speed Shark" im Atlantis Dorsten besitzt ein Drehkreuz.


    Was auch wenig Sinn macht - was mir auch die Bademeister schonmal gesagt haben - ist, dass die Rutsche ab 15 Jahren freigegeben ist. Mir würde eine Gewichts- bzw. Größenbeschränkung weit sinnvoller erscheinen. Es gibt Fünfzehnjährige, die klein und leicht sind, aber auch Dreizehnjährige, die aussehen wie 16. Ganz davon abgesehen, dass die Rutsche jetzt nicht sooo extrem ist, dass sie erst für Fünfzehnjährige geeignet wäre.

    Soooo... ich war am Samstag mal wieder im Schwimm In Gevelsberg! Ich habe viele Fotos und bessere Onride-Videos gemacht, auch von der Turborutsche. Also, los geht's!


    ---Bilder---

    Der Umkleidebereich mit Schränken: modern und gepflegt; es könnten aber ein paar Umkleidekabinen mehr da sein.



    Hier sieht man schon mal zwei der vier Rutschen: die blau-rot gefleckte Röhre ist die "CocaCola"-Turborutsche mit einer Länge von 39 Metern (laut Bad 50 Meter). Die blaue Rutsche ist die "Black Hole" mit einer Länge von 74 Metern (laut Bad 80 Meter).



    Nochmal von einer anderen Seite - gut zu erkennen der spaßige Jump in der Black Hole.



    Vier Rutschen gibt es - eine Turborutsche (39 Meter), eine Black Hole (74 Meter), eine Kinderrutsche (38 Meter) und eine Reifenrutsche (75 Meter).



    Fangen wir mal ganz oben im Turm an: dort startet die "CocaCola"-Turborutsche. Diese ist erst ab 15 Jahren freigegeben.



    Die enge Röhre geht am Anfang recht steil nach unten und macht dann eine Biegung nach links. Die Rutsche ist für eine deutsche Turborutsche schon relativ schnell - macht auch richtig viel Spaß! Leider sind die Nähte schlecht verarbeitet (Roigk halt), daher brennt einem nach dem Rutschen der halbe Rücken.



    Unten wird über dem Auslauf die Rutschzeit in Sekunden angezeigt - feine Sache! Mein persönlicher Rekord war 3,00 Sekunden für 39 Meter, das macht nach Adam Riese eine Geschwindigkeit von knapp 47 km/h - schon recht schnell.



    In der selben Etage wie die Turborutsche startet auch die Black Hole. ("Teilweise dunkel" ist hier wohl etwas untertrieben - man sieht einen Großteil der Strecke gar nichts!)



    Die Rutsche bietet Stroboskopeffekte, Leuchtstreifen, einen Sternenhimmel (normalerweise, dieser war bei diesem Besuch defekt), Schwarzlicht-Effekte und Blinklichter. Auch ein schöner Jump (siehe oben) ist vorhanden, an dem man schon mal abhebt.



    Eine Etage tiefer als Black Hole und Turborutsche befindet sich die gelbe Kinderrutsche - 38 Meter lang / kurz und ziemlich eng. Man kann sehr schnell werden, wenn man richtig rutscht - tolle Rutsche!



    Auch die Kinderrutsche hat natürlich ihr eigenes Auslaufbecken



    In der gleichen Etage wie die Kinderrutsche gibt es den Einstieg der "River"-Reifenrutsche.



    Die Rutsche ist im Mittelteil dunkel und bietet einen Wasserfall, der von einem Farbwechsler angestrahlt wird.



    Nach 75 Metern im Einzel- oder Doppelreifen ist die Rutschpartie zuende.



    Blick auf das 25-Meter-Becken und im Hintergrund das Sprungbecken.



    Das 25-Meter-Becken verfügt über mehrere Startblöcke. Das Bad ist für sportlich ambitionierte Schwimmer gut geeignet.



    Oberhalb des Sportbeckens befindet sich eine Empore, wo man sich hinlegen oder auf einer der Sonnenbänke bräunen kann.



    Sprungbecken mit 1-, 3- und 5-Meter-Brett



    Der Kleinkinderbereich



    Dazu gehört auch dieses "echte" Feuerwehrboot mit dem einfallsreichen Namen "Gevella".



    Das etwas kleine, aber bei leerem Bad sehr angenehme Erlebnisbecken. Hier gibt es Sprudelliegen, einen Strömungskanal und Massagedüsen.



    Durch diese Grotte führt der Strömungskanal.


    Am Ende (gegen 21:00, kurz vor Geschäftsschluss) waren wir die einzigen im Bad - echt super, da man dann an den Rutschen überhaupt nicht warten muss und auch die Becken alle leer sind. Also abends eine echte Empfehlung. Bei unserem anderen Besuch war es ein Sonntag-Mittag - so voll, dass die Schlangen an den Rutschen teilweise bis zum unteren Ende der Treppe führten.


    Und zu guter Letzt noch die Onride-Videos der Wasserrutschen!
    Turborutsche: http://www.youtube.com/watch?v=1CWeYKSa730&fmt=22
    Black Hole: http://www.youtube.com/watch?v=L3gudbqLFn0&fmt=22
    Kinderrutsche: http://www.youtube.com/watch?v=0cCrH4JLe14&fmt=22
    River-Reifenrutsche: http://www.youtube.com/watch?v=iWetKYVniJI&fmt=22


    MfG TUBErides

    Zitat

    Das Bad selbst gibt ihre Länge mit 64 Metern an. Mir kam die Bahn aber kürzer vor, ich würde sie auf 50-55 Meter schätzen.


    Die Referenzliste von Wiegand gibt drei Rutschen an:
    - Breitwellenrutsche Kurverwaltung Dorum: 11,4 m
    - Freibad Kurverwaltung Dorum: 50 m (wird dann wohl diese besagte Edelstahlrutsche sein - also gut geschätzt :) )
    - und dann steht in der Referenzliste noch eine Rutsche mit 35 m Länge, Zusatzinfo: Schwefelsole-Wellenfreibad.

    Moin,


    war gestern mal im "Badezentrum Bockum" in Krefeld und habe natürlich wieder einen Erlebnisbericht + Fotos für euch!


    ---Erreichbarkeit---
    Das Badezentrum Bockum liegt in Krefeld direkt an einer Hauptstraße. Noch besser erreichbar ist das Bad mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Straßenbahn 042 hält direkt vor dem Bad.


    ---Kasse---
    Der Eingangsbereich wirkt sauber und modern, anders als in anderen städtischen Bädern. In der Sommersaison erhält man die Möglichkeit, das Freibad zu besuchen, das Hallenbad ist ohne Zuzahlung ebenfalls zugänglich. Für 2,50 Euro kann man somit ins Hallen- und Freibad - ein echt günstiger Preis für das, was geboten wird.


    ---Umkleiden und Duschen---
    Zum Zeitpunkt meines Besuchs waren bereits fast alle Schränke belegt, worauf der Besucher auch mithilfe eines Schildes aufmerksam gemacht wird. Dafür sind aber genügend Umkleiden vorhanden, die auch relativ geräumig sind. Für die Schränke benötigt man - wie in Bädern üblich - einen Euro, der aber beim Wiederaufschließen zurückgegeben wird. Die Duschen sind für ein städtisches Bad auch überraschend modern - Es sind genügend Duschen vorhanden, ebenso behindertengerechte Duschen.

    ---Das Freibad---
    Über einen Teppichboden (was ich nicht besonders hygienisch finde, wenn man barfuß darüber läuft) gelangt man nach draußen. Hier lässt sich das Freibad ein erstes Mal überblicken. Zentraler Punkt ist das 40 x 40 Meter-Becken. Dort kann man im 1,35 Meter tiefen Wasser entweder seine Bahnen ziehen oder einfach etwas entspannen. Direkt an das Becken grenzt eine Bademeister-„Station“ und natürlich die Möglichkeit der Ersten Hilfe. Hinter dem Becken erstreckt sich eine freibad-übliche, große Liegewiese, wo es auch etliche schattenspendende Bäume gibt. Etwas vor der Wiese steht die Rutschenplattform - das Highlight des Bades; dazu gleich mehr. Etwas versteckt hinter einer Hecke gibt es ein 50-Meter-Sportbecken mit Startblöcken. Auch hier befindet sich eine Art Container, wo dem aus das Becken von einem Bademeister im Überblick behalten wird. Das Becken ist 2,45 Meter tief und gerade für sportlich ambitionierte Besucher ein Pluspunkt. Auf der anderen Seite des Bades gibt es eine großzügige Kinderwelt. Hier gibt es neben einem großen Sandspielplatz mit diversen Kletter-, Schaukel- und Spielgeräten zwei kleine Planschbecken mit zwei kleinen Rutschen. Zusätzlich gibt es eine 16 Meter lange, erdverlegte gelbe Freirutsche. Ich muss noch sagen, dass die Wassertemperatur in allen Becken, auch in den Rutschen-Auffangbecken, sehr angenehm sind.


    ---Rutschen---
    Über eine Wendeltreppe gelangt man zu einer Plattform. Von rund 11 Metern Höhe starten hier zwei Rutschen: eine rote Freefall-Rutsche und eine blaue Rafting-Rutsche, beide hergestellt von Roigk.
    Zuerst probierte ich die blaue Rafting-Rutsche aus. Eine Ampel gibt es an der 107 Meter langen Rutsche nicht, dafür eine Markierung bei gut einem Viertel der Rutschlänge. Sobald der Vordermann diese Markierung passiert hat, darf gerutscht werden. Zunächst ist die Rutsche eine geschlossene Röhre, in der es einige bunte Lichteffekte gibt (durch transluzente Streifen in der schwarzen Röhre). Leider ist diese Rutsche sehr schlecht verflanscht. Jedes Segment beschert dem Rutscher eine Schramme am Rücken - das Problem taucht an fast jeder Rutsche von Roigk auf, die ich kenne. Nach einigen Kurven rutscht man „nach draußen“, sprich, die Rutsche wird zu einer offenen „Rinne“. Durch den starken Wasserfluss kann man recht schnell werden. Am Ende der Rutschfahrt - und rund 50 Mal „Aua“ - landet man im Flachauslauf der Rutsche.
    Als nächstes war die 34 Meter lange Freefall-Rutsche dran. Von unten sieht diese Rutsche nicht besonders schlimm aus: in der Rutschanleitung als „Mittel“ deklariert und nicht besonders steil. Denkste! Im Einstieg überlegt man es sich glatt zweimal, ob man wirklich rutschen sollte. Zuerst rutschte ich im Liegen, wie es laut Rutschanleitung vorgeschrieben ist. Da auch diese Rutsche extrem schlecht verfugt ist, schlug ich mir fast den Rücken auf. Während die Rutsche noch steil bergab geht, denkt man zwar, dass es schnell ist. Doch richtig schnell wird es erst an dem kurzen geraden Stück kurz vor dem Auslauf - ich bin selten eine so schnelle Rutsche heruntergerutscht. Beim Eintauchen in den Auslauf gibt es immer eine sehr schöne Fontäne :) Die nächsten Male bin ich immer im „halben Sitzen“ gerutscht, aus Angst um meinen Rücken. Ich versuchte dann, immer schneller zu werden - nach dem ersten Rutschen ist es nur noch halb so schlimm. „Mittel“? Irgendwie nicht - normalerweise müsste die Rutsche als „Schwer“ eingestuft sein. Gerutscht werden darf die rote Rutsche übrigens erst ab 10 Jahren.
    Die dritte Rutsche der Anlage ist eine gelbe Breitrutsche von 18 Metern Länge, diesmal nicht von Roigk, sondern von Aquarena. Bis zu vier Leute können gleichzeitig rutschen, gerade bei den Kindern beliebt zum Wettrutschen. Wie von dem Bad gewohnt - genau! - schmerzen mal wieder die Fugen der Rutsche, aber ich war mittlerweile abgehärtet und habe es nicht mehr beachtet. Die Rutsche „mündet“ in das 40 x 40-Meter-Mehrzweckbecken und har daher schön warmes Wasser.
    Die vierte und letzte Rutsche stellt die gelbe, erdverlegte Kleinkinderrutsche dar. Sie befindet sich im Kinderbereich und ist eigentlich nur für Kinder bis zu einem Meter Körpergröße geeignet - trotzdem habe ich mich in die Rutsche gewagt <!-- s;) -->;)<!-- s;) --> Mit 16 Metern ist sie natürlich ziemlich kurz, ist aber - wie von Kinderrutschen gewohnt - mit der richtigen Technik relativ schnell. Etwas schmerzhaft ist für größere Personen der Auslauf - man „plumpst“ in das 40 cm tiefe Wasser und gleitet nicht hinein. Blaue Flecken garantiert!


    Und wie es sich gehört, haben wir wieder Onride-Videos aller Rutschen gemacht.
    Rafting: <!-- m -->http://www.youtube.com/watch?v=0oZ9siK6SSo&fmt=22<!-- m -->
    Freefall: <!-- m -->http://www.youtube.com/watch?v=AORtY4aZ-CQ&fmt=22<!-- m -->
    Breitrutsche: <!-- m -->http://www.youtube.com/watch?v=3mGJqCJqjfE&fmt=22<!-- m -->
    Kinderrutsche: <!-- m -->http://www.youtube.com/watch?v=ui3GWwBreXM&fmt=22<!-- m -->


    ---Das Hallenbad---
    Wenigstens einmal wollte ich dann auch noch mal ins Hallenbad, welches im Preis inbegriffen ist. Dort gibt es ein 50-Meter-Becken mit einer großen Sprungturm-Anlage und sogar Tribünen für Wettkämpfe. Zusätzlich befindet sich in der Halle ein Lehrschwimmbecken sowie ein Planschbecken für Kleinkinder. Von einer Kabine aus beobachten zwei Bademeister das gesamte Bad. Im Gegensatz zu anderen städtischen Bädern gibt es hier schöne Dekoration: überall stehen Palmen und andere Pflanzen, die eine angenehme Atmosphäre schaffen.


    ---Bademeister-Aufsicht---
    Zwar gibt es genug Bademeister, doch diese sind nicht besonders aufmerksam. An den Rut-schen stand zwar immer mindestens ein Bademeister, doch selbst bei gefährlichen Kollisionen in der Rutsche oder bei Nichtbeachten der Rutschanleitung sagten die Bademeister nichts - meiner Meinung nach unverantwortlich, da es ja auch keine Ampeln an den Rutschen gibt und somit das Unfallrisiko nochmal steigt.


    ---Fazit---
    Eine echte Empfehlung! Bei einem Eintrittspreis von gerade einmal 2,50 Euro hätte ich nicht ein so gutes Freibad erwartet. Zwar befinden sich hier die wohl schmerzhaftesten Rutschen, die ich je erlebt habe, sie machen aber dennoch großen Spaß, besonders die in unserer Region einzigartige Freefall-Rutsche. Auch das dazugehörige Hallenbad ist einen Besuch wert. Einzig die Bademeister-Aufsicht sollte hier dringend verbessert werden, damit auch in Zukunft Unfälle auf den Rutschen ausbleiben.


    ---Bilder---



    Die Rutschenanlage mit Rafting-, Freefall- und Breitrutsche



    Nochmal von einer anderen Perspektive



    Die Rutschen sind von Roigk und sind dementsprechend schmerzhaft <!-- s;) -->;)<!-- s;) -->



    Die Freefall-Rutsche



    Das Ding ist HÖLLISCH schnell, obwohl man das aufgrund des relativ flachen Gefälles nicht gerade vermutet



    Da überlegt man es sich mehrmals, ob man rutschen soll...



    Weitaus langsamer, aber auch lustig ist die Rafting-Rutsche



    Die Daylight-Effekte am Anfang



    Nach der Röhre führt die Rutsche nach "draußen"



    Links Freefall-, rechts Raftingrutsche



    Im Hintergrund ist die gelbe Breitrutsche zu erkennen




    Das 40x40-Meter-Mehrzweckbecken; hier endet auch die Breitrutsche.



    Die Kleinkinderrutsche, 16 m lang




    Das Hallenbad bietet ein 50-Meter-Becken, ein Lehrschwimmbecken und ein Kinderplanschbecken


    Also wirklich ein super Freibad, hätte ich nicht gedacht!


    MfG TUBErides

    Kenne ja eigentlich nur Erlebnisbäder in NRW, daher diese Auflistung:


    1) Galaxy Erding (war ich zwar noch nie, aber das wird zweifelsohne das beste Bad Deutschlands sein)
    2) Tikibad Duinrell (NL)
    3) Tongelreep Eindhoven (NL)
    4) Aqualand Köln (@ Rutscherlebnis-Team: mir gefällt's da :) )

    Hallöchen,


    meine Frage geht besonders an das Rutscherlebnis-Team.
    Habt ihr nie Probleme gehabt, eine Kamera mit ins Bad zu nehmen? Ihr habt ja immer sehr schöne Fotos der Bäder. Mir wird es von den Bademeistern oft verboten, da "Fremde Leute ins Bild gelangen könnten". Ich frage dann lieber vor dem Fotografieren nicht nach, denn wenn es mir verboten wird und ich dann trotzdem fotografieren würde, dürfte ich das Bad wohl verlassen. Daher muss ich immer "aus der Hüfte" fotografieren und die Kamera unauffällig bei mir tragen, was etwas nervig ist. Zur Not muss ich vom Becken aus fotografieren und beim Blick des Bademeisters die Kamera schnell untertauchen :) (ist bei meiner Unterwasserkamera kein Problem) Wie macht ihr das mit dem Fotografieren?




    MfG TUBErides

    Hey, schöner Bericht ;) Vielleicht könntest Du beim nächsten Mal ein paar Fotos schießen?


    Wie lang sind denn die einzelnen Rutschen? Gibt es bei der Kinder-Turborutsche eine Altersgrenze? Im Aquana Würselen (bei Aachen) z.B. ist meines Wissens die Kinderturborutsche nämlich nur bis 10 Jahre freigegeben.


    Mit dem Wasserfall in der Black Hole scheint ja ganz nett zu sein. Habe das bis jetzt nur in wenigen Bädern gesehen. Im Tikibad (Holland) gibt es auch derartige Wasserfälle in den dunklen Rutschen, doch die haben einen enormen Wasserdruck. Ist manchmal nicht besonders angenehm - ich weiß ja nicht, wie es bei dieser Rutsche ist. Gibt es denn auf dem Wasserfall eine Projektion o.Ä.? Gibt da ja ganz lustige Motive oder sogar Animationen - loderndes Feuer, Mauern...


    MfG TUBErides

    Auf Waterpret steht folgendes:
    Zwemcentrum De Tongelreep in Eindhoven is het bekenste zwembad van Nederland. Het heeft diversen wedstrijdbaden, een golfslagbad met vier glijbanen en een buitenbad met ook vier glijbanen. In het golfslagbad is er een familieglijbaan, de turbo-tol, de Suisbuis en de balckhole. Buiten zijn er twee familieglijbanen en twee buisvormige glijbanen.


    Zitat von "Delphino"

    sofern du des niederländischen mächtig bist


    Ein wenig!


    Auf Deutsch heißt das ungefähr:
    Zwemcentrum De Tongelreep in Eindhoven ist das bekannteste Schwimmbad der Niederlande. Es gibt diverse Sportbecken, ein Wellenbad mit vier Rutschen und ein Außenbad, auch mit vier Rutschen. Im Wellenbad gibt es eine Familienrutsche, den Turbo-Tol, den Suisbuis und und die Black Hole. Draußen gibt es zwei Familienrutschen und zwei Röhrenrutschen.


    Artikel kannte ich soweit schon, trotzdem danke. Hatte nämlich auch schon mal nach Berichten gegoogelt, aber außer Waterpret nix nennenswertes gefunden. Naja, ich fahre nächste Woche auf jeden Fall hin, dann schreibe ich den Bericht natürlich auch hier ins Forum :mrgreen:


    EDIT: War gestern im Tongelreep und habe natürlich direkt einen Erlebnisbericht hochgeladen!


    MfG TUBErides

    Tach!


    War einer von euch schon mal im "Nationaal Zwemcentrum de Tongelreep" in Eindhoven und kann mir darüber berichten? Wollte da nämlich nächste Woche mal hinfahren und daher mal wissen, ob sich das lohnt. Sieht ja schon ganz ansprechend aus, das Bad, gerade mit der Trichterrutsche.


    Danke im Voraus...


    TUBErides

    Zitat von "Slidy"

    Kommt man trotzdem gegen Extrabezahlung vom Hallen- ins Freibad? Gerade wenn da auch eine Rutsche ist, ist das für mich wichtig.


    Nein, die Bäder sind komplett abgetrennt. Die Bäder haben auch einen separaten Eingangsbereich. Und so wie ich das gesehen habe, lohnt es sich auch nicht wirklich, das Freibad zu besuchen. Die Rutsche - ich konnte von der Sonnenterrasse des Freizeitbades den Verlauf der Rutsche sowie die Badegäste darauf beobachten - ist wirklich extrem langsam. Da gehe ich doch lieber ins Hallenbad...


    MfG TUBErides

    Zitat von "Delphino"

    Ist das Wasser im Innenbecken denn immer so kalt oder ist das jetzt Sommerbedingt?


    Das Wasser ist im Erlebnisbecken im Sommer immer kühler als das Außenbecken. Doch zu kalt ist es meiner Meinung nach nicht. Im Sommer ist das recht angenehm, wie es im Winter ist, weiß ich nicht, da ich bis jetzt immer nur im Sommer da war.

    Soooo... war gestern mal wieder im Maritimo und habe mich natürlich mit meiner Unterwasserkamera bewaffnet:



    Rutschenturm



    Grüne Rutsche



    Black Hole



    25-Meter-Becken



    Erlebnisbecken



    Erlebnisbecken



    Außenbereich



    Schwallduschen im Außenbecken



    Unterwasser-Aufnahme



    Sonnenterrasse


    Abschließend noch ein Foto des angrenzenden Freibades mit Rutsche (Eintritt ist NICHT im Eintrittstarif vom Maritimo enthalten):


    Und hier natürlich noch - wie gewohnt - die Onrides der beiden Wasserrutschen:
    Grüne Rutsche: http://www.youtube.com/watch?v=_J9LvQY1eB8&fmt=22
    Black Hole: http://www.youtube.com/watch?v=7lLqUEGgMvY&fmt=22

    Zitat von "Delphino"

    Gibts schon ein Datum wann das Schwimmbad denn eröffnen soll?


    Ein genaues Datum weiß ich leider auch nicht, aber ich habe mal irgendwo gelesen, dass es im Dezember eröffnet werden soll. Bin letztens mal an der Baustelle vorbei gefahren, sieht schon ganz nett aus, die große Kuppel steht soweit.


    MfG TUBErides

    Zitat von "Sternschnuppe"

    Dort muss ich dann auch sicher hin. Neue Bäder reizen am meisten.


    Stimmt. Die meisten Bäder hier in der Umgebung werden nach dem dritten Mal langweilig. Zeit, dass es mal was neues gibt - und eine Magic Eye bzw. Xtube-Rutsche dürfte in NRW wohl auch einzigartig sein.


    MfG TUBErides

    Zitat von "Slidy"

    Interessant ist, dass die Bahn durch Düsen komplett immer mit Wasser benetzt wird. Das sollten sie auch in anderen Bädern einführen [...]


    Das ist in der Tat eine gute Sache, da man im "Tyfoon" extrem an die "Wände" der Röhre gepreßt wird, wo das "normale" Wasser nicht mehr herfließen kann. Man gleitet also besser und wird nicht durch die Wände abgebremst. Stelle ich mir auch schmerzhaft vor, wenn man plötzlich über die trockene Fläche gleitet. Soweit ich weiß, gibt es diese Wasserdüsen zur Benetzung auch in den Loopingrutschen.


    MfG TUBErides

    Tach,


    in Oberhausen (an der Marina, neben dem CentrO) wird momentan das "Aquabad" (reichlich einfallsloser Name, aber egal) gebaut. Im Dezember diesen Jahres soll das Bad eröffnet werden. Ist auch mal wieder Zeit, dass sich in NRW was tut in Bezug auf Freizeitbäder und Rutschen.


    Für die OGM, eine Tochtergesellschaft der Stadt Oberhausen, wurde im Jahr 2007 das "Aquabad Oberhausen" geplant. Das neue Schwimmbad ist zur Nutzung als Familien-, Freizeit- und Sportbad konzipiert. Es verfügt über ein 25 Meter Schwimmer-becken mit hydraulischem Hubboden, ein 25 Meter Becken mit einem Nichtschwimmerbereich, ein Fit & Fun Pool, ein Freizeitbecken innen mit Strömungskanal, Massagedüsen, Liegemulden etc, ein Freizeitbecken außen mit Liegemulden, Massagedüsen, Breitspeiern, ein Geysirbecken innen und ein Geysirbecken außen, sowie ein Planschbecken und ein Whirlpool. 2 Rutschen mit einer Gesamtlänge von 240 m runden das Programm ab. Blickfang ist der Förderturm unter einer öffenbaren Kuppel. (Quelle: http://www.luces-ingenieure.de/referenz ... quabad.htm)


    Die Rutschen werden übrigens von Wiegand-Maelzer geliefert. Laut Referenzliste wird es sich um eine Xtube (Art Magic Eye) mit 120 Metern Länge und eine "normale" Röhrenrutsche D1400, 100 Meter lang, handeln.


    Der Baufortschritt ist hier zu sehen: http://www.ogm.de/galerieaquapark.html


    Naja, wenn's fertig ist, werde ich wohl mal dahin müssen <!-- s:) -->:)<!-- s:) -->


    MfG TUBErides

    Zitat von "Slidy"

    Und damals waren noch die alten Trichter da. Es gab die "Tyfoon" noch nicht, bzw. das war eine zweite Trichterrutsche in blau, die schon braun vergilbt war, und die Cycloon war eine rein grüne Trichterrutsche. Die Anrutschstrecken der beiden Bahnen waren vom Layout her identisch, nur die Verfugung war derart mies, dass man nach 2-3mal Rutschen einen roten Rücken voller Schmerz hatte.


    Als ich das erste mal in 2007 da war, gab es auch noch die beiden anderen Trichterrutschen. Soweit ich weiß, wurde der Cycloon nur "optisch aufgewertet", der Bahnverlauf blieb so wie bei der alten Rutsche. Die andere blaue/braune Trichterrutsche war meiner Meinung nach etwas länger als die grüne und hatte noch eine ziemlich fiese Kurve. Ich meine sogar, dass die da einen komplett dunklen Teil eingebaut hatten. Naja und der Trichter selbst war irgendwann auch mal mit einer Art "Haube" mit Sternenhimmel versehen, sodass der Trichter von innen dunkel war. (Als ich da war, war die Haube aber schon nicht mehr drauf).


    Naja, ein Trichter reicht glaube ich auch aus, der Tyfoon ist aber auch nicht ohne. Auch wenn er langweilig aussieht, viel langsamer als Blits oder Flits ist die nicht unbedingt, zumindest am Ende. Man kriegt schon ziemlich starke Kräfte zu spüren. Meiner Meinung nach haben die den Tyfoon eingebaut, um auch Nichtschwimmern das Rutschgefühl wie im Space Bowl zu ermöglichen. Mit der Helix am Ende ist das schon durchaus mit einem Trichter zu vergleichen. Nur ist der Trichter halt ein wenig schneller als "Tyfoon".


    Tikibad ist schon mein Lieblingsbad, komme aus NRW und komme dann recht gut dahin. Man fährt zwar ein paar Stunden und der Eintrittspreis ist auch nicht besonders niedrig, aber das lohnt sich echt!


    MfG TUBErides

    Ist zwar in den Niederlanden, meiner Meinung nach aber eine Erwähnung bei Rutscherlebnis wert. Das Tikibad im niederländischen Wassenaar gehört zum Freizeitpark Duinrell. Am 8. Juli diesen Jahres war ich bereits zum zweiten Mal dort - es war wie immer der Hammer. Wir hatten das Glück, abends das Bad zu besuchen. Dazu hatten die Holländer noch keine Ferien, somit war es relativ leer im Tikibad. Infos zum Tikibad - oder wenn ihr ungeduldig seid, auch zur Buchung - findet ihr auf http://www.duinrell.nl/tikibad.


    ---Erreichbarkeit---
    Das Tikibad liegt im sehr großen Freizeitpark Duinrell in Wassenaar (NL). Wassenaar liegt zwischen Den Haag und Leiden, ist von NRW aus also recht gut mit dem PKW zu erreichen. Schon in Den Haag ist Duinrell ausgeschildert - der Park und somit das Tikibad ist also nicht zu verfehlen. Ein Navi und/oder Routenplaner wäre natürlich von Vorteil. Parkplätze gibt es genügend, und da Nebensaison war, waren kaum Autos dort geparkt. Um zum Tikibad zu gelangen, muss man zuerst eine Weile durch den Freizeit- und Bungalowpark von Duinrell laufen. Am Tikibad angekommen, stellt man sich an der Kasse an. Das Tikibad ist ein riesiger Komplex mit 11 Wasserrutschen - einzigartig in dieser Region und wohl das beste Bad, was von NRW aus zu erreichen ist. Neben dem Galaxy Erding ist das Tikibad sogar der größte Rutschenpark Europas.


    ---Kasse---
    Da der Freizeitpark um 17 Uhr schließt, hatten wir die Möglichkeit, ab dieser Uhrzeit nur das Tikibad zu besuchen, ohne den Park mitzubezahlen. Bei unserem Besuch im Jahr 2007 mussten wir nämlich eine Kombikarte für über 22 Euro pro Person lösen - ein Wucher! Daher haben wir das Tikibad abends besucht. Die Besuchermengen hielten sich am Tag unseres Besuchs noch in Grenzen. Pro Person haben wir hier gute 14 Euro gelöhnt, eine ganze Menge, aber es ist das Geld wirklich wert.


    ---Umkleiden und Duschen---
    Nach dem Bezahlen bekommt man eine Karte, die auch zum Abschließen des Spindes dient. Nachdem man sich eine Umkleide ergattert (die übrigens verdammt eng und stickig sind) und sich umgezogen hat, geht’s ab in die Duschen. Was mich mal wieder verwundert hat, ist, dass Damen- und Herrenduschen offensichtlich gemischt sind, ebenso die Toiletten. Duschen sind nicht sehr viele vorhanden, man muss schon ein wenig warten, bis eine Dusche frei wird. Geduscht - und dann ab in das Bad.


    ---Das Bad---
    Das Bad ist riesig groß und tropisch gestaltet. Zur linken sieht man einen Kleinkinderbereich; auf der rechten Seite befindet sich eine Fensterfront mit Stühlen davor. Zentral im Bad gelegen befindet sich ein recht großes Wellenbecken. Die Wellen sind zwar nicht besonders hoch, doch das Becken macht dennoch Spaß. Es fängt flach an und endet mit ca. 2 Metern Wassertiefe. Direkt daneben gibt es eine Art Familienbecken mit flachem Wasser und einem Whirlpool. In diesem Beckenkomplex findet man auch das Eintauchbecken der Rutsche „Pelikaan Duik“. Diese Rutsche startet in 7 Metern Höhe von einem Bambusturm aus, welcher über eine Wendeltreppe zu erreichen ist. Die Rutsche ist zwar nur vier Meter lang, doch nach der Rutschpartie fällt man ca. 3 Meter tief ins Wasser - das ist relativ heftig. Des Weiteren gibt es draußen ein riesiges Freibad, welches gerade in den Sommermonaten beliebt ist. Im Ausgangsbereich gibt es ein zwei „Stoombad“-Anlagen, also Dampfbäder, die allerdings nur funktionieren, wenn man einen Euro einwirft. Doch das absolute Highlight des Bades sind die riesigen Rutschen - daher geht’s ab zum Rutschenturm.


    ---Rutschen---
    Die Rutschen sind sehr unübersichtlich angeordnet. Jedes Rutschenpaar hat seinen eigenen Treppenaufgang - man kann nicht mit einer Treppe alle Rutschen erreichen. Doch aufgrund unseres Besuches zwei Jahre zuvor waren mir die Aufgänge inzwischen bekannt, somit konnte ich relativ schnell alle Rutschen erreichen.
    In der ersten Etage startet der „Cannon Ball“, laut Webseite »kort maar krachtig« (»kurz aber kräftig«). Man sieht nicht, wo man hinrutscht, man sieht einfach nur ein schwarzes Loch im Boden verschwinden. Dort wirft man sich mit Kraft hinein. Die Rutsche ist nur 6 Meter lang, aber meiner Meinung nach eine der lustigsten Rutschen im Tikibad, da man nach der Rutschpartie mehrere Meter durch die Luft fliegt und dann im zwei Meter tiefen Eintauchbecken landet.
    Nach dem „Cannon Ball“ ging ich den Rutschenturm weiter hinauf. Dort warten in 14 Metern Höhe direkt vier Rutschen auf den Besucher. Die „Family Slide“ ist eine blaue Röhrenrutsche, oft auch „Blauwe Haai“ genannt. Diese Rutsche darf auch zu zweit benutzt werden. Der Name „Family Slide“ ist meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt, da man schon beachtliche Geschwindigkeiten erreichen kann. In der Rutsche sind auch einige Jumps und Steilkurven eingebaut. Direkt daneben befindet sich die „Super Slide“ oder „Groene Baracuda“. Diese ist eine grüne Röhre. Die Rutsche sieht sehr langsam und harmlos aus, doch wenn man sich mit viel Kraft hineinwirft und die richtige Rutschtechnik anwendet, kann man auch hier richtig schnell werden. Auf der Webseite sind zwar 20 km/h als Geschwindigkeit angegeben, doch man rutscht schneller als auf so mancher deutschen Turborutsche. Auch hier sind Jumps und steile Kurven eingebaut. Wie auch die „Family Slide“ endet die „Super Slide“ in einem 1,20 Meter tiefen Landebecken, nicht in einem Flach- bzw. Sofa-Auslauf. Durch die hohen Geschwindigkeiten kann es schon mal passieren, dass man etwas Wasser schluckt. Ebenfalls in der Etage starten zwei Turborutschen, „Blits“ und „Flits“. Die Röhren sind jeweils 80 Meter lang. „Blits“ ist eine grüne, leicht spiralförmige Rutsche und sieht noch nicht einmal so schnell aus. Doch das täuscht. Anfangs noch relativ langsam, beschleunigt man nach zwei Kurven extrem, laut Webseite auf 60 km/h. Danach wird die Rutsche dunkel. Das merkt man allerdings sowieso nicht, da man so schnell ist, dass man die Augen schließen muss. Dabei wirken sehr starke Kräfte auf den Körper; nach der Rutschpartie hatte selbst ich als geübter Rutscher starkes Ziehen im Oberkörper und Kribbeln in den Händen. Für Herzkranke sind diese Rutschen nicht zugelassen. „Flits“ ist eine blaue Röhre und sieht wesentlich bedrohlicher aus. Ein Großteil der Rutsche ist so stark geneigt, dass man beinahe fällt. Danach wird man auch hier extrem auf 60 km/h beschleunigt und in einer langen, dunklen Strecke abgebremst. Beide Rutschen sind gleich lang und auch die Ampeln schalten gleichzeitig, sodass man gut Wettruschen veranstalten kann. Beide Rutschen sind seltsamerweise gleich schnell; Rutscher von „Blits“ und „Flits“ kommen gleichzeitig unten im Flachauslauf an. Dabei sieht "Flits" viel steiler aus. Wer es mit Speed nicht so hat, der sollte mal die komplett dunklen Rutschen „Moonlight“ und „Starfright“ ausprobieren. Dazu muss man sich in der 1. Etage an einer Schlange anstellen, um einen Doppel-Gummireifen zu ergattern. Man darf nur mit diesen Reifen die Rutschen benutzen. Also angestellt, gewartet… und dann einen Reifen erhalten. Diese Reifen sind so schwer, dass man beim Hinaufschleppen in den Rutschenturm mehrmals Pausen einlegen muss. Kinder und schwächere Personen haben keine Chance. Dazu kommt, dass „Moonlight“ und „Starfright“ mit 16 Metern Starthöhe die höchsten Rutschen sind - danke auch, Duinrell! Ganz oben im Turm befinden sich die Einstiege der beiden Rutschen. Diese Etage ist komplett dunkel und nur von einem Sternenhimmel beleuchtet. Auch die Einstiege sind originell mit „Moonlight“ und „Starfright“ mithilfe von Glasfasern beschriftet - ziemlich „spacig“. Als erstes habe ich „Starfright“ ausprobiert. Diese Rutsche ist fast komplett dunkel. Zuerst rutscht man durch einen Wasserfall, der mit sehr viel Wasserdruck daherkommt, also auch mal unangenehm sein kann. Danach rutscht man durch rote Strobo-Blitze und andere Lichteffekte. Darauf folgt ein komplett dunkler Abschnitt ohne Effekte, aber dafür mit unerwarteten Steilkurven. Orientierungsverlust garantiert! Doch Duinrell ist gnädig und warnt den Besucher mit »Donkere glijbaan«. Am Ende rutscht man noch durch ein wenig Disco-Geblink und einen Wasserfall - dann ist die 150 Meter lange Rutschpartie zuende. Dann war „Moonlight“ dran. Wieder angestellt, gewartet, wieder den tonnenschweren Reifen hochgeschleppt - und ab in „Moonlight“. Auch hier rutscht man zuerst durch eine Wasserfall, doch dann durch Sternenhimmel. Auch hier wird die Rutsche danach komplett dunkel und man verliert schön die Orientierung in den dunklen Steilkurven. Am Ende wieder Blitzeffekte und ein Wasserfall, und man landet im Auslaufbecken. Doch das Tikibad bietet noch einen zweiten Rutschenturm, von welchem allerdings nur zwei Wasserrutschen herunterführen: der „Tyfoon“ und der „Cycloon“. Der „Tyfoon“ ist eine weiße, transluzente Röhre mit einem kurzen Gefälle am Anfang. Danach rutscht man kontinuierlich nach unten und beschleunigt extrem; danach dreht man einige Runden in einer spiralförmigen Anordnung, einer 720°-Helix sozusagen, am Bahnende. Laut Webseite erreicht man auf dieser Rutsche 50 km/h - stimmt meiner Meinung nach auch. Die Rutsche wird ständig durch Düsen mit Wasser berieselt, sodass man gut gleitet. Auf dieser Rutsche erreicht man Beschleunigungen von bis zu 3g. Verwunderlich daher, dass diese Rutsche als "Medium" eingestuft ist... Die andere Rutsche des Turms ist die „Cycloon“, die berühmt-berüchtigte Trichterrutsche, einzigartig in unserer Umgebung. Man rutscht durch eine grüne Röhre, beschleunigt sehr stark und dreht sich dann in einem Trichter - laut Webseite bis zu 10 mal. Dan fällt man durch ein Loch in das 2 Meter tiefe Auffangbecken - direkt neben der „Cannon Ball“. Ganz unten im Tikibad befindet sich noch der Wildwasserkanal „Lazy River“ mit einer Länge von 250 Metern. Dieser Kanal treibt einen - im Gummi-reifen sitzend - durch Wasserdruck voran durch Grotten, Lichteffekte und Strömungen. Der Kanal führt auch nach draußen, wobei er dann übertunnelt ist. Die „Fahrt“ ist recht langsam und mit Musik unterlegt; man treibt etwa fünf Minuten lang, bis man am Ausgang ankommt.


    Natürlich habe ich auch diesmal Onride-Videos der Rutschen gemacht:
    Blits: http://www.youtube.com/watch?v=ofnjIwp_8cM&fmt=22
    Flits: http://www.youtube.com/watch?v=XKdbLG1zH6s&fmt=22
    Cannon Ball: http://www.youtube.com/watch?v=z3fNxAew31M&fmt=22
    Tyfoon: http://www.youtube.com/watch?v=_RmJY8-UqXg&fmt=22
    -Cycloon fehlt-
    Family Slide: http://www.youtube.com/watch?v=5SfOTdGz_GU&fmt=22
    Super Slide: http://www.youtube.com/watch?v=j5y3sCPHJlU&fmt=22
    Moonlight: http://www.youtube.com/watch?v=G9eYtVYUBY4&fmt=22
    Starfright: http://www.youtube.com/watch?v=qharz4k2EjQ&fmt=22
    Lazy River: http://www.youtube.com/watch?v=mfCp0NXgLGg&fmt=22
    Pelikaan Duik (Offride): http://www.youtube.com/watch?v=uYoTGF6twKs&fmt=22


    ---Bistro---
    Um sich zu stärken, gibt es ein LaPlace-Restaurant mit einem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken, sowie das Res-taurant „Tiki Jungle“. Da ich aber zum rutschen und nicht zum essen im Tikibad war, habe ich mich damit nicht weiter beschäftigt.


    ---Bademeister-Aufsicht---
    Besonders positiv erwähne ich hier die Bademeister, die freundlich, humorvoll und sehr aufmerksam zugleich sind. Sehr viele Bademeister gibt es im Tikibad, und draußen sind bereits mehrere Bademeister in Bereitschaft. Die Bademeister waren auch sehr kulant bzgl. der Kamera, die ich im Bad mit mir führte, um Onride-Videos der Wasserrutschen zu machen.


    ---Fazit---
    Alles in allem ist das Tikibad der Hammer. Die stundenlange Fahrt lohnt sich wirklich, denn in Deutschland dürfte man wohl nur mit Galaxy in Erding und Alpamare in Bad Tölz so gute Erlebnisbäder haben. Auch der Preis ist für so viele Rutschen echt angemessen. Ein prima Ausflugs- und Urlaubsziel! Und ich werde nicht zögern, da nochmal hinzufahren…


    ---Bilder---
    Wie es sich gehört, habe ich natürlich auch einige Bilder für euch gemacht!

    Der sehr imposante Rutschenturm



    Die Freifall-Rutsche "Pelikaan Duik"



    Der Kinderbereich



    Das Auslaufbecken von Super Slide und Family Slide



    Einstieg der Family Slide



    Hinweise zu Blits und Flits...



    Wellenbecken



    Blick auf das Bad



    Blick auf das Bad



    Turm der "Pelikaan Duik"



    Abends war es dann schön leer im Bad...
    ...auch sehenswert finde ich die interessante Beleuchtung des Rutschenturms abends/nachts:


    MfG TUBErides