208-Meter-Rutsche in Wien

  • Einmal Rutschen 3 Euro? Naja - aber Wien ist die schönste Stadt die ich kenne - nach Gelsenkirchen natürlich. ;D :)

  • Hui, davon wusste ich bisher noch gar nichts! Dass es das Ding gibt ist mir neu ;) Jedenfalls werde ich der rutsche bald einen Besuch abstatten ;)


    PS: War die Rutsche zu ihrer Eröffnung 1985 die längste Rutsche Europas oder sogar der Welt?

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  • So eine Wasserrutsche als Stand-alone-Attraktion gibt es wirklich? Und ich hatte das damals, also soetwas für Basel vorgeschlagen wurde, für total abwegig gehalten...

  • 3 € für eine Rutschfahrt sind schon arg übertrieben, zumal im Artikel nichts von günstigeren 5er- oder 10er-Karten steht. Ist man als vierköpfige Familie dort und jeder Rutscht nur fünf mal ist man schon über 20 Euro los. Es ist die Frage, ob sich die Rutsche bei den Preisen halten kann, zumal ja Wien eine der rutschenreichsten Städte überhaupt ist und es genügend Alternativen gibt.


  • 3 € für eine Rutschfahrt sind schon arg übertrieben, zumal im Artikel nichts von günstigeren 5er- oder 10er-Karten steht. Ist man als vierköpfige Familie dort und jeder Rutscht nur fünf mal ist man schon über 20 Euro los. Es ist die Frage, ob sich die Rutsche bei den Preisen halten kann, zumal ja Wien eine der rutschenreichsten Städte überhaupt ist und es genügend Alternativen gibt.


    Soweit ich das nun verstanden habe, gehört die Rutsche zum Restaurant Donaupiraten und dient somit mehr oder weniger als kostenpflichtige Kinderbelustigung. Natürlich wären hier Zehnerkarten o.ä. toll. Andererseits gibt es genügend Restaurants, die z.B. Spielgeräte gegen Einwurf von Münzen zur Verfügung stellen - Spielautomaten, Flipper, Mini-Elektrofahrzeuge, ... - in diesem Umfeld ist es dann schon wieder angemessen wenn man bedenkt, dass eine Rutsche wesentlich höhere Betriebskosten als ein Automat hat. Hier steht auch nicht der Badegast im Vordergrund sondern eher die Unterhaltung neben dem Essen (und für die Eltern vllt. vor oder nach dem Essen). Ich glaube kaum, dass die Rutsche in Konkurenz zu einem vollwertigen Schwimmbad tritt

  • Soweit ich das nun verstanden habe, gehört die Rutsche zum Restaurant Donaupiraten und dient somit mehr oder weniger als kostenpflichtige Kinderbelustigung. Natürlich wären hier Zehnerkarten o.ä. toll. Andererseits gibt es genügend Restaurants, die z.B. Spielgeräte gegen Einwurf von Münzen zur Verfügung stellen - Spielautomaten, Flipper, Mini-Elektrofahrzeuge, ... - in diesem Umfeld ist es dann schon wieder angemessen wenn man bedenkt, dass eine Rutsche wesentlich höhere Betriebskosten als ein Automat hat. Hier steht auch nicht der Badegast im Vordergrund sondern eher die Unterhaltung neben dem Essen (und für die Eltern vllt. vor oder nach dem Essen). Ich glaube kaum, dass die Rutsche in Konkurenz zu einem vollwertigen Schwimmbad tritt


    So eine 208-Meter-Rutsche ruft sicher bei Vielen Neugier hervor, aber bestimmt werden es sich einige in Anbetracht des hohen Preises zweimal überlegen. Man hat hier scheinbar nicht erkannt, dass es sich eben nicht um eine Kinderbelustigung handelt, sondern eine besondere Attraktion ist, die auch einiges an Geld einbrigen könnte.

  • Ich denke dass Wien für so etwas auch der genau richtige Standort ist. Dort ist der Touristenanteil ziemlich hoch und bekanntlich liegt das Geld ja im Urlaub häufig locker.


    Wie Delphino schon sagte,wird die Rutsche wahrscheinlich zur Kinderbespaßung im Restaurant benutzt. Allerdings muss dann auch der Weg vom Landebecken (Donau) zum Restaurant nicht weit sein sonst wird der Spaß ganz schnell durch die langen Wege leiden was dazu führt dass man möglicherweise nur 1-2 Mal rutscht.


    Mit den Betriebskosten anderer Freizeitanlagen muss ich dir widersprechen, ich kann mir ist durchaus vorstellen dass der Betrieb eines Automaten, inklusive Wartung und Reparatur sicher auch viel Geld kostet.



    Ich würde so eine Anlage nicht nutzen,das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach nicht gegeben.


    Mit der Vermarktung von Wasserrutschen als Kinderbespaßung habe ich allerdings auch schon in Schwimmbädern Erfahrung gemacht


  • Mit den Betriebskosten anderer Freizeitanlagen muss ich dir widersprechen, ich kann mir ist durchaus vorstellen dass der Betrieb eines Automaten, inklusive Wartung und Reparatur sicher auch viel Geld kostet.


    Eine Großwasserrutsche hat bei weitem eine andere Dimension, was die Kosten angeht. Pumpen, Überlaufbehälter, ständiges Heizen des Rutschwassers und das auch wenn grad mal keiner ansteht. Dazu kommt dann wie beim Automaten auch der Stromverbrauch (welcher bei Wasserpumpen wesentlich höher ausfallen dürfte als bei einem Automaten) und bei der Wartung gehts hier auch in höhere Beträge, wenn die Fugen mal gemacht werden müssen. Dann noch die jährlichen TÜV- und Sicherheitsprüfungen, notwendiges Aufsichtspersonal usw...


    Ne du, ein Automat ist da einfacher. Stecker rein, bei Bedarf und Defekt Teile tauschen und warten (vllt. sogar noch auf GArantie), evtl. wird der Automat sogar von einem Fremdaufsteller mit Gewinnbeteiligung gestellt...

  • Hm... ich würde die Rutsche schon ausprobieren, aber in Anbetracht des Preises wahrscheinlich nur einmal - wenn sie sich nicht gerade als überaus genial erweist.

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  • Ok,Delphino da hast du vielleicht recht. Ich denke aber trotzdem dass man die Rutsche günstiger betreiben könnte.

  • Das ist ja sehr interessant hier. Restaurants mit Wasserrutsche sind mir auch noch nicht untergekommen. Als Kinderbespaßung sicher nett, aber bei dem Preismodell rentabel? Klar verursacht eine Rutsche hohe Betriebskosten wegen den von Delphino genannten Komponenten, aber 3 Euro Pro Rutsch finde ich schon ein wenig viel.


    MfG Immup

  • Darum werde ich, denke ich, auch wahrscheinlcih nur ein, zwei mal rutschen und dann in ein schwimmbad gehen :D

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  • Ganz ehrlich würde ich wahrscheinlich gar nicht rutschen da die Rutsche vom Verlauf wahrscheinlich nichts besonderes ist.

  • Meine rMeinung nach ist die Rutsche definitiv etwas besonderes, sie stammt schließlich aus dem Jahre 1985!


    Gab es damals anderorts schon längere Rutschenbzw. sind euch solche bekannt oder war sie damals die längste Rutsche Europas oder gar der Welt? (sorry für Wiederholung der Frage, aber ich habe noch keine Antwort erhalten^^)

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  • Das Konzept ist auf jeden Fall ungewöhnlich. Wie dies in der Praxis mit Umziehen, Schließschränke oder Duschen funktionieren soll, kann ich mir auch nicht so wirklich vorstellen. Ohne zusätzliche Schwimmbecken würde mir definitiv was fehlen. - Ein Fluss wäre für mich da keine Alternative - wobei es auf den Bildern im Internet so aussieht als würde die Rutsche nicht in sondern an der Donau enden.


    Jedenfalls sieht es in diesem aktuellen Amateurvideo so aus:



    Der Preis pro Fahrt ist kein Schnäppchen, allerdings muss man die Rutsche nicht als "normale" Wasserrutsche sondern als Einzelattraktion sehen.- Ähnlich wie bspw. Sommerrodelbahnen oder AlpineCoaster, die sich nicht in einem Freizeitpark befinden sondern unabhängig von anderen Attraktionen betrieben und bezahlt werden müssen.

    « Nächste Änderung:  Übermorgen um 13:35:52 von SilentDiver »

  • Danke für den Bericht ;) Ich hoffe, dass ich am Mittwoch dazu komm, die zu testen (da bin ich mit meiner KLasse im prater und von dort aus bin ich viel schneller bei der Rutsche als von daheim aus). Ich hab zwar keine wasserfeste Kamera (zwecks Onride) aber vielleicht kann ich wenisgstens ein paar Bilder der Rutsche offride knipsen ;)


    ICh habe die Frage hier shcon zwiemal gestellt, aber noch keine Antwort bekommen: Sind aus dem jahre 1985 andere, längere Rutschen bekannt oder war das damals die längste Wasserrutsche Europas/der Welt?

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  • ICh habe die Frage hier shcon zwiemal gestellt, aber noch keine Antwort bekommen: Sind aus dem jahre 1985 andere, längere Rutschen bekannt oder war das damals die längste Wasserrutsche Europas/der Welt?


    Es deutet einiges daraufhin, dass die Rutsche in Wien damals tatsächlich die längste Rutsche Europas war.


    Lt. Zeitungsbericht wurde 1984 - also ein Jahr zuvor - die längste damals längste Wasserrutsche Europas im Wellenbad Schömberg gebaut. Die Rutsche hatte eine Länge von 122m also deutlich unter den 208m von Wien. Sie sowie das Bad wurden jedoch vor ca. 2 Jahren abgerissen. (Link: http://www.schwarzwaelder-bote…a4-9342-6971b62e8daf.html (3.Abschnitt) )


    Theoretisch könnte nun natürlich noch sein, dass man sich 1984 in Schömberg die Bezeichnung "längste Wasserrutsche Europas" nur einfach so geschnappt hat. - Ohne Internet war die Wahrscheinlichkeit gering, dass es jemandem aufgefallen wäre, wenn es nicht gestimmt hätte. Über die Existenz von Bädern hat man häufig nur zufällig bei einem Besuch vor Ort oder durch Bekannte erfahren. Aber selbst wenn es jemandem aufgefallen wäre, hätte er sich entweder nicht "öffentlich" beschwert sondern es unter "4 Augen" direkt beim Badbetreiber gemacht... Evt. hat man ja auch nur einen Trick angewendet, der heute mitunter auch noch Verwendung findet. - Und zwar, dass man nicht die volle Wahrheit, dennoch aber auch keine Unwahrheiten erzählt.


    So wirbt das Badeparadies Schwarzwald z.B. mit der größten Edelstahl-Halfpipe der Welt. - Dies ist auch vollkommen korrekt. Bewusst in Kauf nimmt man dabei, dass viele Besucher die Rutsche nicht als "Edelstahl-Halfpipe" bezeichnen sondern schlicht als "Halfpipe". - Und schon fällt der entscheidende Punkt (das Material "Edelstahl") raus und in den Köpfen vieler Besucher steht die größte Halfpipe Rutsche der Welt plötzlich in Titisee. - Tatsächlich gibt es in südlichen Ländern oder z.B. auch in den Staaten deutlich größerer Halfpipes - allerdings sind diese jedoch nicht aus Edelstahl sondern aus irgendwelchen Kunststoffen...


    In Wien könnte es z.B. so sein, dass dort (noch immer) die längste Wasserrutsche Europas steht, wenn man hinzufügt bzw. anmerkt, dass es die längste Wasserrutsche Europas außerhalb eines Schwimmbads ist....


    Meterangaben zu überprüfen dürfte so oder so jedoch schwierig werden. - Wer rutscht schon mit Maßband. - Zudem stellt sich die Frage, wo eine Rutsche beginnt? - Wenn man das Startbecken sowie die Auslaufzone hinzu nimmt, kann man da locker 20m mehr "rausschlagen" - insbesondere bei großen Reifenrutschen wie z.B. in Erding. So sind bundesweit ja einige Rutschen bekannt, bei denen es (für Rutschprofis) recht offensichtlich ist, dass die angegebene Länge nicht ganz der Realität entsprechen können. Da es 99,99% aller Rutscher jedoch nicht interessiert (zumal sie ja auch keinen wirklichen Vorteil haben) beschwert sich auch niemand und ein Bad kann die Angaben auch munter zu Werbezwecken weiternutzen. Da müsste schon die Konkurrenz aktiv werden und einschreiten. - Doch die hat selbst vermutlich andere Sorgen als eine falsche Angabe der Rutschenlänge.

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