Badespass unter Coronabeschränkungen

  • Hallo zusammen,


    hier ein kurzer Erlebnisbericht zum Schwimmbadbesuch unter Coronabeschränkungen:


    Aqualand Köln

    Letzten Sonntag waren wir zu viert im Aqualand in Köln. Da es keine Reservierung beim Aqualand gibt, sind wir zeitig losgefahren und gegen 9:30 Uhr angekommen. Vor der Tür stand schon eine lange Schlange. Aber nach rund 20 Minuten waren wir problemlos drinnen. Die Maske mußten wir nur bis zur Umkleidekabine tragen. Danach waren die Einschränkungen überschaubar. Am meisten „genervt“ hat die Einbahnstraßenregelung. Aber wenn man das System mal halbwegs verstanden hat dann gehts. Leider war der Strömungskanal nicht im Betrieb, dafür aber alle Rutschen. Die Schlangen waren dort für einen Sonntagvormittag völlig okay. Gerade meine Lieblingsrutschen AQUAconda und die Wildwasserbahn AQUAcanyon hatten meistens freie Bahn. In den Becken war es schon recht voll, aber auch hier für Sonntag völlig okay.


    Fazit: Das hat trotz den Einschränkungen richtig Spass gemacht!


    P.s. Bitte schreibt hier auch eure Erlebnisse unter den aktuellen Einschränkungen damit man einen Eindruck vor dem Besuch bekommt. Danke!

  • So, jetzt aber. Unser Besuch in der Badewelt Euskirchen :


    Die Tickets ( für 2 Personen ) habe ich eine Woche vor unserem Besuch online auf der Internetseite der Therme gebucht. Bei der Buchung muss man sich dann entscheiden ob man eine Einzel ( 36 € ) - oder Doppelliege ( 76 € für 2 Personen kpl. ) , oder eine Liegemuschel ( 93 € ) bucht. Man bekommt dann in der Therme einen festen Liegeplatz zugeteilt.

    Ebenso muss man sich für eine ungefähre Ankunftszeit entscheiden, beginnend von 8 bis 8.30 Uhr, 8.30 bis 9 Uhr. usw., somit wird ein "Massenansturm" verhindert.

    Angekommen wartet vor der Drehtür auch schon der erste Security Typ, kontrolliert kurz die ausgedruckten Tickets und lässt einen passieren. Mundschutz drüber und ab durch die Drehtür wartet schon der nächste Security - Man hinter einer wie ich vermute Wärmebildkamera. Kurz warten, alles i.O., und durch ein Wegleitsystem ( Hin und Her, durch Pfosten mit Absperrseilen ) ging es zu den Kassen.

    Man bekommt eine kleine Einweisung die besagt : in Umkleide und im Restaurant bitte mit Mundschutz, ansonsten überall ohne. Hinter der Dusche wartet ein Infostand wo ein freundlicher Mitarbeiter einem den Weg zur gebuchten Liege weist und diese auf seinem Plan abhakt. Hier fällt einem direkt auf das Zahlreiche Liegen gesperrt sind um den nötigen Abstand einzuhalten.

    Auch in Euskirchen gibt es die von Reifenrutscher beschriebene Einbahnstraßenregelung. Diesse wurde allerdings in vielen Fällen missachtet weil viele Leute einfach keine Schilder lesen können. Naja...

    Vor jeder Sauna gibt es Holztafeln, an diesen Hängen Armbänder wie man Sie auch an der Kasse bekommt, jedoch in Orange und ohne Spintnummer. Beim betreten der Saune nimmt man sich ein solches Armband. Ist kein Armband mehr vorhanden ist die max. Kapazität an Meschen in der Sauna erreicht und man muss warten. Beim verlassen der Sauna legt man die Armbänder in eine silberne Gastro - Schale. Diese werden dann von Zeit zu Zeit mitgenommen und desinfiziert. In den Saunen selbst sorgen zahlreiche, eigens dafür hergestellte Holzschilder mit der Aufschrift "bitte Abstand halten" für eben diesen.

    Genauso wird es auch in den Becken mit den Sprudelliegen gehandhabt, hier sind es allerdings schwimmende Plastik - Schilder die besagen das eben diese eine Sprudelliege nicht benutzt werden darf. In den sogenannten Vitalbecken ist ebenfalls jeder 2te Platz mit Absperrband gesperrt.

    Im Restaurant ( wieder mit Mundschutz ) bestellt man wie gewohnt, wird dann von der Mitarbeiterin zu einem Tisch geleitet und darf dort seinen Mundschutz wieder ausziehen.

    Ausreichend vorhandene Desinfektionsmittelspender sind quasi überall zu finden.


    Hört sich zwar nach viel an, wirklich gestört hat es uns aber nicht. Eigentlich war es ein normaler Aufenthalt und doch auch wieder anders. Durch die Resevierung hatte man Gewissheit das man auf jeden Fall Eintritt in die Saunawelt bekommen würde. Vor 4 Monaten sind wir einfach auf gut Glück hingefahren und konnten wieder Richtung heimwärts fahren weil die Therme gepreschte voll war. Wem auch immer sei Dank ist mir die Panoramasaune in Grafschaft Holzweiler noch eingefallen, dort bekamen wir gerade noch Einlass.


    Schön war auch die Anzahl an Menschen. Eigentlich doch gut besucht ist man sich dennoch nicht über die Füße gelaufen. Ich hatte nicht den Eindruck als wäre die Therme überfüllt.


    Das einzige was mir komisch vorkam war die Stimmung. Eigentlich war es die normale Geräuschkulisse wie man Sie von solchen Thermen kennt, aber dennoch hatte ich den Eindruck, ...ich weiß nicht recht wie ich es beschreiben soll........ als würde eine Art unsichtbarer Schleier der Bedachtheit über einem schweben. Klingt bescheuert aber das trifft es mMn. So als wäre jedem klar das das nunmal kein normaler Thermentag mit ausgelassener Stimmung ist. Ganz komisch.


    Nicht falsch verstehen, wir hatten einen schönen Tag an dem wir schön entspannt haben, und nach 3 Monaten ohne jeglichen Schwimmbadbesuch endlich ein kleiner Schritt Richtung Normalität. Zumindest was Schwimmbäder angeht.

  • So, auch hier mal ein Kurzbericht:


    Bei uns ging es gestern in den Aquapark Oberhausen, hier musste nichts reserviert werden. Einfach vorbeikommen quasi. Zur Sicherheit haben wir zwar noch mal angerufen, aber zu voll scheint das Bad aktuell seltener zu sein. Am Eingang dann seine Daten abgeben, bezahlen, also fast wie immer. In den Umkleiden (auch den Duschen) gilt Maskenpflicht, auf die penibel geachtet wird. Laut Schildern gilt das auch im Bad für alle Laufflächen, aber wie man das einhalten soll, ist mir ein Rätsel. Im Bad selbst sind dann alle Stühle mit Handtüchern belegt, auf denen eigentlich nur die Masken der jeiligen Personen liegen. Es stehen zwar viele Liegen abseits, aber die vorhandenen Liegen und Stühle weisen dennoch zu wenig Abstand auf. Die Becken haben alle Schilder mit einer Maximalanzahl an Personen, die sich dort aufhalten müssen. Für die großen Whirlpools gelten zB 4 Personen, die entsprechend gut kontrolliert werden (können), wobei da auch locker 3x2 Leute mit Abstand drinsitzen könnten.


    Etwas weniger schön geht es in den Rutschentürmen zu. Die Rutschen sind alle geöffnet, um Abstand scherte sich hier allerdings niemand so wirklich. Die Reifenrutsche ist zB deutlich beliebter als die Black Hole und dementsprechend stärker frequentiert. Im Normalfall sind das einfach zwei Schlangen nebeneinander, auf der Treppe hätte man damit aber bestenfalls einen halben Meter Abstand. Dennoch drängeln sich hier einfach alle neben einem her. Ich wurde sogar von hinten angemault, dass ich doch tatsächlich einen Abstand einhalte, was ich schon unverschämt fand.


    Die Reifen werden übrigens bei Abgabe gesäubert.


    In den großen Becken sieht es leider kaum besser aus, selbst bei offensichtlicher Überbelegung wird von den Bademeistern überhaupt nicht reagiert, sogar noch weitere Menschen ins Becken gelassen. Der Strömungskanal war mir stellenweise selbst für nicht-Coronaverhältnisse deutlich zu voll.


    Im Bistro sind die Tische mit einigem Abstand aufgebaut, hier muss man natürlich beim Warten wieder Maske tragen. Also sollte, gemacht wird es nicht immer oder nur als Mundmaske. Weil man etwas unverständlicher spricht, wird dann zum Aufgeben der Bestellnug auch gern die Maske abgenommen und dennoch sehr laut gesprochen - da kann man sich die Maske dann auch sparen.


    Gegen nachmittag wurde es zum Glück etwas leerer, sodass sich nirgends viele Besucher am gleichen Ort aufhalten konnten und Abstand auch kein Problem mehr war.


    Fazit: Der Besuch war schon fast wie vor Corona. Aus Besuchersicht erfreulich, dass nicht allzuviele Menschen im Bad sind, dadurch wirkt es nie wirklich voll oder überlaufen, was ich viel entspannter finde als andere Badferienbesuche, von denen ich meist absehe. Einlassbeschränkungen scheinen mir eine sehr sinnvolle Maßnahme zu sein. Zu kritisieren ist hier allerdings fehlende Präsenz im Rutschenturm, wodurch Maßnahmen dort nur sehr spärlich beachtet werden und vor allem die konsequente Durchsetzung der Regeln. Beim Whirlpool mit genügend Abstand wird man sofort herausgebeten, ein Spaßbecken für 50 Personen kann aber gern auch mit 80 Leuten belegt sein, von denen sich 30 im kleinen Strömungskanal tummeln. Mir ist klar, dass man hier nicht jeden Besucher im Becken ständig mitzählen kann, aber ich denke, man sollte grob erkennen können, ob 50 oder 100 Menschen in einem Becken sind. Auch fehlende Abstände sind leicht zu erkennen, da könnte man ebenfalls drauf hinweisen.


    Edit: Huch, doch etwas länger gworden:D

    Rutschen-Count: 96....fast die 100! :D

    Lieblingsrutschtypen: Space Bowl, klassische Turborutsche, Speed-Röhrenrutsche

    Lieblingsrutschen: Cycloon & Blits, L'Ouragan (†), Red Star, Black Hole @ Plettenberg (†), blaue Röhrenrutsche im Tiki Pool

  • Hier mein zweiter Bericht:


    Duinrell (NL) - Tikibad
    Wir waren diese Woche von Montag bis Freitag in Duinrell in den Niederlanden gewesen und hatten einen Duingalow (Gartenbungalow) gemietet. Dabei ist der Eintritt in den Freizeitpark und das Tikibad direkt enthalten. Wegen Corona sind aber auch hier die Bedingungen geändert worden. So durften wir pro Tag nur für 2 Stunden ins Tikibad. Allerdings mußte man die Uhrzeit vorher online reservieren und das Bad war nur Nachmittags und am Abend geöffnet. Da es nicht immer freie Slots gab, waren wir am Dienstag um 16 Uhr und an den beiden anderen Tagen um 18 Uhr angemeldet.

    Am Dienstagnachmittag war also unser erster Besuch im Tikibad (wir waren noch nie vorher da gewesen). Es war sehr regnerisch als wir gegen 16 Uhr am Tikibad ankamen. Am Eingang stand schon eine lange Schlange vor der Tür. Niemand trug wie in den Niederlande üblich eine Maske. Am Boden waren zwar Abstände markiert, aber das "befolgten" nur die wenigsten Gäste. Wir mußten rund 15 Minuten im Regen warten bis wir an der Kasse standen. Dort mußten wir die Reservierung mit dem Smartphone bestätigen und unseren "Duinrell-Ausweis" vorzeigen. Daraufhin bekamen wir die Tickets für 2 Stunden mit dem Hinweis das eine Überziehung 25 Euro pro Person kostet. Die Umkleiden an sich konnten zwar genutzt werden, aber die Schrankfächer nicht. Ebenso waren die Duschen gesperrt, die Toiletten aber nicht. So mußten wir unsere Klamotten und Wertsachen mit ins Hallenbad nehmen und dort an die Seite stellen. Das hinterlässt ein komisches Gefühl und der Sinn der Maßnahmen erschließt sich einem nicht. Wobei wir einzelne Tagesgäste sahen, die wohl doch einen Schlüssel für ein Schrankfach hatten. Merkwürdig!

    Im Tikibad gab es auch wieder "lustige Einbahnstraßensysteme", welche man als Erstbesucher nur schwer nachvollziehen kann. Aber nach einer Zeit bemerkt man, dass sich viele Besucher daran eh nicht halten und auch die Bademeister es häufig aufgaben darauf hinzuweisen. Insgesamt war es an diesem Nachmittag sehr voll in dem Bad und bei den Rutschen standen zum Teil lange Schlangen. Aber es waren aus meiner Sicht alle Rutschen im Betrieb. Der Lazy River war zwar an, aber es gab keine Schwimmreifen. Wenn man dann ohne Reifen zum ersten mal durchschwimmt kann man direkt schmerzhaft feststellen, dass der Boden nicht immer die gleiche Tiefe hat und zum Teil wie in dem Tunnel sehr flach ist. Im Wellenbecken gab es leider auch keine Wellen. Insgesamt wirkte das Tikibad nach dem ersten Besuch recht chaotisch und voll auf uns.

    An den beiden folgenden Tagen hatten wir ja einen Slot um 18 Uhr und auch noch schönes Wetter. Wir gingen allerdings jeweils erst gegen 18:20 Uhr zum Tikibad. Die Folge: Keine Schlange und wir konnten sofort zur Kasse gehen. Auch im Tikibad war es beides mal erheblich leerer und weniger chaotisch. Selbst an der Reifenrutsche konnten man den Reifen jeweils mitnehmen da kein anderer Badegast am warten war. Wobei die Doppelrutschreifen aus meiner Sicht recht schwer waren und das herauftragen auf Dauer recht anstrengend ist.


    Fazit: Sehr merkwürdige Coronaregeln, aber am Abend hat man sehr viel Rutschenspass.

  • Das mit dem Schlüssel ist allerdings merkwürdig. Die Schränke dort funktionieren nämlich ohne Schlüssel.

    Rutschen-Count: 96....fast die 100! :D

    Lieblingsrutschtypen: Space Bowl, klassische Turborutsche, Speed-Röhrenrutsche

    Lieblingsrutschen: Cycloon & Blits, L'Ouragan (†), Red Star, Black Hole @ Plettenberg (†), blaue Röhrenrutsche im Tiki Pool

  • Gestern bin ich zum ersten Mal seit 4,5 Monaten wieder gerutscht. In der Eiswiese Göttingen gelten Maskenpflicht bis zur Umkleide und verschiedene Einbahnstraßen-Schilder (allerdings weniger als im Freibad), welche teilweise große Umwege um die Becken abverlangen. Es war angenehm leer und alles in Betrieb bis auf die Saunaaufgüsse (auf der Website stand, dass man aus Eimern selbstständig ohne Verwedeln aufgießen kann, wir fanden aber keine Eimer) und der Sauna-Innenbereich (wegen vorgezogener Renovierung, also nur indirekt wegen Corona).

    Auch hier haben mich einige Regeln verwirrt. Die Duschen darf man nur von der Schwimmhalle her betreten. Durch eine Tür rein in die Halle, dann von da aus in die Dusche (wo einem Leute entgegenkommen können, so eine richtige Einbahnstraße ist das nicht) und wieder raus und nach dem Schwimmen durch die Duschen zu den Umkleiden. Wieso nicht zwei Duschräume als Eingang (je einmal Damen und Herren) und zwei als Ausgang?

    Zusätzlich zur normalen Karte und zum Schlüsselarmband gibt es jetzt einen Chip und Papierarmbänder für die Sauna. Man schleppt also eine Menge Zeug mit, um zu beweisen, das man den Eintritt gezahlt hat. Der Chip lässt sich ins Schlüsselarmband stecken, verdeckt dann aber die Schranknummer. Er wird am Drehkreuz zur Sauna vorgehalten, während der Ausgang offen ist, wo ohnehin jeder reinspazieren könnte, daher zusätzlich das Papierarmband. Die Drehkreuze am Eingang (die seit Neustem sprechen?!) spucken den Chip aus, ohne zu erklären, wozu er dient. ("Bitte nehmen Sie Ihren Chip mit!")

    Das ändert nichts daran, dass ein sehr angenehmer Aufenthalt trotz der Einschränkungen möglich ist.


    Ich bin überrascht, dass jetzt doch noch so viele Indoor-Erlebnisbäder öffnen. Ich fürchtete schon, die lassen sich Zeit bis zum Herbst, da sie aktuell sowieso keine Saison haben. Mein Wiedereinstieg in die Bäderwelt war vielversprechend, im August geht es dann in die Area 47.

    Heimbad: Eiswiese Göttingen
    Lieblingsbäder: Miramar, Caneva, Aquamagis, Alpamare Pfäffikon
    Rutschen-Count: 341
    Lieblingsrutschentypen: Looping, Wildbach, Plumpstrichter
    Lieblingsrutschen: Stukas, Scary Falls, Hurricane Loop, Obertshausener Trichter, Prager Divoká Řeka, Pink Jump, Cobra, Grüner Hai, Pfäffikoner Tornado, Balla Balla, Cresta Canyon, Big Wave

  • Gestern besuchten wir das Miramar in Weinheim. Schon vor dem Eingang gab es zwei Tische und einen Mitarbeiter um die Kontaktdaten aufzunehmen. An der Kasse wurden die ausgefüllten Zettel dann in eine bereitgestellte Box geworfen und der Eintritt bezahlt. Auffällig war, dass man das Saunaband nicht von dem Kassenpersonal angelegt bekam, sondern ausgehändigt wurde und man es selbst anlegen musste. Eine gute Lösung!


    Der Umkleidebereich wurde mit "Einbahnstraßen" gekennzeichnet. Ziel ist, die Besucherströme so zu leiten, dass keine Begegnungen stattfinden. Das hat jetzt nicht jeder kapiert bzw beachtet, aber man merkt, dass die Badleitung sich Gedanken gemacht hat.


    In den Duschen waren alle Duschen (Bad) nutzbar. In den Saunaduschen war jede zweite Dusche mit rotem X-Band gekennzeichnet, funktionierte aber trotzdem.


    Insgesamt war das Miramar gut besucht, aber nicht überfüllt. Die Anzahl der Rutschreifen wurde deutlich reduziert. Ich schätze, dass nur ein Drittel im Einsatz waren (teilweise fehlte hier die Luft). Grundsätzlich eine richtige Entscheidung, weil so Engpässeim Rutschenturm reduziert werden. Aber: Es wäre nicht verkehrt, am Rutschauslauf Schilder aufzustellen, die Rutschreifen weiterzugeben. Da hätten alle etwas davon.


    An den Ausläufen standen übrigens Desinfektionsmittel, zur Reinigung der Rutschreifen. Ich habe allerdings niemanden gesehen, der diese genutzt hat.


    Beim Thema Abstand, muss man Minuspunkte vergeben. Es sind massig Schilder vorhanden, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Auch Liege- und Sitzmöglichkeiten wurden reduziert und im Abstand aufgestellt. Aber in der Praxis wird sich nicht daran gehalten. Daran änderte auch die Präsenz der Bademeister nichts.


    Ich hatte gestern das Gefühl, dass deutlich mehr Personal als sonst im Einsatz war und dieses auch wirklich sehr aufmerksam war. Als sich mein größerer Sohn auf der Splash verletzte (Anmerkung: Es gibt gute und schlechte Rutschenhersteller), kümmerte man sich wirklich sehr lieb um ihn. Auch später wurden wir immer wieder gefragt, ob mit ihm wieder alles in Ordnung sei - noch Stunden nach dem Vorfall.


    Fazit: Von der Badseite wurde alles getan, um die Corona-Regeln einzuhalten (auch im Saunabereich). Dass Besucher es nicht kapieren (können oder wollen), ist ein gesellschaftliches Problem.

  • Hier ist mein dritter Bericht:


    Billund (DK) - Lalandia


    Diesmal waren wir ein paar Tage im Herzen von Dänemark und hatten ein Ferienhaus im Lalandia, einer dänischen Variante von Center Parcs. Dazu gehört auch ein großes Spaßbad, welches man als Ferienhausgast umsonst nutzen kann.

    Von allen Bädern, die ich bisher besucht hatte, merkt man hier von den Coronabeschränkungen am wenigsten. Es gibt wie in ganz Dänemark keine Maskenpflicht. Es gibt hier auch keine „Einbahnstraßen“ im Schwimmbad. Alle Attraktionen, inkl. Wellenbad, Lazy River und Wasserrutschen laufen ganz normal. Die Umkleiden sind auch voll funktionsfähig, nur bei den Duschen war ca. jede zweite Dusche gesperrt. Man braucht auch keinen Zeitslot zu buchen, sondern kann ganz normal das Bad besuchen. Ansonsten gibt es noch ab und zu Hinweise auf den Abstand zu achten.

    Trotz der Sommerferien war das Bad aber nie überfüllt und wir brauchten an den Rutschen auch nie länger als 5 Minuten warten.


    Fazit: Hier macht der Wasserparkurlaub richtig Spaß und die Einschränkungen sind minimal.

  • @ Bahnschalker : wollten eigentlich am selben Tag ins Miramar fahren, leider kam uns ein Termin dazwischen.


    Nun drei weitere Berichte :


    Aqualand Köln, aber nur kurz und knapp da es ja schon einen Bericht gibt. Direkt bei Ankunft erstmal große Ernüchterung, weil lange Warteschlange bis draußen. Ging dann aber doch recht flott weil diese Schlange wirklich nur dem einzuhaltenden Mindestabstand geschuldet war. Bevor man zur Kasse gelangt muss man an einen von 3 bereit stehenden Tischen seine Daten hinterlassen und diesen Zettel an der Kasse abgeben.

    Ansonsten wie bereits von Reifenrutscher beschrieben. Maske bis zur Umkleide, Einbahnstraßen - Regelung die mal mehr, mal weniger ( gerade im Rutschbereich ) eingehalten wird. Einer ausländischen Reisegruppe ( Ø-Alter so um die 15 - 17 ) hatten deren Betreuer anscheindend nicht erklärt welche Abstandsregeln derzeit in Deutschland gelten. Aber natürlich gab es auch genug deutsche die sich alle Mühe gaben sich in keinster Weise an Abstand zu halten.

    Ich bin übrigens ein Freund von der Abstandsregel, diese hätte auch schon gerne lange vor Corona in Geschäften geben können. Aber nur aus einem Grund : ich hasse Leute die an der Supermarktkasse einem auf den Buckel klettern wollen, auf Kuschelkurs gehen wollen. Meine Frau wurde es schon öfters zu bunt und sprach die Person ( männlein wie weiblein ) forsch an ob sie vielleicht einen Kuss haben wolle, oder warum man Ihr so dicht auf den Pelz rücken müsste. Furchtbar.


    Anstonsten, es war zwar gut besucht, lange Wartezeiten gab es trotz vermeintlich langer Warteschlangen nicht. Red Star und Trichter max. 5 Minuten. Trotz der Ingnoranz mancher Leute war es dennoch ein schöner wenn auch kurzer 2 Std. Aufenthalt.

    Kurze Anmerkung noch : hatte die Tickets Online gekauft und ausgedruckt für 4 Std. Sauna UND Erlebnisbad. Gut das ich kurz vorher noch mal nachgeschaut habe, denn beides zusammen geht nicht. Entweder nur Erlebnisbad oder nur Sauna. Habe die Tickets dann storniert und neue bestellt.

    Ach, und es gibt neue Armbänder, nicht mehr diese klobigen Schlüssel wie noch vor kurzem.

    Armband gegen Schrank drücken, Nupsi im Schließmechanismus nach innen drücken, fertig.

    ( soviel zum Thema kurz und knapp )


    2. Vulkaneifeltherme Bad Bertricht


    reine Therme mit Sauna, keine Rutsche.


    Selbe Prozedere. Maske im Eingangsbereich. 2 Tische um seine Kontaktdaten aufzuschreiben. Die Besucherzahl ist beschränkt, die Dauer des Aufenthalts allerding nicht. Wer Tageskarte will, kann auch Tageskarte. Wir buchten mit Sauna, Tageskarte 21 € pro Person. Die Therme selber ist recht klein. Moderne Fliesen und Bodenplatten machen aber einen schönen und wertigen Eindruck. Man könnte sagen ein augenförmiges Becken, davon die eine Hälfte innen, die andere durch eine Tür / Schwimmkanal mittig, außen gelegen, bildet das Hauptbecken. Sprudelliegen, Schwall und Nackenbrause gibt es zwar, laufen derzeit aber nicht. Lediglich die Massagedüsen ( Innen wie außen ) waren zeitweise in Betrieb. Hier wurde lediglich auf Abstand halten hingewiesen, eine Personenbegrenzung gab es nicht.


    Ein Heißbecken ~ 7-8 m breit, 2m in der Tiefe ( nicht die Wassertiefe ) bietet an der Rückwand eine durchgehende Sprudelbank. Dieses Becken war auf max. 4 Personen begrenzt, gesprudelt wurde nicht.


    Ein Lehrschwimm bzw. Therapiebecken gibt es auch noch, fand aber an diesem Tag von uns keine Aufmerksamkeit.


    Der Sauna Bereich bietet innen und außen insgesamt 5 verschiedene Saunen und ein ( derzeit natürlich geschlossenes ) Dampfbad. Saunen waren begrenzt auf 6 bis 8 Personen, je nach größe der Saunakabine. Da an diesem Tag recht wenig los war stellte das eigentlich gar kein Problem da. In den Duschbereichen war stets die mittlere Dusche abgesperrt und der Bereich selber auf 3 Personen limitiert. Ein Außenbecken ( max. 7 Personen ) bietet lediglich die von mir favorisierten Massagendüsen.

    Alles in allem ein schöner, kleiner, sauberer Wellnessbereich. Manche werden vielleicht denken " das nennt der klein ?!", aber was Saunalandschaften angeht habe ich schon so einiges durch.

    Eine lange Anfahrt lohnt sich natürlich nicht, dafür bietet die Therme ( gerade was Becken angeht ) zu wenig. Nur wer in der Nähe wohnt oder Urlaub macht, kann hier kurzzeitig ein bisschen entspannen.


    3. Eifelbad Bad Münstereifel


    wir mussten ein Arbeitsgerät meiner Frau in der Kante Euskirchen abholen, und von dort aus waren es dann noch 21 km bis zum Eifelbad. Hier gibt es 2 Zeitblöcke. Wir waren direkt bei der Eröffnung um 10 Uhr vor Ort. Erster Block geht 10 - 14 Uhr, man kann aber nur maximal den 3 Studen Tarif nehmen, und länger ist auch nicht erlaubt. Wieder Maske am Eingang, Adresse hinterlassen und ab Umkleide benötigt man keine Maske mehr.


    Hier hat sich seit letztem Besuch von RE einges getan.

    Der komplette Boden im Bad sowie die Fliesen an der Wand in der Umkleide ( ja, diese schönen kotzgrünen Dinger aus den 70ern. ) wurden erneuert. Macht einen schönen modernen Eindruck.

    Einbahnstraßen - Regelung gibt es hier garnicht. Selbst im Restaurant Bereich brauchten wir keine Maske. Whirlpool ( wird erneuert, anscheinend außen wie innen ) waren gesperrt, ebenso dieses flache Warmbecken. Darüber hinaus war alles begehbar. Rutsche war ebenfalls geöffnet. Nette Rutsche, schön lang, in 3 Punkt Technik kann diese auch schön schnell werden, in der letzten Helix können schönen G Kräfte auftreten, wenn man denn flott genug unterwegs ist. Die Fugen waren unserer Meinung nach deutlich spürbar, aber nicht schmerzhaft.

    Schön : 2013 ( so um den Dreh ) wurde der Saunabreich geschlossen ( damals immerhin 5 Saunen + 1 Dampfbad. Von diesen 5 Saunen sind nun 2 wieder geöffnet, und zwar für alle kostenlos. An der einen Sauna steht zwar 50-60 °C dran, hatte aber 90.

    Der Innenbereich dieser alten Wellness Anlage ist schon eine Kuriosität. Hier finden sich noch eben diese kotzgrünen Kacheln an der Wand, Ruheräume von früher, sprich, ein Raum mit 2 Liegen und keinen Fenstern. Ich verstehe nicht das man damals gesagt haben kann : "genau diese, und nur diese Fliesen sehen toll aus<X:D Absolut schrecklich.

    Aber das diese 2 Saunakabinen im Preis von 5,50 €/ Person für 3 Std. gratis mit drin sind fand ich super. Der Außenbereich der Sauna ist zwar sehr klein aber der Rasen ist top gepflegt. An 2 der 3 Außensaunen steht übrigen der Hinweis "Derzeit noch geschlossen, wird repariert" ( oder so ähnlich ). Scheint als wolle man weiter investieren.

    Im Umkleidebereich wurden auch die stellen an den geföhnt werden darf ebenfalls komplett erneuert. Neue Spiegelfronten, neue Ablageflächen ( zB für Bürste oder Taschen ) mit Waschbecken sind den alten Dingern gewischen die auf den Bildern von RE zu sehen sind ).


    Kurzes Fazit zum Eifelbad : an vielen Stellen sieht man dem Bad sein alter an, aber es wurde einiges in die Hand genommen um dem entgegen zu wirken. Neue, moderne zeitlose Bodenplatten werten die Optik schonmal deutlich auf.

    Da wir in der Nähe waren und es mal wieder eine Rutsche sein sollte die ich noch nicht kannte war es ein gelungenser Besuch in dem von Corona Beschränkungen nicht allzu viel zu merken war. Bereut haben wir es auf keinen Fall.

    Eine lange Anreise lohnt natürlich nicht. Wer sich allerding mal gruseln möchte sollte unbedingt mal den Saunabereich aufsuchen ^^


    Fazit zu allen 3 Besuchen : ja Corona nervt, aber die Tatsache endlich wieder Hallenbäder zu besuchen... da kann ich das tragen der Maske bis zur Umkleide gut und gerne verkraften. Einbahnstraße kann nerven ( gerade in Köln zB wo man teilweise eine ganze Runde drehen muss statt 10m in die andere Richtung zu gehen ) aber wenns hilft Kontakt zu vermeiden, ok.

    Alles in allem hatten wir bei diesen 3 Besuchen Spaß und Entspannung und nur das zählt doch am Ende.

  • Hier ist mein vierter Bericht:


    Fresh Open in Frechen (NRW)

    Das Fresh Open ist ein städtisches Freizeitbad in Kölner Vorort Frechen. Aktuell gibt es dort eine Online Reservierungspflicht. Am Wochenende ist das Bad nur von 12-18 Uhr geöffnet und es gibt auch nur Tageskarten. Wir waren am Samstagnachmittag da und zogen schnell unsere Masken an und gingen hinein. An der Kasse war keine Schlange. Obwohl man beim Onlineticket schon seine Adresse eingetragen hatte, mußte man vor Ort nochmal die Adresse auf einem Formblatt angeben. Danach bekamen wir unser Schlüsselband und durften weiter zu den Umkleiden. Als wir aus der Umkleidekabine kamen, um unsere Sachen ins Schließfach zu sperren, kam direkt eine Bademeisterin angelaufen: Maskenpflicht. So pingelig hatten wir das noch nirgendwo erlebt, es waren auch null andere Badegäste im Gang. Danach sind wir dann mit Maske in die Dusche. Dort dann kurz die Maske ausgezogen und geduscht. Die meisten Duschen waren gesperrt und es sollten nur 5 Badegäste gleichzeitig duschen. Nach dem Duschen mit nassem Gesicht, dann wieder die Maske angezogen und mit feuchter Maske die 5 Meter in die Schwimmhalle gegangen und dann durfen wir die jetzt nasse Maske wieder ausziehen.
    Im Bad selbst gab es keine Einbahnstraßenregeln. Fast alle Attraktionen (Wasserrutsche, Strömungskanal, Blubber im Erlebnisbecken) waren im Betrieb. Nur der Whirlpool neben dem Außenbecken war abgesperrt. Im Schwimmerbecken waren zwei Zonen zum Bahnenschwimmen abgetrennt. insgesamt war das Bad für einen Samstagnachmittag nicht sehr voll. An der Rutsche waren kaum Schlangen. Wobei die Rutsche auch recht unangenehme Übergänge hat und daher das Rutschen etwas schmerzhaft ist. Da merkt man auch das Alter dieser Rutsche.


    Fazit: Lohnt keine große Anreise und ist eher was für Schwimmer aus der Umgebung.


    Bitte: War schon jemand in der Therme in Erding oder im Rulantica in diesem Sommer? Gerne Eure Erfahrungen hier teilen...

  • Doch, Aquapark Oberhausen handhabt das mit den Masken genauso. Etwas unsinnig, weil sich dann während dem Badespaß fröhlich alles in der Maske vermehren kann und dann beim rausgehen schön verteilt wird.

    Rutschen-Count: 96....fast die 100! :D

    Lieblingsrutschtypen: Space Bowl, klassische Turborutsche, Speed-Röhrenrutsche

    Lieblingsrutschen: Cycloon & Blits, L'Ouragan (†), Red Star, Black Hole @ Plettenberg (†), blaue Röhrenrutsche im Tiki Pool

  • War schon jemand in der Therme in Erding oder im Rulantica in diesem Sommer? Gerne Eure Erfahrungen hier teilen.

    Ich war Anfang Juli an einem Freitag in Rulantica zu Gast. Maskenpflicht herschte damals lediglich im Eingangsbereich bis zu den Umkleidekabinen bzw. zum Spint. Jede 2. Dusche war gesperrt, dazu standen die Türen zu den Duschräumen dauerhaft offen.


    Als ich die "Schwimmhalle" betrat bekam ich zuerst ein etwas ungutes Gefühl. Die Luft war recht stickig, was sich in den nächsten 1-2 Stunden jedoch deutlich besserte. Offenbar war die Klima/Lüftungsanlage noch nicht richtig aktiv. Trotzdem entschied ich mich eine Liege draußen zu reservieren, zumal im Innenraum bis auf wenige Ausnahmen nur noch die Klappsessel bereitstanden.


    Im Bad selbst wurde die Zahl der Gäste im Wellenbecken kontrolliert und der Zugang auch immer mal wieder kurzzeitig gesperrt, bis einige Gäste wieder draußen waren. Außerdem wurde man immer wieder aufgefordert nach jedem Rutschvorgang den Reifen um 180° auf den Kopf zu drehen und ist Wasser zu tauchen um den Reifen auf diesem Weg zu desinfizieren. Nach ein paar Rutschvorgängen ging dies aber ins Unterbewusstsein über und man machte es automatisch.


    Lediglich eine weitere Einschränkung gab es noch. Das Hauptrestaurant Lumalunda schloss bereits um 19 Uhr, was dazu führte, dass sich alle Gäste am kleinen Snekkjas-Imbiss anstellen mussten. Allerdings hatte dies den Vorteil, dass man das Essen anschließend auch im Außenbereich essen konnte.

    Auf Abstände wurde damals leider nicht wirklich geachtet. Insbesondere in den Treppenhäusern musste man nach hinten stets selbst für Abstand sorgen. Aufgrund der Sprachbarriere ging dies am Besten, indem man den Rutschreifen einfach hintersich hergetragen hat - mit Doppelreifen war dies besonders erfolgreich. Nach vorne kann man den Abstand ja sowieso selbst regulieren.


    Alles in allem war der Tag Anfang Juli fast schon erschreckend "normal". Das Bad war (gefühlt) recht ordentlich besucht, viel voller hätte es für meinen Geschmack nicht sein sollen. Man konnte den Aufenthalt so durchaus genießen, wenngleich das rücksichtslose Ignorieren der Abstandsvorgaben bestimmter Gästegruppen nervte.

    « Nächste Änderung:&nbsp; Übermorgen um 13:35:52 von SilentDiver »

  • Wir waren heute im Allwetterbad Walsum - noch in der Freibadversion, was wir aber nicht wussten. Vorher angerufen: Ist die gelbe Rutsche auf? Ja. Und Zahlung auch vor Ort möglich.


    Ankunft: Sehr nette Security. Wege auch für Doofe beschildert. Ausfüllen des Erfassungsbogens. Wasser sei 28 Grad warm. Also trotz Wolken und nicht wirklich warm zur Kasse. Es gibt einen separaten Eingang zum Freibad. Das Cabriodach ist aufgeschoben.


    Überraschung. Eintritt nur 04 Euro. Nicht pro Person, sondern für die ganze Familie. Billiger geht es nicht. Und der Hinweis,dass es bei Unwetter oder Überfüllung kein Geld zurückgibt.


    Umziehen und Sachen mitnehmen. Corona treibt seltsame Blüten. Schließfächer oder Wertfächer? Nicht in Corona-Zeiten. Immerhin sind die Umkleidekabinen offen und auch die Dusche/Toilette - in einem Raum (vom Duschen kann man auf die Pissoirs gucken) - sind geöffnet.


    Der Weg zum Schwimmbecken ist aufgeteilt in zwei Richtungen. Gehen und Kommen. So ausführlich habe ich das noch nirgendwo erlebt.


    Am Becken dürfen nur Taschen abgestellt werden. Ausruhen an den vorhandenen Plätzen nicht gestattet.


    Die Rutschen sind in Betrieb. Da wenig los war, konnten wir durchweg ohne Wartezeit rutschen. Die gelbe Turborutsche zählt zum besten, was das Ruhrgebiet rutschentechnisch zu bieten hat. Ein flotter Einstieg eine lange Gerade und dann eine plötzliche knackige Kurve. Richtig gut.


    Da ist noch die blaue Rutsche. Könnte gut sein, wenn die Fugen nicht wären. So macht es keinen Spaß.


    Fazit: Stengere Coronaregeln habe ich innoch keinem Bad erlebt. Teilweise fand ich es übertrieben. Untertrieben ist der Eintrittspreis. Das freundliche Personal macht einen Besuch trotz der Umstände zu einem schönen Erlebnis.

  • Letzte Woche Dienstag haben wir uns mal wieder fürs Miramar entschieden. Da wir uns viel Zeit lassen und abends noch schön essen gehen wollten, mit Übernachtung im NH Hotel. In diesem gab es ein unschlagbares Angebot, ich denke auch wegen Corona. Statt ebbes um die knapp 100 € inkl. Frühstück zahlten wir nur knapp 65 €, ebenfalls inkl. Frühstück für 2 Personen. Dieses wurde in Buffetform angeboten, allerdings etwas anders als man es sonst gewohnt ist. Aufschnitt wie zB. Wurst oder Käse wurde jeweils auf einzelnen Tellern angeboten, auf jedem Teller dann immer 2 Scheiben. Bei Brot ( 2 Scheiben ), Brötchen und Obst( je 1x ) wurde ebenso verfahren. Das sorgte am Tisch dann zwar für ziemlich hohe Tellertürme, diese wurden aber meist recht flott weggeräumt. Am Tisch selber konnte man dann noch warme Speisen wie Ei, Rührei aus der Packung ( schmeckte nach Risotto ) und Würstchen bestellen. Die restlichen Sachen wie Aufstriche oder Müsli waren abgepackte Produkte. Für ein Frühstücksbuffet in Coronazeiten : wir waren nicht überwältigt, aber durchau zufrieden.


    Bei der Ankunft am Bad reihten wir uns voller Begeisterung in die 50m lange Schlange auf dem Parkplatz ein ( 10.29 Uhr ). Auf dem Boden zahlreiche Abstandsmarkierungen. 10m vor dem Eingang Stehtische mit den mittlerweile bekannten Zetteln auf denen man seine Kontaktdaten hinterlassen muss. Vor der Tür 2 Mitarbeiter die die Gäste Blockweise an die linke bzw. rechte Kasse hinein lassen. Besser als in Köln : hier mussten wir uns nicht für Bad ODER Sauna entscheiden. Wer Sauna bucht kann alle Bereiche benutzen. Um 10.40 Uhr waren wir dann in der Umkleide, ging also noch in Ordnung mit der Wartezeit vorm Bad. Maske nach der Umkleide Sicherheitshalber mal in der Tasche verstaut. Im Bad selber hab ich jetzt nur noch grob 5-6 Schilder im Kopf die auf den Mindestabstand von 1,5m hingewiesen haben. Ansonsten, mit Ausnahme von Desinfektionsspendern hier und da, keine großen Regeln, sprich Einbahnstraßenregelung. Ein relativ normaler Tag. Das Bad war für einen Dienstag eigentlich gut besucht, trotzdem mussten wir bei fast keiner Rutsche länger als 2-3 Minuten warten, wenn überhaupt. Für die Reifen standen Sprühflaschen zum desinfizieren bereit. Aber nun kurz zu den 2 neuen Rutschen :


    neuer Typhoon : gefiel mir sehr gut. Effekte sehr geil, kommen richtig gut zur Geltung. Vom Verlauf her muss ich sagen bis zum Jump eigentlich 1 zu 1 wie die alte Rutsche, lediglich die Kurven sind bei der neuen "runder", geschmeidiger. Bei der alten waren hier und da noch kurze gerade Abschnitte in und nach der ersten Helix. Nach dem Jump im für mich immer noch absolut unnützen Trichter geht es statt wie früher in die finale Rechtshelix nun links in eine recht eng gehaltene 8. Dadurch dürfte die Rutsche ein paar Rutschenmeter hinzugewonnen haben. Mir persönlich gefällt der neue Typhoon richtig gut, ich sage sogar besser als die alte Rutsche. Sehr schnell, für mich nicht langsamer als die alte. Und natürlich top verarbeitet.


    Piranha : die erste Rutsche bei der ich mich nicht traue "All - In" zu gehen, sprich vom Start bis zum Landebecken durchweg in 3-Punkt-Technik, weil ich einfach Schiss hab auf der anderen Seite zu landen. Und ich denke wer es wirklich drauf anlegt wird das auch ohne Probleme schaffen. Gerade bei der rechten Bahn obwohl diese nicht den gleich steilen Start hat wie Ihr Nachbar. An manchen Stellen müsste mMn der Steg in der Mitte deutlich höher sein. Ansonsten : tolle Rutsche(n), sehr ruppig, flott und mal keine komplette Helix. Eindeutig die Beste Ausführung dieses Typs in Deutschland.


    Kurz zum Saunabereich : groß, sehr weitläufig im Außenbereich und gerade dort der (FKK)Strand mit direktem Zugang zum Waidsee...ein Traum, gerade wenn das Wetter dann noch so mitspielt wie letzte Woche.

    Abends dann ab 18 Uhr : FKK Dienstag im ganzen Bad, auch Kinder ( Rutschen ausgenommen ), da wurde es dann nochmal ein bisschen leerer im Bad.

    Im Bad selber war nur die Bar geschlossen, sprich Bier vom Fass oder Cocktails gab es keine. Dann halt mit Flaschenweizen auf den Strand unter dem alten Rutschturm.

    Meine Frau hat sich dann endlich im dritten Anlauf getraut den Blizzard runterzurutschen. Leute die Ihr oben im Turm auf die nerven gegangen sind haben Ihr die Entscheidung nun doch endlich zu rutschen sehr erleichtert :-D Meine Frau hat immer das Glück von wildfremden vollgelabert zu werden was Sie eigentlich überhaupt nicht will. Von daher lieber die steile böse Rutsche runter als das zu ertragen ^^


    Alles in allem war es ein genialer Tag. Und wieder über 8 Std. im Bad. Toll auch das hier mal wieder alle Attraktionen wie Massagedüsen, Blubberliegen - und Bänke in Betrieb waren. Lediglich die Whirlpools in der Nähe der Umkleiden waren geschlossen, im Saunabereich nur die Personenzahl begrenzt. Aber wie bereits gesagt, genialer Tag.


    P.S.: an Abstand wurde sich wie immer mal mehr, mal weniger gehalten, aber das kennen wir ja mittlerweile schon...